11. August 2021
Haferflocken: 7 Fehler, bei denen Sie zunehmen

Haferflocken: 7 Fehler, bei denen Sie zunehmen können

Haferflocken versprechen allerhand gesundheitliche Vorteile und können sogar beim Abnehmen helfen – allerdings nur, wenn wir das Getreide richtig zubereiten. Vermeiden Sie daher diese 7 Dickmacher.

Haferflocken gelten als sehr gesund und sollten täglich in unsere Schüssel landen. Die kleinen glutenfreien Flocken sind sehr nährstoffreich und strotzen nur so vor Protein, Vitamin B1, Eisen, Magnesium und Zink sowie Ballaststoffen, die dafür sorgen, dass wir lange satt bleiben. Besonders gern wird das Getreide morgens als Müsli oder Porridge verzehrt. Doch bei der Zubereitung des Haferbreis können Sie in die ein oder andere Kalorienfalle tappen...

Haferflocken: Diese 7 Fehler machen dick

1. Sie süßen Ihre Haferflocken mit Zucker

Zugegeben schmeckt ungesüßtes Porridge etwas fad. Um ihn geschmacklich zu verfeinern, sollten Sie auf keinen Fall zu Zucker greifen – so wird Ihr gesundes Frühstück schnell eine ungesunde Kalorienbombe. Süßen Sie Ihren Haferbrei besser mit Süßungsmitteln wie Honig oder Agavendicksaft. Aber auch hier gilt: Dosieren Sie in Maßen! Ein Teelöffel Honig und Agavendicksaft haben rund 30 Kalorien.

2. Sie toppen Ihren Porridge zu reichhaltig

Kokoschips, Trockenfrüchte, Bananen, Äpfel, Mandeln… Geschmacklich lässt sich Ihr Haferbrei wunderbar mit allerhand leckeren Toppings aufpeppen. Doch Vorsicht, Sie sollten es nicht übertreiben. Denn im Nu haben landen viele Extrakalorien in Form von Zucker in Ihre Schüssel. Gerade Trockenobst ist eine echte Kalorienfalle, die zu rund 50 bis 60 Prozent aus Fruchtzucker bestehen. Aber auch frisches Obst wie die Banane ist nicht ohne. 100 Gramm der exotischen Frucht hat fast 22 Gramm Kohlenhydrate, wovon die Hälfte Fruchtzucker ist. Toppen Sie daher Ihren Porridge sparsam oder greifen Sie zu zuckerärmeren Obstsorten wie Beeren, Kiwis oder Grapefruits.

3. Sie bereiten die Haferflocken mit Wasser zu

Zwar sparen Sie die ein oder andere Kalorie ein, wenn Sie Ihren Haferbrei mit Wasser zubereiten. Aber es lohnt sich, die Flocken mit tierischer oder pflanzlicher Milch aufzukochen. Denn die zusätzliche Eiweißquelle hält uns noch länger satt – und das sorgt dafür, dass wir bis zum Mittagessen keinen Heißhunger auf ungesunde Snacks wie Schokolade oder Gummibärchen verspüren. Für die Extraportion an Protein geben Sie Nüsse oder Samen in Ihren Brei.

4.  Sie essen zu viele Haferflocken

Da das Getreide viel Energie liefert, sollten Sie die Haferflocken immer in Maßen genießen. Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 40 bis 50 Gramm, was etwa fünf bis sechs Esslöffel entspricht. Auch wenn die Portion auf den ersten Blick recht überschaubar aussieht, ist sie vollkommen ausreichend. Hinzu kommen ja die noch ein paar leckere Toppings, die zusätzlich satt machen.

5. Sie essen Fertig-Porridge

Auch wenn es morgens schnell gehen muss und Sie mit der Fertigmischung wertvolle Zeit sparen, bereiten Sie Ihr Porridge besser selbst zu. Zwar muss die Fertig-Variante nur mit heißem Wasser oder Milch übergossen werden, doch in den gekauften Mischungen stecken noch reichlich andere Zutaten, auf die wir gut und gern verzichten sollten. Viele Fertig-Porridges werden mit Geschmacksverstärkern, Zucker und anderen Zusatzstoffen versetzt, die alles andere als gesund sind.

Unser Tipp: Wenn es morgens zeitlich knapp bei Ihnen ist, können Sie Overnight Oats mal ausprobieren. Diese bereiten Sie am Vorabend zu und lassen sie über Nacht im Kühlschrank ziehen.

6. Sie trinken hinterher zu wenig Wasser

Nach dem Verzehr Ihres leckeren Porridge sollten Sie unbedingt ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, damit die Ballaststoffe im Körper gut aufquellen können und uns so schön lange satt halten. Wenn Sie allerdings zu wenig trinken, erreichen Sie den gegenteiligen Effekt und können unter Verdauungsprobleme wie Blähungen oder Verstopfungen leiden.

7. Sie bereiten Ihre Haferflocken abends falsch zu 

Wer abends Haferflocken isst, dem kann das Getreide beim Einschlafen helfen. Aber Vorsicht: Am Abend sollten Sie Ihr Porridge anders zubereiten als morgens. Verzichten Sie auf kalorienreiche Toppings wie Trockenobst und Co. Bereiten Sie am Abend doch mal ein herzhaftes Porridge zu, beispielsweise mit Gemüse und Ei.

Video: Haferbrei zum Frühstück – diese 3 Fehler machen dick

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