30. März 2021
Olivenöl: Warum ein Löffel täglich so gesund ist!

Olivenöl: Warum Sie täglich einen Löffel zu sich nehmen sollten

Olivenöl gehört aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften zu den gesündesten Ölen und sollte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Aber was macht Olivenöl eigentlich so gesund? Hier erfahren Sie, warum Sie täglich einen Löffel Olivenöl zu sich nehmen sollten.

Das aus dem Fruchtfleisch und Kern der Olive gewonnene Olivenöl ist für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Das Öl ist reich an Antioxidantien und besteht zu über 70 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren, was es zu einer gesunden Fettquelle macht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den regelmäßigen Verzehr von Olivenöl beispielsweise, um mithilfe der Ernährung schlechte Cholesterinwerte in den Griff zu bekommen. Besonders gesund ist natives Olivenöl, da es sich dabei um kaltgepresstes, naturreines Öl handelt, das frei von chemischen Zusätzen ist. Die hochwertigen Olivenöle sind zwar wesentlich teurer, jedoch sind sie gleichzeitig gesünder und schmecken zudem besser.

Darum ist Olivenöl so gesund

Olivenöl kann das Risiko für bestimmte Krankheiten senken. Dazu zählt unter anderem Diabetes. Einer Studie zufolge soll sich Olivenöl, in Kombination mit einer mediterranen Ernährung, positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Der Grund dafür sind unter anderem die enthaltenen Polyphenole, die vor einer Insulinresistenz schützen können, welche wiederum Diabetes und Übergewicht begünstigt.

Doch nicht nur das, Studien zufolge soll der zu den ungesättigten Fettsäuren zählende Inhaltsstoff Ölsäure entzündungshemmend wirken und sogar Krebs vorbeugen können. Zudem ist kaltgepresstes Olivenöl reich an Antioxidantien, welche gegen freie Radikale schützen, die im Körper durch schädliche Einflüsse wie Nikotin oder Umweltgifte entstehen und Krankheiten wie Alzheimer, Adipositas und Krebs mitverursachen können. Zusätzlich regt Olivenöl den Blutfluss an und wirkt Verkalkungen der Gefäße entgegen, die Herzerkrankungen begünstigen können.

Auch bei einem hohen Cholesterinspiegel wird der regelmäßige Verzehr von Olivenöl empfohlen, da einfach ungesättigte Fettsäuren das schlechte LDL-Cholesterin senken können. Das LDL-Cholesterin steigert beispielsweise das Risiko für Schlaganfall, Bluthochdruck und Herzinfarkt. Gesättigte Fettsäuren hingegen regen die Cholesterinsynthese an und sorgen so für einen Anstieg des schlechten Cholesterins.

So sollten Sie Olivenöl einnehmen

Bauen Sie täglich einen Esslöffel Olivenöl in Ihre Ernährung ein. Sie können es sowohl für warme Speisen, als auch kalt nutzen. Wichtig ist, dass Sie das Öl nur bis 175 Grad erhitzen, da es dann seinen Rauchpunkt erreicht und nicht mehr gegessen werden sollte. Von scharfem Anbraten mit Olivenöl sollten Sie absehen, da die Temperatur meist über 175 Grad ansteigt und die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden. Am besten ist es, wenn Sie das Öl kalt zu sich nehmen. Es eignet sich zum Beispiel gut für Salate oder zu Baguette.

Olivenöl: Lagerung und Haltbarkeit

Lagern Sie das Olivenöl dunkel und kühl. Ungeöffnet hält es sich so über mehrere Jahre. Geöffnet, aber fest verschlossen, ist es auch mehrere Monate haltbar. Wenn das Öl jedoch in einer hellen Flasche aufbewahrt wird und der Sonne ausgesetzt ist, kann es schnell ranzig werden.

Video: Heimlicher Helfer – Warum Fett für die Ernährung unerlässlich ist

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