17. Dezember 2021
Hühneraugen entfernen und vorbeugen: 5 Tipps und Hausmittel

Hühneraugen entfernen und vorbeugen: 5 Tipps und Hausmittel

Haben Sie häufig Schwielen an den Händen? Sind Ihre Zehen von Hornhaut umgeben und bilden sich regelmäßig Hühneraugen an Ihren Füßen? Dann sollten Sie die folgenden Tipps unbedingt beherzigen.

Haben Sie häufig schmerzhafte Druckstellen an Ihren Füßen oder Händen und leiden Sie unter der vermehrten Bildung von Hornhaut? Vielleicht schaut unter der ein oder anderen Stelle schon ein glasiges Hühnerauge hervor? Dann wird es allerhöchste Zeit, das Problem anzugehen. Wir zeigen Ihnen, wie Hühneraugen überhaupt entstehen, wie Sie ihnen vorbeugen können und wie sich Hühneraugen entfernen lassen.

Wie entstehen Hühneraugen?

Hühneraugen gehören zu den häufigsten Hautproblemen und werden medizinisch auch als Clavus bezeichnet. Sie entstehen, wenn eine Hautpartie immer wieder durch Druck oder Reibung gereizt wird. In der Folge bildet sich vermehrt Hornhaut an der Stelle und schließlich ein erbsengroßes Hühnerauge, wenn die Beanspruchung der Haut weiterhin stattfindet. Im Gegensatz zu Dornwarzen, in denen meist schwarze Pünktchen erkennbar sind, ist der Kern des Hühnerauges glasig. Besonders häufig betroffen sind die Finger und Zehen sowie andere knochennahe Hautstellen, z.B. die Ferse oder Fußsohle. Tragen Sie häufig zu enge Schuhe, die auf die Zehen drücken oder arbeiten Sie viel mit den Händen? Dann gehören Hornhaut und Hühneraugen vermutlich zu Ihrem Alltag. 

Hühneraugen entfernen und vorbeugen: 5 Hausmittel und Tipps

1. Tragen Sie passendes Schuhwerk

Hühneraugen verschwinden in den meisten Fällen ganz von alleine wieder, wenn die Ursache behoben wird. Tragen Sie daher stets ausschließlich Schuhe, die gut passen und weder drücken noch verrutschen. Auch hochhackige Schuhe üben einen enormen Druck auf den Vorfuß aus, weswegen dort schnell Hühneraugen entstehen können. Bei Fußfehlstellungen können Einlagen das Problem beheben.

Tipp: Gehen Sie stets abends Schuhe kaufen, da Ihre Füße im Tagesverlauf ein wenig anschwellen. Ein morgens gekauftes Paar, das beim Anprobieren gerade so gepasst hat, könnte abends Druckstellen und Hühneraugen verursachen.

2. Schneiden Sie Ihre Zehennägel richtig

Falls Sie sich fragen, was die Zehennägel mit Ihren Hühneraugen zu tun haben könnten, sind Sie nicht alleine. Viele wissen nicht, dass falsch geschnittene Nägel die Haut der umliegenden Zehen stark reizen können. Zehennägel sollten dabei im Gegensatz zu Fingernägeln immer gerade geschnitten werden und nur an den Kanten leicht abgerundet werden – etwa in der Form eines Spaten. So vermeiden Sie Druckstellen und unnötige Reibung zwischen Ihren Zehen.

Tipp: Da die meisten Nagelscheren krumm geformt sind, kann sich das Gerade-Schneiden der Fußzehennägel als schwierig gestalten. Abhilfe kann hier ein praktischer Knipser mit gerader Klinge schaffen. Beliebte Modelle gibt es unter anderem von Scholl oder Bezox.

3. Tragen Sie die Hornhaut vorsichtig ab

Um überschüssige Hornhaut und darunter befindliche Hühneraugen loszuwerden, können Sie die Haut mit einem warmen Wasserbad aufweichen und anschließend mit einem Hornhauthobel oder Bimsstein (z.B. hier von Scholl oder Phogary) vorsichtig abtragen. Scharfe Gegenstände wie Messer oder Rasierklingen sollten Sie keinesfalls hierfür verwenden. Auch spezielle Cremes mit Urea oder Salicylsäure können dazu beitragen, dass sich die überschüssige Haut ablöst. 

Wichtig: Hornhautmittel können bei empfindlicher Haut an den Füßen – wie dies bei Diabetes der Fall ist – die Haut beschädigen und sollten daher bei solchen Erkrankungen nicht eingesetzt werden!

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    4. Polstern Sie betroffene Stellen

    Falls sich an Ihren Füßen trotz passender Schuhe immer wieder Hühneraugen bilden, können Sie die entsprechenden Stellen mit Hilfsmitteln polstern, um den lokalen Druck oder die Reibung zu reduzieren. Hierfür eignen sich beispielsweise Hühneraugenpflaster, Zehenhauben oder ringförmige Polster zum Aufkleben. Beliebte Hühneraugenpflaster gibt es online beispielsweise von Hansaplast oder Compeed.

    5. Medizinische Fußpflege

    Wenn Ihre Hühneraugen trotz passender Schuhe und der Verwendung von Hausmitteln einfach nicht weggehen wollen, könnte eine medizinische Fußpflege Ihnen helfen. Insbesondere dann, wenn übermäßige Hornhaut und Hühneraugen immer wieder zurückkehren, kann regelmäßige Fußpflege die Beschwerden lindern und zur Erholung Ihrer Haut beitragen.

    Tipp: Bei dauerhaften Beschwerden wenden Sie sich am besten an den Hautarzt Ihres Vertrauens.

    Quellen: gesundheitsinformation.de, br.de, msdmanuals.com

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