Silberfische im Schlafzimmer: 5 Fehler

Silberfische im Schlafzimmer: Vermeiden Sie 5 Fehler

Auf Silberfische können die meisten Menschen in ihrem Schlafgemach verzichten. Leider bietet gerade dieser Raum günstige Lebensbedingungen für das Ungeziefer. Einige Ursachen können den Befall von Silberfischen im Schlafzimmer sogar begünstigen. Wir erklären, welche 5 Fehler Sie vermeiden sollten. 

Bei Silberfischen, auch Silberfischchen genannt, handelt es sich um flügellose Insekten, die ihren Namen den silbergrau-schuppigen Körpern zu verdanken haben. Sie werden auch als "Zuckergäste" bezeichnet, da sie Kohlenhydrate wie Zucker oder Stärke mögen. Die Tierchen kommen weltweit vor und leben in Ländern wie Deutschland, in denen es nicht immer warm ist, in der Regel in Häusern. Da sie nachtaktiv und lichtscheu sind, verstecken sie sich tagsüber in geeigneten Verstecken wie Ritzen oder Fugen. Sie bevorzugen ein feuchtwarmes Klima, weshalb man sie häufig im Badezimmer oder der Küche antrifft, aber auch ins Schlafzimmer gelangen die Insekten mitunter. Einige typische Fehler können einen Befall sogar begünstigen.

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Silberfische im Schlafzimmer: 5 Fehler

1. Hohe Luftfeuchtigkeit

Ein feuchtwarmes Klima bietet Silberfischen ideale Lebensbedingungen, weshalb es sie auch ins Schlafzimmer ziehen kann, wenn in diesem eine hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen. Letztere entsteht beispielsweise durch das Schlafen mit geschlossenem Fenster, zu weniges Lüften oder das Trocknen von Wäsche im Schlafzimmer. Wirken Sie demnach durch regelmäßiges Stoßlüften entgegen und verzichten Sie auf den Wäscheständer im Schlafgemach, um einem Silberfischbefall vorzubeugen. 

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2. Mangelnde Hygiene

Da Silberfische sich unter anderem von Staub, Milben, Hautschuppen und Haaren ernähren, kann eine mangelnde Hygiene ebenfalls dafür sorgen, dass sich die Tiere im Schlafzimmer aufhalten. Vorbeugen können Sie einem Befall, indem Sie regelmäßig saugen (auch unter dem Bett) und Ihre Laken sowie Bettwäsche regelmäßig waschen. Auf diesem Weg entziehen Sie den Silberfischen mögliche Nahrungsquellen. 

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3. Unordnung

Ein Kleiderberg auf dem Fußboden, ein Paar Socken unter dem Bett oder ein Karton mit alten Büchern in einer Zimmerecke – Silberfischchen lieben Unordnung. Denn diese bietet den Insekten wunderbare Zufluchtsmöglichkeiten. Um zu verhindern, dass die Tierchen es sich in Ihrem Schlafzimmer gemütlich machen, sollten Sie also aufräumen und mögliche Verstecke beseitigen. 

4. Offene Ritzen und Spalten 

Die kleinen Silberfische sind nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich daher gerne in offenen Fugen, Ritzen oder hinter losen Tapeten. Um den Insekten keinerlei Versteckmöglichkeiten zu bieten, sollten Sie diese beliebten Rückzugsorte bestmöglich abdichten. Tipp: Vor dem Verschließen sollten Sie offene Stelle gründlich absaugen.

5. Schimmel

Herrscht eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung, kann Schimmel entstehen, der wiederum Silberfische anzieht, da er den Krabbeltieren als Nahrung dient. Ein breites Nahrungsangebot und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind die Hauptursachen für einen Silberfischbefall, weshalb die Kombination aus beiden Faktoren unbedingt vermieden werden sollte. Nicht alleine wegen des Ungeziefers – Schimmel kann gesundheitliche Folgen wie Atemwegsbeschwerden und Asthma, Bauchschmerzen, Übelkeit und weitere Verdauungsbeschwerden nach sich ziehen. 

Baumängel können einen Befall begünstigen

Ein Punkt, den Sie leider nicht direkt beeinflussen können, sind Baumängel. Weist Ihr Wohnhaus beispielsweise eine mangelhafte Dämmung auf, gibt es undichte Fugen oder Fliesen oder existieren marode Wasserleitungen, können vermehrt Silberfische in die Wohnung gelangen. Bei Problemen dieser Art sollten Sie in jedem Fall Ihren Vermieter kontaktieren. 

Video: Silberfische in der Wohnung? Das hilft gegen die unliebsamen Mitbewohner

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