Pflege 11 Fragen zur täglichen Gesichtsreinigung

Es fühlt sich gut an, das Gesicht abends vom Staub des Tages und Schmink-Resten zu befreien. Aber wie gelingt das besonders sanft? Welche Neuheiten lohnen sich für welchen Hauttyp? vital.de beantwortet die 11 häufigsten Fragen zur täglichen Gesichtsreinigung.

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4. Was genau macht eigentlich ein Toner?

Koreanerinnen schwören auf das heute oft als „Toner“ oder „Tonic“ bezeichnete Gesichtswasser zum Abschluss jeder Reinigung: Es erfrischt, spendet Feuchtigkeit, gleicht den pH-Wert aus und beseitigt Reste zuvor benutzter Waschprodukte sowie Kalkpartikel aus dem Leitungswasser. „Gerade Letztere müssen von der Haut entfernt werden, weil sie sonst im Sonnenlicht freie Radikale bilden“, so Dr. Stefan Duve, Dermatologe aus München. Wichtig: Bei normalem oder empfindlichem Teint zur alkoholfreien Variante greifen, nur fettige Haut verträgt Hochprozentiges.

5. Kann das Reinigen mit Anti-Aging-Wirkstoffen tatsächlich glätten?

Wegzaubern können sie die Fältchen nicht, aber neuen Linien vorbeugen. Zum Beispiel mit Antioxidantien wie Maulbeere, Vitamin E oder C, die vor freien Radikalen schützen (z. B. „Serum
7 Cleansing Lotion“ von Boots Laboratories, 150 ml, ca. 15 Euro). Oder mit Eiskraut, einer besonders widerstandsfähigen Pflanze aus der afrikanischen Wüste, die die Proteinbildung der Haut und damit die Zellregeneration anregen soll. Wichtig ist, den Inhaltsstoffen genügend Zeit zum Einwirken zu lassen. „Damit sie ihre volle Wirkung entfalten können, sollten sie mindestens zehn Sekunden lang auf der Haut bleiben, bevor sie wieder abgenommen werden“, rät Dr. Stefan Duve.

6. Löst heißes Wasser den Schmutz besser? 

Im Winter mögen wir es gerne wärmer – allerdings lässt heißes Wasser die Haut aufquellen und schwächt ihren Schutzfilm. Dadurch werden Fette ausgespült, und der Teint trocknet noch schneller aus. Zudem regen hohe Temperaturen die Durchblutung an und stressen empfindliche, zu Couperose oder Rosazea neigende Haut, die dann noch mehr erweiterte Äderchen durchschimmern lässt. „Generell ist lauwarmes Wasser ideal – sensible Haut bevorzugt in der Regel sogar kaltes Wasser”, so Hautarzt Dr. Stefan Duve.

7. Was hilft gegen Pandabär-Augen?

Womit Sie die Augen abschminken, hängt von Ihrem Make-up ab: Einfacher Lidschatten lässt sich mit einem herkömmlichen Reinigungsprodukt entfernen; sobald cremiger Kajalstift oder wasserfeste Mascara ins Spiel kommen, arbeiten ölhaltige Spezialreiniger effektiver (z. B. „Augen-Make-up-Entferner” von Maybelline New York, 125 ml, ca. 5 Euro). Träufeln Sie die Flüssigkeit auf ein Wattepad und führen Sie es vom äußeren zum inneren Augenwinkel. Dann die Mascara abnehmen, indem Sie mehrmals vom Wimpernansatz zu den Spitzen wischen. Letzte Reste lassen sich mit Wattestäbchen entfernen. Für Kontaktlinsenträgerinnen oder Neurodermitikerinnen eignen sich milde Varianten, deren pH-Wert der Tränenflüssigkeit entspricht (z. B. „Milder Augen- Make-up-Entferner” von Avène, 125 ml, ca. 16 Euro).

 

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