Trainingsleistung 5 typische Fehler, die fast jeder vor dem Sport macht

Der Trainingsplan steht, die Motivation ist da, aber so richtig kommt man beim Sport nicht auf Hochtouren? Dann kann einer oder mehrere dieser Fehler dahinterstecken.

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Wie effektiv das Training wird, hängt tatsächlich nicht nur von der Art der Übungen oder der Länge der Einheit ab, sondern auch von der richtigen Vorbereitung. Damit das Workout erfolgreich wird, sollten Sie folgende Fehler vor dem Training vermeiden:

1. Zu viel essen

Vor dem Training deftig oder auch eine größere Mahlzeit zu essen, wirkt sich negativ auf die Trainingsleistung aus, da der Körper seine Energie hauptsächlich in die Verdauung steckt. So kann es eher zu Magenkrämpfen und Übelkeit kommen. Größere Mahlzeiten sollten Sie daher zwei bis drei Stunden vor dem Training zu sich nehmen. 
 

2. Zu viel trinken

Auch wenn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und während des Trainings wichtig ist, sollten Sie darauf achten, nicht zu viel Wasser zu trinken. Zum einen trainiert es sich mit viel Wasser im Bauch schwerer, es kommt schneller zu Seitenstechen oder Übelkeit, zum anderen sind die Muskeln während des Trainings mit dem Austausch von Natrium, Kalium und Kalzium beschäftigt. Dadurch entstehen erst die Muskelaktionen, welche durch viel plötzliches Trinken verringert werden. Sorgen Sie stattdessen dafür, dass Sie über den Tag verteilt mehr trinken. Bei längeren Ausdauereinheiten ist es ratsam, etwa alle 20 bis 30 Minuten etwas zu trinken.
 

3. Training bei zu wenig Schlaf

Wenn der Körper nicht mit genügend Energie versorgt ist, sollten Sie das Training lieber ausfallen lassen. Schlafmangel beeinträchtigt die Muskeln enorm, sodass Belastungen schnell zu ermüdungsbedingten Verletzungen führen können. Auch ist die Aufmerksamkeit beeinträchtigt, sodass sich das Verletzungsrisiko erhöht. Ruhen Sie sich stattdessen aus, damit Sie am nächsten Tag wieder durchstarten können.
 

4. Zu wenig essen

Ständig auf leeren Magen zu trainieren, vor allem wenn die letzte Mahlzeit schon viele Stunden zurückliegt, oder grundsätzlich zu wenig essen, kann sich das negativ auf die Leistung auswirken. Nahrung ist der tägliche Kraftstoff wie das Benzin für ein Auto. Wenn Sie morgens trainieren, sollten Sie versuchen, eine Kleinigkeit, z. B. eine Banane oder ein paar Nüsse, zu essen. Achten Sie ebenso darauf, dass Sie täglich genug Kalorien zu sich nehmen, um im Training Fortschritte zu erzielen und Kraft aufzubauen.
 

5. Das Aufwärmen auslassen

Wenn Sie unaufgewärmt ins Training starten, erhöht sich Ihr Verletzungsrisiko. Je nachdem, wie und was Sie trainieren, wärmen Sie den Körperbereich auf. Im Krafttraining können das z. B. Wiederholungen der Übungen ohne Gewicht sein. Vor Ausdauereinheiten eignen sich z. B. Hampelmänner, Seilspringen oder dynamisches Dehnen.
 
 
Datum: 23.11.2020
Autorin: Christina Liersch