1. November 2021
4 Fehler, die Frauen in den Wechseljahren machen

4 Fehler, die Frauen in den Wechseljahren machen

Die Wechseljahre gehen mit einer Vielzahl von möglichen Beschwerden einher, die uns das Leben schwer machen können. Was viele Betroffene nicht wissen: Mit einigen Verhaltensweisen können wir die Symptome sogar verschlimmern. Wir klären auf, welche 4 Fehler Frauen in den Wechseljahren machen.

Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen – aufgrund der hormonellen Veränderungen können die Wechseljahre mit verschiedenen Beschwerden einhergehen. Umso wichtiger, dass man mithilfe des Lebensstils entgegenwirkt, denn einige typische Verhaltensweisen können die Wechseljahrsbeschwerden sogar verschlimmern.

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4 Fehler, die Frauen in den Wechseljahren machen

1. Die falsche Ernährung

In den Wechseljahren genauso weiter essen wie zuvor? Besser nicht! Denn durch den Östrogenmangel verlangsamt sich die Verdauung, wodurch Verstopfungen und Darmträgheit auftreten können. Umso wichtiger ist es, in dieser Zeit auf eine nähr- und ballaststoffreiche Ernährung zu setzen, die unsere Darmtätigkeit anregt. Auch unser Stoffwechsel wird langsamer und wir nehmen schneller zu. Wegen der möglichen Gewichtszunahme, aber auch weil das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Co. steigt, sollten weniger ungesunde Transfette und Fleisch auf Ihrem Speiseplan stehen und dafür mehr Gemüse, gesunde Omega-3-Fettsäuren, Vollkornprodukte und hochwertiges Eiweiß. Letzteres ist auch wichtig, um dem Abbau der Muskelmasse entgegenzuwirken.

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2. Bewegungsmangel

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) soll sich ein gesunder Erwachsener für 150 bis 300 Minuten wöchentlich mit mittlerer Intensität oder für 75 bis 150 Minuten mit höherer Intensität bewegen, um gesund zu bleiben. In den Wechseljahren steigt nicht nur das Risiko für Übergewicht, sondern auch für verschiedene Erkrankungen, weshalb es in dieser Zeit wichtiger denn je ist, sich genug zu bewegen. Abgesehen davon kann mit Sport und Bewegung Wechseljahrsbeschwerden wie Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen entgegengewirkt werden. Wenn Sie kein Fan von Joggen oder Kraftsport sind, können Sie alternativ Radfahren oder täglich 30 bis 60 Minuten zügig spazieren gehen. 

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3. Zu wenig trinken

Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist wichtig, da wir täglich rund zwei Liter Wasser verlieren. Wer nicht genug trinkt, kann Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Müdigkeit bekommen. Da Frauen in den Wechseljahren mit trockenen Schleimhäuten zu kämpfen haben, sollten Sie unbedingt darauf achten, ausreichend Wasser zu trinken. Auf diesem Weg können Beschwerden wie trockene Augen, trockener Hals sowie Scheidentrockenheit zwar nicht verhindert, aber immerhin gelindert werden. 

4. Zu heiß duschen

Eine heiße Dusche kann nach einem anstrengenden Tag wahre Wunder wirken. Wenn Sie in den Wechseljahren unter Haarausfall leiden, sollten Sie darauf jedoch besser verzichten. Denn zu hohe Wassertemperaturen schädigen das Haar zusätzlich und begünstigen den Haarverlust: Auf Dauer werden die äußeren Schuppenschichten durch das heiße Wasser angegriffen und die Haare werden spröde und brüchig.

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