Wechseljahre: 4 Nährstoffe, die Ihnen fehlen könnten

Wechseljahre: 4 Nährstoffe, die Ihnen fehlen könnten

Die Wechseljahre bringen Ihren Hormonhaushalt gehörig durcheinander. Gerade in dieser Zeit benötigt der Körper mehr Nährstoffe als sonst. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor, die zu Ihrem Wohlbefinden beitragen. 

Zwischen Mitte 40 und Anfang 50 kommen Frauen in die Wechseljahre. In dieser Zeit stellen die Eierstöcke nach und nach ihre Funktion ein, da sie weniger die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron produzieren. Die Regelblutungen werden unregelmäßiger und bleiben schließlich ganz aus. Das hormonelle Durcheinander äußert sich körperlich durch die klassischen Wechseljahrsbeschwerden wie vermehrtes Schwitzen, abnehmende Libido und Stimmungsschwankungen.

Umso wichtiger ist es, den Körper mit ausreichend Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen, die zum Wohlbefinden beitragen und die das Risiko, an Osteoporose oder Arteriosklerose zu erkranken, senken. Auf folgende Nährstoffe sollten Frauen deshalb besonders achten.

Wechseljahre: Auf diese Nährstoffe sollten Frauen setzen

B-Vitamine

Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden, sollten vor allem auf eine gute Versorgung mit B-Vitaminen achten. Diese sind nämlich entscheidend für einen gut laufenden und funktionierenden Organismus. Vitamin B ist unter anderem für die Bildung roter Blutkörperchen wichtig, ist essentiell für die Zellteilung und für den Energiestoffwechsel. Zudem können B-Vitamine Wechseljahrsbeschwerden beeinflussen. 

  • Vitamin B6 kann zur Regulierung der Hormontätigkeit beitragen.
  • Vitamin B5 unterstützt den Stoffwechsel, der sich während der Wechseljahre durch die hormonellen Veränderungen verlangsamt.
  • Vitamin B12 ist entscheidend für die Funktion des Nervensystems.

Da nur wenige B-Vitamine vom Körper gespeichert werden können, sollten Sie die Vitamine regelmäßig über die Nahrung aufnehmen. Gute Lieferanten sind Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.

Vitamin D

Das Sonnenvitamin ist in allen Lebensjahren wichtig für uns – doch vor allem für Frauen, die sich im Klimakterium befinden, ist Vitamin D unerlässlich, um Osteoporose vorzubeugen. Denn das sinkende Östrogen wirkt sich negativ auf die Knochendichte aus. Der Abbau nimmt zu und die Knochen werden poröser und brüchiger. Tipp: Vitamin D sollten Sie immer in Kombination mit Vitamin K2 einnehmen. Denn K2 ist entscheidend, damit Vitamin D den Calcium-Einbau in den Knochen ermöglicht. Dank K2 werden nämlich Proteine aktiviert, die dafür sorgen, dass Calcium in Knochen und Zähnen eingelagert wird.

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Omega-3-Fettsäuren

Was vielen Frauen, die in den Wechseljahren sind, nicht bewusst ist: Aufgrund der hormonellen Veränderungen kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck steigen. Denn nimmt das Östrogen ab, reduziert sich auch seine Schutzfunktion, die es auf unser Herzen hat. Laut der Deutschen Hochdruckliga entwickelt rund die Hälfte der Frauen, die sich in der Menopause befinden, Bluthochdruck. Damit die Gefäße möglichst lang gesund bleiben, sollten Sie vor allem auf gesunde Omega-3-Fettsäuren setzen. Diese sind vor allem in hochwertigen Pflanzenölen, Fisch und Nüssen zu finden. Die gesunden Fette haben eine blutdrucksenkende Wirkung und beeinflussen auf positive Weise Ihre Blutfette – ein entscheidender Schritt, um Arterienverkalkungen vorzubeugen.

Calcium

Osteoporose, oder Knochenschwund, betrifft vor allem Frauen während und nach den Wechseljahren. Das Hormon Östrogen spielt eine entscheidende Rolle bei der Versorgung der Knochen mit Calcium. Da während der Wechseljahre weniger Östrogen produziert wird, bekommen die Knochen weniger Calcium. Im Ergebnis werden sie poröser, schwächer und sind anfälliger für Brüche. Etwa jede dritte Frau ist während und nach den Wechseljahren von Osteoporose betroffen. Eine ausreichende Versorgung mit Calcium ist während des Klimakteriums entscheidend, um Knochenschwund vorzubeugen. Besonders viel Calcium steckt in Lebensmitteln wie Kefir, Joghurt, Kuhmilch oder Spinat und Broccoli.

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Im Video: Das ist die richtige Ernährung in den Wechseljahren

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