21. Januar 2021
Periode auslösen: Diese 7 Hausmittel helfen

Periode auslösen: Diese 7 Hausmittel helfen

Wenn jeden Monat aufs Neue die Periode einsetzt, ist das ein gutes Zeichen, dass mit dem Hormonhaushalt alles in Ordnung ist. Doch manchmal macht sich PMS breit, aber die Tage lassen länger auf sich warten. Wie Sie Ihre Menstruation schneller bekommen, verraten wir Ihnen hier.

Manchmal lässt die Periode auf sich warten. Dann passiert es vielleicht auch, dass sie ganz ausfällt oder sich durch bestimmte Faktoren verzögert. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein – sowohl psychische als auch körperliche Ursachen sind möglich. Häufig plagt einen auch schon tagelang vor der Periode das prämenstruelle Syndrom. Dies äußert sich z. B. durch Heißhunger, schmerzende Brüste, Müdigkeit und Gereiztheit. Da diese Symptome mit dem Einsetzen der Periode verschwinden, kann es sinnvoll sein, etwas nachzuhelfen.

1. Pflanzliche Mittel

Um das Einsetzen der Periode zu fördern können bestimmte Pflanzen und Kräuter helfen. So fördert Ingwer das Zusammenziehen der Gebärmutter, wodurch die Periode schneller ausgelöst wird. Kurkuma hingegen beeinflusst das Östrogen- und Progesteronlevel, sodass die Periode beeinflusst wird. Eine andere Möglichkeit, um den Blutfluss sowie die Durchblutung im Bauch- und Beckenbereich anzuregen sind Pflanzen und Kräuter wie der Chinesische Engelwurz, Wanzenkraut und die Weiße Pfingstrose.
Wer sich einen regelmäßigeren Zyklus wünscht, sollte Mönchspfeffer einnehmen. Die Pflanze ist für seine zyklusregulierende Wirkung bekannt und lindert zudem die PMS-Beschwerden.

2. Wärme und Entspannung

Extremer Stress kann zu einer Veränderung im Hypothalamus führen, sodass der Körper weniger Progesteron produziert. Dieser Hirnbereich reguliert das Ansteigen und Absinken der Hormone – und somit auch die Periode. Damit eine ausreichende Hormonmenge vorhanden ist, sollte Stress gemieden werden. Wärme und Entspannung, z. B. bei einem heißen Bad oder mit einer Wärmflasche sorgen für eine bessere Durchblutung, was wiederum den Periodenfluss anregen kann. Um innere Anspannung abzubauen, helfen Yoga oder Meditieren.

3. Sport und Bewegung

Auch wenn es nicht jedem leicht fällt, sich vor und während der Periode für Sport aufzuraffen: Bewegung kann tatsächlich helfen, da der Blutfluss anregt wird. Durch Sport fließt auch gleichzeitig die Periode schneller ab, sodass sie sich verkürzt. Doch auch hier gilt, dass nicht übertrieben werden sollte, da sonst vermehrter Stress dazuführt, dass die Periode sich verspätet oder gar ausbleibt. Am besten eignen sich leichtes Krafttraining oder ein moderates Cardiotraining wie Joggen, was sich nicht nur positiv auf die Menstruation, sondern auch auf die PMS-Beschwerden wie Reizbarkeit, Erschöpfung oder Bauchschmerzen auswirkt.

4. Sex

Beim Sex und vor allem beim Orgasmus werden die Muskeln im Bauch- und Beckenbereich aktiv und ziehen sich zusammen. Diese Kontraktion der Gebärmutter kann dazu führen, dass die Periode ausgelöst wird. Nach dem Einsetzen der Periode haben viele Frauen ebenfalls Lust auf Sex. Dieser kann z. B. auch gegen Unterleibskrämpfe helfen.

5. Vitamin C

Das Vitamin kann im Körper den Östrogenspiegel erhöhen und den Progesterongehalt senken, wodurch die Periode schneller ausgelöst wird. Grund dafür ist der Östrogenspiegel, der dafür sorgt, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht. Um diesen Effekt zu erzielen, sollten Sie auf Vitamin-C-reiche Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Brokkoli, Erdbeeren, Kiwi oder Paprika zurückgreifen. Damit so wenig Vitamin C bei der Zubereitung wie möglich verloren geht, sollten Sie die Nahrungsmittel nicht über 60°C erhitzen.

6. Inositol

Bei Inositol handelt es sich um einen vitaminähnlichen Zuckeralkohol, welcher im menschlichen Körper vorkommt. In Verbindung mit Vitamin B5, B6 und B9 wirkt Inositol auf den Hormonstoffwechsel und kann bei Kinderwunsch und Zyklusbeschwerden helfen. Es fördert einen regelmäßigen Eisprung, sodass die Periode nicht immer auf sich warten lässt. Um mehr Inositol zu sich zu nehmen, sollten Sie auf Bohnen, Zitrusfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und grünes Blattgemüse setzen. Darüber hinaus wirkt sich Inositol positiv auf andere Beschwerden wie Übergewicht, Stoffwechselstörungen oder Bluthochdruck aus.

7. Petersilie

Das Küchenkraut wirkt sich ebenfalls auf deine Menstruation aus, da in der Petersilie die beiden Stoffe Apiol und Myristicin enthalten sind. Sie bewirken, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht und so die Monatsblutung ausgelöst werden kann. Schneiden Sie ein paar Stängel Petersilie klein, gießen diese mit heißem Wasser auf und lassen den Sud für einige Minuten ziehen. Anschließend die Petersilie aussieben und den Tee trinken.
 

Unregelmäßigen Zyklus abklären lassen

Natürliche Zyklusschwankungen sind ganz normal. Ein Zyklus kann daher mal länger oder kürzer gehen – Zykluslängen zwischen 23 und 35 Tagen sind nicht unüblich. Gerade jüngere Frauen haben einen eher längeren Zyklus. Wenn Sie jedoch über einen längeren Zeitraum einen sehr unregelmäßigen Zyklus haben, sollten Sie Ihren Gynäkologen aufsuchen. Ein mögliches hormonelles Ungleichgewicht oder ernsthafte Erkrankungen an der Schilddrüse oder eine Eierstockentzündung könnten die Ursachen hierfür sein. Führen Sie einen Zykluskalender, in dem Sie genau festhalten, wann und wie lange Sie Ihre Menstruation bekommen haben. Besonders hilfreich sind Zyklus-Apps. Versuchen Sie zudem auf einen gesunden Lebensstil zu achten, ausreichend Sport zu treiben, sich ausgewogen zu ernähren und Stress zu reduzieren. All dies sind Faktoren, die den Zyklus beeinflussen.
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