Augen auf beim Wäschekauf Vorsicht! Darum macht uns die falsche Unterwäsche krank

Egal ob Spitze oder Baumwolle, String oder Panty – Unterwäsche soll in erster Linie gut aussehen. Doch genau hier liegt der Fehler! Wir verraten Ihnen, in welchen Fällen die falsche Wäsche sogar krank machen kann.

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Bisher ging es uns beim Kauf der Unterwäsche in erster Linie um die Optik – doch wussten Sie, dass die falschen Schnitte und Stoffe sogar zu ernsthaften Erkrankungen führen können und wir von nun an bei der Wahl unserer Slips besser andere Maßstäbe setzen sollten? Wer Infektionen und Irritationen im Intimbereich vermeiden möchte, sollte künftig einiges beachten.

So macht uns die falsche Unterwäsche krank

1. Shapewear kann auf die Organe drücken

So praktisch es auch ist, mit Shapewear-Unterwäsche die ein oder andere Problemzone zu verstecken – gesund ist es jedenfalls nicht! Der Druck, den die Wäsche auf den Körper ausübt, kann sich auch nach innen fortsetzen und dort Organe wie Magen und Darm in Mitleidenschaft ziehen. Kein Wunder also, dass es im Zusammenhang mit dem Tragen von Shapewear oft zu Sodbrennen & Co. kommt. Auch Taubheitsgefühle in den Armen und Beinen können durch die verschlechterte Blutzirkulation entstehen.

2. Spitzenunterwäsche begünstigt Bakterienwachstum

Natürlich sieht Unterwäsche mit aufwendigen Spitzendetails besonders schön aus. Allerdings werden die meisten dieser Modelle aus synthetischen Stoffen gefertigt, die nicht nur die Haut aufscheuern, sondern vor allem auch Hitze und Feuchtigkeit speichern können. Der perfekte Nährboden für Bakterien! Harnwegs- oder Pilzinfektionen sind nicht selten die Folge. Setzen Sie lieber auf Unterwäsche, die im Schritt aus Baumwolle gefertigt ist.

3. Zu enge Unterwäsche kann Infektionen hervorrufen

Das Tragen von zu enger Unterwäsche ist allein schon deswegen nicht angenehm, weil es ständig zwickt und einschneidet. Aber auch die Gesundheit leidet darunter, da ein enges Höschen nämlich zu Irritationen im Intimbereich führen kann. Je älter man ist, desto dünner wird die Haut zwischen den Beinen. Reißt sie, können Bakterien in die kleinen Wunden eindringen und Infektionen verursachen.

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4. String-Tangas können Blasenentzündungen auslösen

Grundsätzlich können Sie gerne einen String-Tanga tragen – nur richtig sitzen sollte er! Reibt er im Vaginal- oder Analbereich, sollten Sie ihn besser entsorgen. Gehören Sie zu den Frauen, die etwas infektionsanfälliger sind, sollten Sie lieber komplett auf String-Tangas verzichten, da diese direkten Kontakt mit dem Anus haben und von hier aus Keime aufnehmen, die durch Ihre normale Körperbewegung in den Intimbereich befördert werden. Was dann meist folgt, ist eine schmerzhafte Blasenentzündung. Aber keine Sorge – auch Hipster können ganz toll aussehen!

Diese Wäsche-Gewohnheiten sind ebenfalls ungesund

Welche Stoffe und Modelle krank machen, wissen wir nun. Doch wie sieht es mit bestimmten Gewohnheiten rund um unsere Unterwäsche aus? Tatsächlich sollten Sie öfter mal darauf verzichten, in der Nacht einen Slip zu tragen. Wie oben schon erwähnt, schützt ein kühles und luftiges Klima vor Infektionen im Intimbereich. Sollten Sie im Tagesverlauf stark schwitzen, sollten Sie Ihre Unterwäsche zudem öfter als nur einmal am Tag wechseln – Sie kennen den Grund.

Datum: 08.09.2020
Autorin: Lara Rygielski