30. August 2021
Wechseljahre: 5 Lebensmittel, die Beschwerden verschlimmern

Diese 5 Lebensmittel können Beschwerden in den Wechseljahren verschlimmern

Hitzewallungen, Verdauungsprobleme, Stimmungsschwankungen – während der Wechseljahre werden wir von verschiedenen Beschwerden heimgesucht. Was viele Frauen nicht wissen: Mithilfe der Ernährung kann man einiges bewirken und mögliche Symptome sowohl lindern als auch verstärken. Wir erklären, auf welche 5 Lebensmittel Sie verzichten sollten, weil diese Wechseljahrsbeschwerden verschlimmern. 

Zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr kommen die meisten Frauen in die Wechseljahre. Während dieser Zeit sinkt der Östrogenspiegel, wodurch verschiedene Symptome hervorgerufen werden können. Der niedrige Östrogenspiegel führt unter anderem zu Hitzewallungen oder Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen. Die Symptome können den Alltag stark beeinträchtigen und zur psychischen Belastung werden. Besonders in der Zeit um die Menopause ist es daher wichtig, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Reichlich Obst und Gemüse, Vollkornprodukte sowie hochwertiges Eiweiß sollten täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. Auf einige Lebensmittel, die die Beschwerden sogar verstärken können, sollten Sie verzichten.

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5 Lebensmittel, welche Wechseljahrsbeschwerden verschlimmern

1. Fettreiches Fleisch

Dadurch, dass in den Wechseljahren Muskelmasse abgebaut wird und Fettspeicher hingegen zunehmen, legen wir vermehrt an Bauchfett zu. Das sogenannte viszerale Fett setzt entzündungsfördernde Stoffe frei, die das Risiko für Diabetes, Gefäß- sowie Tumorerkrankungen erhöhen. Auf fettreiches Fleisch sollten Sie in den Wechseljahren daher weitestgehend verzichten, da dieses Bauchfett begünstigt und besonders rotes Fleisch das Krebsrisiko zusätzlich erhöhen kann.   

2. Chili

Sie lieben Currys und Co.? Den Verzehr von Chilis sowie scharfen Speisen sollten Sie während der Menopause reduzieren, da diese Symptome wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche verschlimmern können – das empfiehlt auch das National Institute on Aging. Der Grund? Capsaicin, das für die Schärfe verantwortlich ist, regt die Durchblutung an. Dadurch weiten sich die Gefäße, der Herzschlag beschleunigt sich und die Körpertemperatur steigt an. Als Folge produziert der Körper vermehrt Schweiß, um die Körpertemperatur herunterzukühlen.

3. Alkohol

Ebenso gehört Alkohol zu den Lebensmitteln, die während der Wechseljahre nur in Maßen konsumiert werden sollten. Zwar kann er in geringen Mengen auch einen positiven Effekt haben, jedoch führt ein hoher Konsum bei vielen Frauen rund um die Menopause vermehrt zu Herzrasen, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen. Hier erfahren Sie, welche 7 Dinge passieren, wenn Sie täglich Alkohol trinken >>

4. Kaffee

Kaffee-Liebhaber müssen nun ganz stark sein, denn was für Alkohol gilt, trifft auch auf das Lieblingsheißgetränk vieler Menschen zu. Durch den hohen Koffein-Gehalt können Hitzewallungen, innere Unruhe und Nervosität begünstigt werden, was wiederum als Folgen Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen verursachen kann. Wenn Sie merken, dass Ihr Körper stark auf Kaffee reagiert, sollten Sie den Konsum reduzieren und nach 17 Uhr komplett darauf verzichten. Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich Kaffee trinken >>

5. Fast Food

Egal ob Pommes, Burger oder Pizza – in den Wechseljahren sollten Sie den Konsum von Fast Food stark reduzieren. Durch die hormonellen Veränderungen fährt der Stoffwechsel stark herunter und Sie nehmen schneller an ungesundem Bauchfett zu. Ebenso kann das fettige Essen Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen, für die das Risiko in den Wechseljahren ohnehin erhöht ist. 

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