4 Gründe, warum Sie regelmäßig schwimmen sollten

4 Gründe, warum Sie regelmäßig schwimmen sollten

Schwimmen ist der perfekte Ganzkörpersport. Wer Fett ab- und Muskeln aufbauen will, ist im Schwimmbecken bestens aufgehoben. Das Training im erfrischenden Nass hat aber viele weitere gesundheitliche Vorteile.

Die Vorteile eines regelmäßigen Schwimmtrainings

1. Schwimmen lindert Gelenkschmerzen

Ob jung oder alt: Wer von Gelenkschmerzen und Gelenkerkrankungen betroffen ist, findet kaum Möglichkeiten, schmerzfrei Sport zu treiben. Bei Freizeitsportarten wie Jogging oder Krafttraining werden die Gelenke mitunter stark strapaziert. Und wer beim Sport Schmerzen hat, macht erfahrungsgemäß weniger oder gar keinen Sport. Dass sich dadurch Gelenkprobleme aber oft verschlechtern, ist kein Geheimnis. Schwimmen ist hier die perfekte Sportart, diesen Teufelskreis aus Schmerz und Sportvermeidung zu durchbrechen. Im Wasser nämlich wirkt kaum Belastung auf gereizte Gelenke. Selbst Schmerzpatienten können beim Schwimmen tolle Erfolge erzielen, gelenkunterstützende Muskulatur stärken und überschüssige, belastende Pfunde loswerden. Einige Studien konnten sogar belegen, dass sich die Beschwerden von Arthritis-Patienten durch regelmäßiges Schwimmtraining linderten und ihre Beweglichkeit zunahm.

2. Ganzkörpertraining hilft beim Abnehmen

Schwimmen ist das perfekte Training, um alle wichtigen Muskelgruppen im Körper zu trainieren. Beim Schwimmen aktivieren Sie Muskeln in Armen, Beinen, Brust, Rücken und Rumpf. Je nach Schwimmstil und Geschwindigkeit, mit der Sie sich durchs Wasser arbeiten, verbrennen Sie richtig viele Kalorien. Im Durchschnitt können Sie pro halber Stunde Schwimmtraining etwa 350 Kalorien verbrennen. Der effektivste Schwimmstil, um ordentlich Fett zu verbrennen, ist übrigens das Kraulen. Hierbei strampeln die Beine durchgängig, während die Arme abwechselnd in weit ausholenden Bewegungen über den Kopf gezogen und wie Paddel kräftig durchgezogen werden. Wer also nicht nur Fett verlieren möchte, sondern gleichzeitig seine Muskulatur straffen will, kommt am regelmäßigen Schwimmen nicht vorbei.

3. Das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt

Durch die quasi konstante Anstrengung beim Schwimmen arbeitet das Herz intensiv und pumpt sauerstoffhaltiges Blut durch den ganzen Körper, um jeden Muskel mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Wer regelmäßig schwimmt, stärkt nachgewiesenermaßen den Herzmuskel, die Arteriensteifigkeit und verbessert den Blutdruck. Positiver Nebeneffekt: Auch die Blutversorgung des Gehirns wird angekurbelt. Durch ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und stabile Blutdruckwerte wird das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten verringert.

4. Schwimmen korrigiert die Haltung

Fehlhaltungen schleichen langsam und unbemerkt voran, bis uns die krumme, schiefe und schmerzverursachende Körperhaltung ganz normal vorkommt. Wer im Büro täglich mit rundem Rücken, angespannten Schultern oder schiefen Hüften sitzt, trainiert seinem Körper mit den Jahren Fehlhaltungen an. Auch bei körperlich harter Arbeit schleifen sich Schon- und Fehlhaltungen sehr schnell ein, wenn Muskeln falsch oder überbeansprucht werden. Regelmäßiges Schwimmen kann helfen, solche Fehlhaltungen zu korrigieren. Belastete und verspannte Muskeln können in der Schwerelosigkeit des Wassers entspannen. Verspannungen im Nacken, den Schultern und im Rücken werden beim Schwimmtraining aufgelöst, Begleiterscheinungen wie regelmäßige Schmerzen, Kopfschmerzen und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen können verringert werden.

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