14. Oktober 2021
4 Hausmittel gegen Entzündungen im Körper

4 Hausmittel gegen Entzündungen im Körper

Entzündungen treten nicht immer akut als warme Schwellungen an den Gelenken oder einer aufgeschürften Wunde auf. Sie können auch unbemerkt als sogenannte stille Entzündungen in uns lodern und chronische Krankheiten begünstigen. Mit dem richtigen Lebensstil und diesen 4 Hausmitteln gehen Sie aktiv dagegen vor.

Plagen Sie hin und wieder diffuse Beschwerden wie Kopfschmerzen und Müdigkeit oder auch Magen-Darm-Probleme wie Durchfall? Daran könnten stille Entzündungen, die fast unbemerkt im Körper lodern, schuld sein. Unsere 4 Hausmittel wirken entzündungshemmend und können leichte Symptome lindern. Um jedoch herauszufinden, ob wirklich entzündliche Prozesse in Ihrem Körper vor sich gehen, sollten Sie sich an die Ärztin Ihres Vertrauens wenden. Diese kann mittels Bluttest anhand verschiedener Entzündungsmarker feststellen, ob möglicherweise eine chronisch-entzündliche Erkrankung vorliegt.

4 Hausmittel gegen Entzündungen im Körper

1. Entzündungshemmende Gewürze

Mithilfe bestimmter Gewürze können Sie nicht nur Ihr Essen schmackhafter machen, sondern auch Entzündungen bekämpfen. Beispielsweise enthält Kurkuma den sekundären Pflanzenstoff Curcumin, welcher Studien zufolge entzündungshemmende Eigenschaften hat und daher in der Ernährungstherapie gegen Rheuma oder Psoriasis empfohlen wird. Auch Kreuzkümmel verfügt aufgrund des darin vorkommenden Pflanzenstoffs Cumin nachgewiesenermaßen über eine anti-entzündliche Wirkung und kann sogar bei Verdauungsbeschwerden helfen. Ebenso können Sie sich in der kalten Jahreszeit darüber freuen, dass das klassische Weihnachtsgewürz Zimt laut Studien effektiv Entzündungen reduzieren kann. Darüber hinaus kann Zimt sogar den Blutzuckerspiegel regulieren und hilft daher in der Vorbeugung von Diabetes Typ 2.

2. Entzündungshemmende Lebensmittel

Ein wichtiger Helfer im Kampf gegen Entzündungen im Körper sind die allseits bekannten und beliebten Omega-3-Fettsäuren. Da wir in der modernen, westlichen Ernährung zu viele Omega-6-Fettsäuren zu uns nehmen, ist unser Omega-3-zu-Omega-6-Verhältnis aus dem Gleichgewicht geraten. Umso wichtiger, dass Sie regelmäßig zu Leinsamen, Walnüssen, Rapsöl und fettem Seefisch greifen, da diese äußerst hochwertige und ergiebige Quellen für anti-entzündliches Omega-3 darstellen. Ebenso können Sie mithilfe von Antioxidantien gegen Entzündungen vorgehen. Die gesunden Radikalfänger sind in größeren Mengen in Beerenobst, grünem Blattgemüse sowie Kaffee und Tee enthalten.

3. Entzündungshemmende Kräuter

Als klassisches Hausmittel wird beispielsweise Rheumatiker:innen stets zu Brennnesseltee geraten, doch es gibt noch weitere Kräuter, die entzündungshemmend wirken. So zeigte etwa Rosmarin in Studien anti-entzündliche und schmerzlindernde Effekte, wofür vermutlich die enthaltenen ätherischen Öle Cineol und Campher verantwortlich sind. Ein weniger bekanntes Heilkraut ist Borretsch. Das Öl aus den Samen der Pflanze enthält größere Mengen der entzündungshemmenden Gamma-Linolensäure, weswegen Borretschsamenöl gerne bei Erkrankungen wie Rheuma, Schuppenflechte oder Neurodermitis eingenommen wird. Doch auch in der Form von Salben können Pflanzen direkt auf der Haut entzündungshemmend wirken. So kann etwa der Extrakt der Beinwellwurzel laut dieser Studie mit einer Schmerzsalbe in Sachen Schwellungsreduktion und Schmerzlinderung mithalten.

4. Bewegung gegen Entzündungen

Bereits leichte körperliche Aktivität wie Spazierengehen kann große Auswirkungen auf Ihre langfristige Gesundheit haben. So wirkt etwa ein 20-minütiger Verdauungsspaziergang nach jedem Essen blutzuckersenkend, womit Sie nicht nur Diabetes Typ 2, sondern auch Entzündungen in Ihren Blutgefäßen vorbeugen. Darüber hinaus erleichtern Bewegung und Sport auch den Abbau von Übergewicht. Da Bauchfett hormonell aktiv ist und Entzündungsstoffe produziert, ist der Fettabbau eine äußerst wirksame Maßnahme.

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