19. Mai 2021
Gastritis: Diese Hausmittel lindern die Entzündung

Magenschleimhautentzündung: Die besten Hausmittel bei einer Gastritis

Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut entzündet. Welche Symptome bei einer Gastritis auftreten und mit welchen Hausmitteln Sie die Beschwerden lindern können, erfahren Sie hier.

Was ist eine Gastritis?

Im Magen wird die zuvor gekaute Nahrung weiter zerkleinert und von Magensaft durchtränkt. Damit der aggressive Magensaft nicht den Magen selbst angreift, produzieren spezielle Zellen einen zähflüssigen Schleim, der die Magenschleimhaut mit einem dünnen Film überzieht. Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut durch eine Entzündung geschädigt. Mögliche Gründe sind, dass der Schutzfilm angegriffen ist oder zu viel Magensäure produziert wird, weshalb es zu Beschwerden kommen kann.

Symptome einer Gastritis

Eine Magenschleimhautentzündung ist unangenehm und mit Schmerzen verbunden. Sie macht sich durch verschiedene Anzeichen bemerkbar:

  • brennende und krampfartige Schmerzen in der Magengegend
  • Übelkeit
  • Mundgeruch
  • Druck- und Völlegefühl
  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Blähungen

Eine Magenschleimhautentzündung kann nicht nur akut, sondern auch chronisch sein. Die Gastritis kann symptomlos bleiben oder nur leichte Beschwerden wie Aufstoßen oder Völlegefühl verursachen.

Ursachen einer Magenschleimhautentzündung

Die Gastritis kann durch Stress oder durch schädliche Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Kaffee entstehen. Rund jede zweite Person trägt Helicobacter-pylori-Bakterien in sich, die meistens harmlos sind und keine Beschwerden verursachen. Nisten sich jedoch die Bakterien in die Schleimhaut des Magens ein, reizen diese ihn und stören die Magensäureproduktion. Dadurch komm es zu einer Übersäuerung der Magenschleimhaut und folglich zu einer Gastritis.

Hausmittel, die bei einer Gastritis helfen

In der Regel lässt sich eine Gastritis gut mit säurehemmenden Medikamenten behandeln. Zudem können verschiedene Hausmittel die Heilung unterstützen. Wichtig ist, dass Sie auf alles verzichten, was die Magenschleimhaut reizt. Dazu gehören Alkohol, Kaffee und Nikotin. Setzen Sie auf Schonkost und essen Sie möglichst fett- und zuckerarm.

Kräutertees
Ein warmer Tee ist wohltuend und beruhigt den entzündeten Magen. Greifen Sie am besten auf Sorten wie Fenchel, Kamille oder Pfefferminze zurück. Genießen Sie Ihren Tee jedoch ungesüßt und verzichten Sie auf Zucker oder Honig, um den Magen nicht weiter zu reizen. Ein frischer Ingwertee ist ebenfalls zu empfehlen, da er entzündungshemmend und antibakteriell wirkt.

Zwieback
Bei Magen-Darm-Beschwerden ist Zwieback das alt bewährte Hausmittel schlechthin. Bei einer Gastritis ist er ebenfalls sehr zu empfehlen, da er bekömmlich ist. Bei akuten Beschwerden sollten Sie für ein bis zwei Tagen rein auf Zwieback setzen.

Haferschleim
Haferflocken überzeugen nicht nur aufgrund ihrer wertvollen Ballaststoffe und ihrem hochwertigen Eiweiß, Zink, Eisen und B-Vitamine. Ein magenschonender Haferbrei sättigt nicht nur angenehm, sondern lindert auch die Beschwerden, da die Ballaststoffe den sauren Magensaft von der Schleimhaut fern hält.

Kohlsaft
Kohlsaft enthält reichlich Aminosäuren, die zur Heilung der gereizten und entzündeten Magenschleimhaut beitragen. Sie können den Saft entweder selbst pressen oder ihn fertig kaufen. Achten Sie hierbei darauf, dass möglichst wenige unnötige Inhaltsstoffe enthalten sind, die den Magen reizen können. Wenn Sie öfters Probleme mit dem Magen haben, sollten Sie Kohlsaft vorbeugend trinken.

Leinsamen
Leinsamen gelten als sehr gesund, da sie reich an Ballaststoffen, Eiweiß sowie mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren sind und die Beschwerden einer Magenschleimhautentzündung lindern. Im Magen quellen die Leinsamen auf und legen sich schützend auf die entzündete Schleimhaut. Lassen Sie die Leinsamen am besten in warmem Wasser ziehen und trinken Sie über den Tag verteilt den Schleim.

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