Training 5 häufige Ursachen für Übelkeit nach dem Sport

Egal ob Profi oder Anfänger, Cardio– oder Krafttraining: Übelkeit nach dem Sport ist unangenehm und kann viele Ursachen haben. Wir verraten Ihnen die häufigsten Gründe – und was Sie dagegen tun können!

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Hat man sich beim Sport völlig verausgabt, kommt es häufig zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Schuld daran können vielerlei Gründe sein. Aber keine Sorge – glücklicherweise gibt es auch ein paar Tipps, die gegen die lästige Übelkeit nach dem Training helfen können.

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Übelkeit nach dem Sport – 5 häufige Ursachen

1. Unterzuckerung

Zucker ist es für den Körper lebensnotwendig. Da dieser beim Sport schneller aufgebraucht wird als normal, sinkt der Blutzuckerspiegel und es kommt zu Übelkeit oder Zittern.

Tipp: Um dem vorzubeugen, sollte die Mahlzeit, die man mit genügend Abstand vor dem Training zu sich nimmt, reich an Kohlenhydraten sein. Beim Sport selbst helfen Traubenzucker oder ein gesüßtes Getränk, um den Blutzuckerspiegel wieder zu erhöhen.

2. Falsche Ernährung

Dass man unmittelbar vor dem Training keine Mahlzeit mehr zu sich nehmen sollte, ist bekannt. Doch es kommt auch darauf an, WAS man isst. Fettige und proteinreiche Mahlzeiten liegen schwer im Magen und brauchen doppelt so lange wie leichtere Kost, um vom Körper verdaut zu werden. Kein Wunder also, dass einem schlecht wird, wenn man vorher besonders fettreich gegessen hat.

Tipp: Die letzte Mahlzeit vor dem Training sollte länger als zwei Stunden zurückliegen und ein guter Mix aus Kohlenhydraten und Eiweiß sein.

3. Flüssigkeitsmangel

Wer beim Sport zu wenig trinkt, riskiert zu dehydrieren. Schließlich verliert der Körper durch das starke Schwitzen viel mehr Flüssigkeit als sonst. Dieser Flüssigkeitsmangel hat oft Unwohlsein zur Folge.

Tipp: Bereits tagsüber darauf achten, genügend zu trinken und nach dem Sport den Wasserhaushalt wieder auffüllen.

4. Bluthochdruck

Steigt der Blutdruck, kann dies Übelkeit während und nach dem Sport verursachen. Besonders Bluthochdruck-Patienten haben damit zu kämpfen. Denn eigentlich sollen sie mittels Sport ihren Blutdruck langfristig senken. Kurzfristig bewirkt das Training jedoch oft das genaue Gegenteil.

Tipp: Die Übelkeit nach dem Sport mit dem Arzt besprechen und das Training im Zweifel besser an die eigene Fitness anpassen.

5. Überanstrengung

Zu guter Letzt kann es natürlich auch sein, dass das man sich beim Sport schlichtweg überanstrengt hat und dies der Auslöser für die Übelkeit ist. Läuft man schneller und weiter als je zuvor oder stemmt man plötzlich mehr Gewicht als gewöhnlich, kann es schon mal vorkommen, dass der Körper nicht mit der neuen Belastung zurechtkommt.

Tipp: Mehr auf den Körper hören - der Körper weiß selbst am besten, was gut für ihn ist und schlägt in der Regel schnell Alarm, wenn er eine Pause braucht.

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Datum: 29.06.2020
Autor: Lara Rygielski