Menstruationsbeschwerden Darum sollten Sie Alkohol während der Periode meiden!

Während der Periode sind die wenigsten von uns voll leistungsfähig und rund um die Uhr gut gelaunt. Krämpfe, Hunger und schlechte Laune sind nicht selten. Kein Wunder, dass viele Frauen während ihrer Menstruation zu einem Glas Wein greifen, um sich zu entspannen. Doch das kann mehr schaden als helfen!

Rotwein

Die Zeit vor und während der Periode empfinden viele Frauen nur selten als besonders angenehm. Ob Heißhunger, Krämpfe, Müdigkeit oder schlechte Laune: Ein bisschen Wein zum Entspannen wird dem Körper schon nicht schaden. Doch damit liegen die meisten falsch. Zwar kann der Alkohol kurzzeitig dafür sorgen, dass man die Schmerzen nicht so spürt, dennoch sorgt er mehr für Probleme.

Das macht Alkohol vor und während der Periode

  1. Unterleibschmerzen verstärken sich
    Alkohol entzieht dem Körper Wasser, wodurch es zu einem Flüssigkeitsmangel kommen kann. Dieser Mangel verursacht neben dem typischen Kater auch stärkere Unterleibschmerzen. Gleichzeitig mangelt es dem Körper durch den Wasserverlust an Elektrolyten, sodass es ebenfalls zu stärkeren Schmerzen kommen kann.
     
  2. Der Zyklus verschiebt sich
    Besonders in stressigen Zeiten greifen viele zu einem Gläschen Alkohol, um besser zu entspannen. Wissenschaftler der Universität von Chicago haben jedoch herausgefunden, dass genau das Gegenteil passiert. Der Körper braucht nach Alkoholkonsum länger, um Stress abzubauen. Dieses Übermaß an Stress kann sich negativ auf den Zyklus auswirken und ihn verschieben.
     
  3. Der Hormonspiegel wird unnötig verändert
    Alkohol hat Einfluss auf das Level an Testosteron und Östrogen im Körper. Diese stärkeren Schwankungen können zu Stimmungsschwankungen führen oder auch den Zyklus verschieben.
     
  4. PMS verschlimmert sich
    Auch in den Tagen vor der Periode sollte auf Alkohol verzichtet werden, da dieser Symptome des prämenstruellen Syndroms verschlimmern können. Brustspannen, Unterleibschmerzen, Stimmungsschwankungen oder Kopfschmerzen können zunehmen.

Das macht die Periode erträglicher

Um Menstruationsbeschwerden und PMS vorzubeugen, hilft z. B. Mönchspfeffer, eine Wärmflasche, Sport und Bewegung, sowie elektrolyhaltiges Essen. Dazu zählen vor allem Magnesium, Kalium und Natrium. Frisches Gemüse, Getreide, Fleisch und Hülsenfrüchte decken diesen Elektrolytbedarf ab und beugen Beschwerden vor. 

Datum: 24.01.2020

Autor: Christina Liersch