21. Oktober 2021
Vitamin D: Warum Sie es mit Vitamin K2 einnehmen sollten

Vitamin D: Warum Sie es immer mit Vitamin K2 nehmen sollten

Bei einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel ist es ratsam, das lebensnotwendige Sonnenvitamin in Form von Tabletten oder Tropfen zu supplementieren. Was die wenigsten allerdings wissen: Zusätzlich sollten Sie unbedingt Vitamin K2 einnehmen. Wir erklären Ihnen, welche Gründe dafür sprechen.

Im Winter droht ein Vitamin-Mangel

Für unsere Gesundheit ist Vitamin D unverzichtbar. Wir brauchen das sogenannte Sonnenvitamin für zahlreiche Stoffwechselfunktionen – zum Beispiel für unsere Knochen und Zähne, Muskeln und unser Immunsystem. Über die Haut nehmen wir die UVB-Strahlen auf und produzieren etwa 80 bis 90 Prozent unseres Vitamin-D-Bedarfs selbst. Den restlichen Anteil decken wir über die Nahrung ab. Da Deutschland zwischen dem 48. und 54. Breitengrad liegt, ist eine Vitamin-D-Synthese in den sonnenarmen Wintermonaten nicht möglich. In diesem Zeitraum sinkt daher der Vitamin-D-Spiegel, sodass eine Unterversorgung drohen kann. Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels sind Müdigkeit, eine erhöhte Infektanfälligkeit, Haarausfall oder Muskelschmerzen.

Besteht bei Ihnen der Verdacht, dass ein Mangel vorliegt, lassen Sie Ihre Werte bei Ihrem Hausarzt untersuchen. Im Falle einer Unterversorgung wird er Sie zur Wahl und Einnahme von Vitamin-D-Präparaten informieren.

Darum sollten Sie Vitamin D immer mit Vitamin K2 kombinieren

Wenn Sie Vitamin D supplementieren, sollten Sie zusätzlich Vitamin K2 einnehmen. Vitamin K2 ist wichtig für die Regulation der Blutgerinnung und für die Blutfließeigenschaften. Beide Vitamine ergänzen sich sinnvoll und regulieren gemeinsam Ihren Calcium-Spiegel. Vitamin K2 ist notwendig, damit die Proteine Osteocalcin und Matrix-GLA-Protein aktiviert werden, die für die Calciumverwertung im Blut verantwortlich sind und Sorge tragen, dass das Calcium in Knochen und Zähnen eingelagert wird. K2 verhindert daher eine Festsetzung des Calciums in den Arterienwänden. Eine solche Ablagerung kann das Risiko für eine Arteriosklerose begünstigen. Es gibt aber noch einen weiteren guten Grund, warum Sie zusätzlich Vitamin K2 einnehmen sollten. Und zwar kann es bei einer alleinigen Substitution von Vitamin D zu einem Mangel von K2 kommen. Das kann vor allem bei hohen Tagesdosen von über 2000 IE passieren.

Wichtig: Personen, die gerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen, sollten keine Vitamin-K-Präparate verwenden, da die Wirkung der Medikamente dadurch beeinträchtigt werden kann. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich dementsprechend beraten.

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