Euch plagen Schwangerschaftsstreifen? Hausmittel gegen Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen und Hautrisse könnt Ihr leicht mit Hausmitteln behandeln. Natürlich ist der Erfolg nicht von jetzt auf gleich erkennbar, es dauert seine Zeit, bis die Schwangerschaftsstreifen weg sind. Wir verraten Euch hier, welche Hausmittel der Frau bei einer Behandlung helfen!

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Ursachen von Dehnungsstreifen

Unsere Haut besteht aus drei Schichten, der obersten Schicht (Epidermis), der mittleren Schicht (Dermis) und der untersten Schicht (Hypodermis). Dehnungsstreifen entstehen häufig in der mittleren Hautschicht. Die Haut wird übermäßig gedehnt und das Kollagen- und Elastingewebe beginnt zu reißen. Die Folge: Dehnungsstreifen, auch Schwangerschaftsstreifen genannt. Die Streifen können klein und schmal sein, aber auch größere Bereiche des Körpers bedecken. Sie unterscheiden sich durch ihre Farbe und ihre Struktur von der restlichen Haut. Anfangs sind die Streifen meist noch rot oder rosafarben, nach einigen Tagen verblassen sie schließlich und werden zu silbernen oder weißen Linien. Die narbenähnlichen Streifen sind an der Brust, Oberarmen, Oberschenkeln, Gesäß und Bauch vorzufinden.

Diese Ursachen können mögliche Auslöser für Schwangerschaftsstreifen bzw. Hautrisse sein:

  • Schwankungen im Hormonhaushalt wie beispielsweise in der Pubertät oder in den Wechseljahren
  • Starke Überdehnung der Haut und des Bindegewebes besonders zum Ende der Schwangerschaft und während der Geburt
  • Schnelles Wachstum (z.B. durch starken Muskelaufbau)
  • Starke Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust vor allem am Bauch, an den Armen, an der Hüfte und am Oberschenkel
  • auch eine erblich bedingte Bindegewebsschwäche kann Dehnungsstreifen entstehen lassen

Hausmittel gegen Schwangerschaftsstreifen

Natürlich wollt Ihr, dass Dehnungsstreifen bzw. Hautrisse sofort und wenn möglich schon nach einer Beauty-Behandlung verschwinden. Leider geht es mit der Neubildung von Bindegewebe nicht ganz so schnell. Was Ihr trotzdem tun könnt, um Dehnungsstreifen auf natürliche Art vorzubeugen und bestehende zu behandeln, zeigen wir Euch mit diesen natürlichen Hausmitteln:

  • Zitronensaft hilft durch den Säuregehalt Dehnungsstreifen zu verringern, abgestorbene Hautzellen zu entfernen und Aknenarben aufzuhellen. Gebt für die Anwendung den frisch gepressten Saft auf die Dehnungsstreifen und massiert ihn mit kreisenden Bewegungen sanft ein. Lasst den Zitronensaft für ca. zehn Minuten einwirken und spült ihn dann mit lauwarmem Wasser ab. Wiederholt die Anwendung einmal täglich.
  • Kartoffelsaft steckt voller Vitamine und Mineralien, die die Regeneration der Haut anregen können. Schneidet eine Scheibe von der Kartoffel ab und reibt damit Schwangerschaft- und Dehnungsstreifen ein. Führt die Anwendung täglich durch.
  • Olivenöl besitzt viele Antioxidantien und Vitamine, die für ein weiches Hautgefühl sorgen und die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Für die Anwendung erwärmt Ihr natives Olivenöl und massiert damit sanft die betroffene Körperstelle ein. Die Durchblutung wird auf diese Weise verbessert und der Heilungsprozess beschleunigt. Vermischt Ihr Öl mit Wasser und Apfelessig, könnt Ihr eine wirksame Nachtcreme herstellen, bei der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt wird und abgestorbene Hautzellen beseitigt werden.
  • Rizinusöl hilft bei vielen Hautproblemen, es reduziert Falten, Pickel, Alters- und Pigmentflecken. Dehnungsstreifen werden durch die Anwendung von Öl aufgehellt und Verunreinigungen und Schmutz von der Haut entfernt. Tragt etwas Rizinusöl auf die Hautrisse auf und gönnt Eurer Haut für etwa zehn Minuten eine Massage. Umwickelt die eingecremte Stelle mit einem Baumwolltuch und legt darauf eine warme Wärmflasche oder ein Körnerkissen für mindestens 30 Minuten. Wiederholt diesen Vorgang mindestens einmal monatlich. Solltet Ihr eine empfindliche Haut besitzen, mischt vor dem Auftragen das Öl mit etwas Oliven- oder Mandelöl.
  • Trinkt ausreichend Wasser über den Tag verteilt. Wasser hilft beim Entgiften des Körpers und sorgt für mehr Hautelastizität.
  • Brauner Rohrzucker oder herkömmlicher Haushaltszucker sind gute Peelings für die Haut. Sie entfernen abgestorbene Hautzellen und sorgen so für ein weiches Hautgefühl. Vermischt einen Esslöffel braunen Zucker mit einem halben Esslöffel Mandelöl und ein paar Tropfen frisch gepressten Zitronensaft. Tragt das Peeling an den Stellen auf, an denen sich die Dehnungsstreifen befinden, massiert es für etwa fünf Minuten ein und spült es anschließend unter der Dusche ab. Führt die Anwendung einen Monat lang jeweils vor dem Duschen durch.
  • Kakaobutter hilft Dehnungsstreifen zu verringern, nährt die Haut und versorgt sie mit ausreichend Feuchtigkeit. Massiert die betroffenen Stellen jeweils zweimal täglich mit Kakaobutter ein und wiederholt die Behandlung für einige Monate.
  • Aloe Vera unterstützt den Heilungsprozess von Dehnungsstreifen, hellt sie optisch auf und versorgt die Streifen mit ausreichend Feuchtigkeit. Schneidet für die Anwendung ein Blatt Aloe Vera ab, entnehmt diesem das Gel und verteilt und massiert es auf den Stellen, an denen Ihr Hautrisse habt. Lasst das Gel für 15 Minuten einwirken und wascht es anschließend mit warmem Wasser ab. Wiederholt die Anwendung regelmäßig.
  • Luzerneblätter enthalten viele Antioxidantien, Vitamine und Aminosäuren. Die Hautstruktur wird unterstützt und verbessert. Gebt das Gel des Blattes auf die betroffene Stelle und lasst es für etwa zehn Minuten einwirken. Wascht es schließlich gründlich wieder ab.
  • Ebenfalls hilfreich gegen Dehnungsstreifen ist Sport. Schwimmen, Joggen, Liegestütze oder Sit-ups. Mit Hilfe der Übungen werden Muskeln unter dem Bindegewebe aufgebaut, die Elastizität der Haut wird verbessert und Dehnungsstreifen werden verringert.
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Autor: Mareike Schumacher

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