Diese 3 Pflanzen wirken wie Drogen auf Katzen

Diese 3 Pflanzen wirken wie Drogen auf Katzen

Bestimmte Pflanzen haben nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Katzen einen drogenähnlichen Effekt. Wir stellen Ihnen 3 Kräuter vor, die auf Ihren Stubentiger berauschend wirken können. Diese natürlichen Muntermacher sind keine Drogen im herkömmlichen Sinne, da sie nicht verstoffwechselt, sondern über ihren Geruch aktiviert werden. Echte Drogen hingegen sind für Ihre Katze lebensgefährlich und sollten auf keinen Fall verabreicht werden.

Diese 3 Pflanzen wirken wie Drogen auf Katzen

1. Katzenminze

Die Katzenminze, auch "Echte Katzenminze", "Katzenmelisse" oder englisch "Catnip" genannt, gehört zur Familie der Lippenblütler und ist auch in unseren heimischen Gärten anzufinden. Die Pflanze erhielt ihren Namen aufgrund ihrer anziehenden Wirkung auf Katzen — sie ist jedoch völlig harmlos. Auf der Unterseite der Blätter befinden sich Drüsen, die mit einer chemischen Substanz namens Nepetalacton gefüllt sind. Wenn eine Katze auf den Blättern kaut, sich an ihnen reibt oder sich darin wälzt, wird das Nepetalacton-Öl freigesetzt. Anschließend gelangt es über die Nase ins Gehirn. Forscher gehen davon aus, dass Katzenminze bestimmte Bereiche im Katzenhirn beeinflusst und chemische Reaktionen hervorruft, welche Endorphine im Körper des Tieres freisetzen. Katzenminze wirkt jedoch nicht auf alle Katzen gleich. Während die große Mehrheit einen Energieschub erlebt, aufgeregt und hyperaktiv wird, übt die Pflanze auf andere Tiere eine beruhigende und eher ermüdende Wirkung aus. Viele alte Katzen scheinen wiederum immun gegen das Kraut zu sein.

Katzenminze ist in verschiedenen Formen erhältlich und findet sich in vielen Tierspielzeugen, im Futter oder in sonstigen Produkten.

2. Baldrian

Die Heilpflanze Baldrian ist vor allem für seine beruhigende und schlaffördernde Wirkung bekannt. Bei Katzen tritt jedoch häufig ein gegenteiliger Effekt ein und verursacht eine ähnliche Hyperaktivität, wie sie auch bei Katzenminze zu beobachten ist. Während einige sich darin wälzen, anfangen zu schnurren oder wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung oder den Garten laufen, verhalten sich andere Katzen so, als hätte der Duft ihre Sinne benebelt. Die Ursache für das Verhalten liegt an der in der Pflanze enthaltenen Valeriansäure, die die Tiere an den Duft von möglichen Sexualpartner:innen erinnert.

In Tierfachhandlungen finden Sie zahlreiche mit Baldrian gefüllte Spielzeuge oder animierende Sprays. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihr Haustier keine größeren Mengen Baldrian frisst. Dies kann zu Magenverstimmungen und Erbrechen führen.

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3. Katzengamander

Katzengamander ist eine weitere, jedoch etwas unbekanntere Pflanze, die eine ähnlich berauschende Wirkung wie Katzenminze und Baldrian hat. Optisch ähnelt die Pflanze dem beliebten Kraut Thymian. Beheimatet ist der mehrjährige, immergrüne Katzengamander im westlichen Mittelmeerraum. Seine Inhaltsstoffe Dolichodial und Teumarin lösen bei Katzen rauschähnliche Zustände aus, die einige Minuten anhalten. Viele Katzen mögen den Geruch und knabbern an den Zweigen und Blättern. Manche Stubentiger reiben sich an der Pflanze oder sind besonders verschmust, andere werden durch das Kraut zum Spielen angeregt. Katzengamander kann im Garten oder auf dem Balkon an einem sonnigen Standort in sandigem und lockeren Boden gepflanzt werden.

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