Dünnes Haar: 4 Nährstoffe, die fehlen könnten

Dünnes Haar: 4 Nährstoffe, die Ihnen fehlen könnten

Haben Sie dünnes Haar? Eine mögliche Ursache können fehlende Vitamine und Nährstoffe sein. Erfahren Sie, welche folgenden Mängel dünnes Haar verantworten können. 

Hätten Sie auch so gerne eine volle und tolle Rapunzel-Haarpracht, müssen sich aber mit dünnem Haar zufriedengeben? Nicht immer ist unsere Genetik daran schuld. Zunehmendes Alter, ein hormonelles Ungleichgewicht oder ein Nährstoffmangel können die Erklärung Ihres schütteren Haars sein. 

Dünnes Haar aufgrund dieser 4 Nährstoffmängel

1. Silizium

Bei Silicium handelt es sich um ein Halbmetall, das wir eher in Form von Kieselerde kennen. Das Spurenelement ist in zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und sorgt dafür, dass die Haut Feuchtigkeit besser speichern kann. Ihr Haar wirkt weniger spröde und ist widerstandsfähiger. Ebenfalls soll Silizium Ihr Haarwachstum anregen und die Haardicke verbessern. Silicium finden Sie in vielen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Hafer, Gerste, Paprika und Spinat. 

2. Vitamin D

Das sogenannte Sonnenvitamin ist lebensnotwendig für uns. Wir benötigen es für den Erhalt unserer Knochen und Zähne, zur Stärkung unseres Immunsystems und auch für starke sowie gesunde Haare. Bei einem Vitamin-D-Mangel können die drei Phasen des Haarfollikelzyklus aus dem Gleichgewicht gebracht und verkürzt oder unterbrochen werden. Die Folgen: Unsere Haare können ausfallen und dünner werden. Über die Haut nehmen wir die Sonnenstrahlen auf und produzieren rund 80 bis 90 Prozent unseres Bedarfs an Vitamin D selbst. Aus diesem Grund sollten Sie in den Sommermonaten Ihre Speicher auffüllen und gegebenenfalls in den Wintermonaten Präparate supplementieren.

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3. Aminosäuren

Damit Ihre Mähne lang wachsen kann, brauchen Sie Aminosäuren. Diese sind Grundbestandteile unserer Proteine und essenziell für den Aufbau und Erhalt von Gewebe – wovon auch unser Haar profitiert. Die Aminosäuren Cystein und Methionin sind zum Beispiel entscheidend für die Produktion von Keratin, was unter anderem die Haarstruktur von innen und außen stärkt, das Haar regeneriert und die Elastizität verbessert. Mangelt es uns also an Aminosäuren und folglich an Protein, leidet auch unser Haarwachstum und wir müssen uns mit dünnem Haar herumärgern. Sehr gute Quelle sind demnach Fleisch, Eier, Fisch, Milchprodukte und Hülsenfrüchte.

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4. Zink

Das Spurenelement ist ein echtes Muss für schönes und starkes Haar. Denn Zink sorgt dafür, dass unsere Kopfhaut gesund bleibt und die Versorgung der Wurzeln mit allen wichtigen Nährstoffen gewährleistet wird. Bei einem Mangel kann das Haar daher dünner werden und ausfallen. Unser Körper kann Zink leider nicht gut speichern. Aus diesem Grund sollten Sie das Spurenelement regelmäßig aufnehmen. Hervorragende Zinkquellen sind unter anderem Fisch, Milch, Eier, Käse, Kürbiskerne, Weizenkleie und Nüsse. 

Im Video: Fehler beim Haarewaschen – was Sie alles verhindern sollten

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