3 Tage Saftkur: Wie effektiv ist das Fasten?

3 Tage Saftkur: Wie effektiv ist das Fasten?

Saftfasten ist momentan ein beliebter Detox-Trend, der zu mehr Energie und einem besseren Wohlbefinden beitragen soll. Wir klären auf, was es mit der Fastenmethode auf sich hat und was Sie bei einer dreitägigen Saftkur beachten müssen. 

Was bewirkt eine 3 Tage Saftkur?

Ob ausgiebiges Schlemmen, zu wenig Schlaf oder übermäßiger Alkoholgenuss – viele ungesunde Angewohnheiten schaden unserer Gesundheit. Die Folge: Wir sind weniger leistungsfähig und fühlen uns nicht fit. Saftfasten ist eine beliebte Form von Detox und soll dabei helfen, den Körper wieder auf Reset zu setzen und von Giftstoffen zu befreien. Wissenschaftlich bewiesen ist das laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht. Zudem gibt es laut DGE keine Notwendigkeit, den Körper von Giften oder anderen Schadstoffen zu befreien. Da er selbst in der Lage ist, sich zu reinigen und Giftstoffe über die Atmung sowie die Organe wie Leber, Niere, Darm und die Haut auszuscheiden. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, für einige Tage eine Saftkur zu machen. Das Fasten ist meistens ein guter Anreiz, um Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und sein Bewusstsein zu schärfen.

Während der Saftkur ersetzen Sie Ihre Nahrung für drei bis sieben Tage. Feste Nahrung ist daher tabu, ebenso wie Koffein, Alkohol und Nikotin. Wer sich erstmal an das Thema Saftfasten heranwagen möchte, sollte mit einer kürzeren Kur anfangen und für drei Tage fasten. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie aufgrund des hohen Fructoseanteils nicht ausschließlich Obst-, sondern auch Gemüsesäfte zu sich nehmen. Während des Saftfasten müssen Sie zusätzlich noch ausreichend Flüssigkeit, in Form von ungesüßtem Tee und Wasser zu sich nehmen.

Um Ihren Körper optimal auf das Saftfasten vorzubereiten, sollten Sie einen Entlastungstag vor der Saftkur und einen Aufbautag nach der Saftkur einplanen – erst recht, wenn Sie für fünf oder sieben Tage detoxen. Am Entlastungstag sollten Sie am besten gedünstetes Gemüse oder einen Salat zu sich nehmen. Beim Fastenbrechen können Sie zum Beispiel einen Apfel, Joghurt oder eine leichte Gemüsesuppe essen.

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3 Tage Saftkur: Selber machen

Es gibt viele Marken und Online-Shops, die für ein stolzes Sümmchen gepresste Säfte verkaufen. Wer genau sichergehen möchte, was in seinen Säften drin ist und ein wenig Geld sparen möchte, kann die Säfte auch einfach selber pressen. Das bedeutet aber auch, dass Sie jeden Tag Ihre Säfte frisch zubereiten müssen und im Idealfall einen Entsafter besitzen sollten. 

Gut geeignete Obstsorten für Ihre Saftkur sind:

  • Äpfel
  • Birnen
  • Orangen
  • Beeren
  • Ananas

Gesunde Gemüsesorten, die sich zu einem leckeren Saft verarbeiten lassen, sind:

  • Karotten
  • Sellerie
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Gurke
  • Rote Bete

Um gut versorgt zu sein, sollten Sie über den Tag verteilt etwa sechs Säfte (à 200 bis 250 ml) zu sich nehmen. Wer mag, kann seine Säfte noch mit frischen Kräutern oder Gewürzen verfeinern. Damit Sie mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sind, sollten Sie möglichst viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten verarbeiten. Gesunde und köstliche Ideen finden Sie zum Beispiel hier: „Juicing für Anfänger“ stellt Ihnen über 100 Obst- und Gemüsesäfte vor. Auch im Ratgeber „Saftfasten. Entgiften und entschlacken in zwei Tagen“ finden Sie tolle Inspirationen für Ihre dreitägige Saftkur. 

Wichtig: Füllen Sie Ihre frisch gepressten Säfte am besten in dunkle Flaschen, damit die meisten Vitamine erhalten bleiben und bewahren Sie diese im Kühlschrank auf. 

3 Tage Saftkur: Wie viel nimmt man ab?

Eine Saftkur zeigt auch Veränderungen auf der Waage, da Sie sich logischerweise in einem Kaloriendefizit befinden. Nach etwa einer Fastenwoche können Sie daher rund zwei Kilos abgenommen haben. Es klingt zwar verlockend, mithilfe dieser Methode in kürzester Zeit abzunehmen, allerdings verlieren Sie während Ihrer Detox-Kur vor allem Wasser. Sobald Sie nach der Saftkur normal essen, werden Sie zu Ihrem Ausgangsgewicht zurückkehren. Eine Saftkur ist keine langfristige und gesunde Diät, da Ihnen lebensnotwendige Nährstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Proteine und komplexe Kohlenhydrate fehlen. Um auf gesunde Weise Gewicht zu verlieren, sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung setzen und regelmäßig Sport machen.

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