28. Oktober 2021
Die perfekte Unterstützung beim Yoga: die Yogamatte!

Die perfekte Unterstützung beim Yoga: die Yogamatte!

Yoga ist das zur Ruhe bringen der Bewegungen im Geist (Patanjali). Als Askese, Meditation sowie angewandte Praktizierung geistiger und körperlicher Übungen wird die Vereinigung bzw. Integration von Körper, Geist und Seele trainiert. Das Einswerden ist somit das, wonach das Wort Yoga bereits seiner Übersetzung nachstrebt. Für die praktischen Übungen empfiehlt es sich, eine Unterlage z.B. von Decathlon zu benutzen. Hier kann jeder eine Vielzahl an verschiedenen Yogamatten kaufen.

Frau macht Yoga
© kike vega/Unsplash

Yoga als Praxis findet immer mehr Anhänger!

Mit dem Anschirren des Körpers an die Seele hat sich bereits der große deutsche Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe beschäftigt. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass „Yoga zu 1 % aus Theorie besteht und zu 99 % aus Praxis und Erfahrung“. Diesen Worten kann man nur beipflichten und zeigt, dass die Praxis des Yogas bereits vor einiger Zeit hierzulande populär und bekannt war. Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (kurz BDY) führte dazu eine repräsentative Umfrage durch und kam zu dem Ergebnis, dass bereits 2018 mindestens 16 % der Bevölkerung, also 11,3 Millionen Bundesbürger, Erfahrungen mit Yoga haben oder hatten. Weitere 12,8 Millionen Menschen können sich vorstellen, in den nächsten Jahren mit der Yogapraxis anzufangen.

Welche geistigen, seelischen und körperlichen Resultate werden mit der Yoga-Praxis erreicht?

Die Förderung von Yoga durch die deutschen Krankenkassen ist in deren Handlungsleitfaden § 20 Abs. 1 und 2 SGB V verklausuliert und wird im Rahmen eines Präventionsprinzips angewandt. Das heißt, wer Yoga praktizieren möchte, kann dies bei seiner Krankenkasse geltend machen. Zur Vermeidung körperlicher Risiken sowie stressabhängiger Krankheiten gehören praktische Yoga-Angebote zur betrieblichen und außerbetrieblichen Gesundheitsförderung. Folgende Krankheitsbilder können durch die Yogapraxis gelindert werden:

  • Durchblutungsstörungen vermeiden: Mithilfe sogenannter Asanas erfolgt eine Dehnung sowie Aktivierung der Muskeln, Bänder sowie des Blut- und Lymphsystems.

  • Schlafstörungen beseitigen: Die meditative Herangehensweise einiger Yogaübungen wirkt Stress mindernd und hat nachweislich positive Effekte auf den Schlaf.

  • Angst und Depressionen reduzieren: Ein gesunder Schlaf plus die Reduzierung oder Vermeidung von Stress hat neben physischen Auswirkungen ebenfalls psychische. Eine positive Einstellung zu erlangen, ist eine Methode des Yoga. Dazu dienen insbesondere Atemübungen.

  • Schmerzen lindern: Yogapraktiken helfen, sich fit und vital zu fühlen. Sowohl Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen können durch spezielle Dehnübungen sowie Muskelbelastungen reduziert werden.

  • Gleichgewichtssinn stärken: Mit der Kräftigung der Körperhaltung und dem Training der Muskelausdauer wird gleichzeitig die Flexibilität sowie der Gleichgewichtssinn des Körpers geschult.

Was benötige ich, um Yoga zu praktizieren?

Beim Yoga stehen der Komfort sowie das eigene körperliche Wohlbefinden im Mittelpunkt. Um morgens aktiv seinen Tag zu starten, eignet sich als Morgenroutine der Sonnengruß, welcher den gesamten Körper energetisiert.

Hierzulande praktizieren überwiegend Frauen Yoga. Langsam, aber stetig beteiligen sich jedoch auch die Herren der Schöpfung daran, ein höheres Körperbewusstsein zu erlangen. In Zahlen ausgedrückt sprechen wir ausgehend von der Gesamtbevölkerung von anteilig über 1 % männlicher Teilnehmer sowie 9 % weiblicher Teilnehmer. Doch was benötigt die Yogapraktizierenden, um erfolgreich an einem Kurs teilnehmen zu können? Folgendes Yoga-Zubehör sollte jeder Praktizierende als Checkliste benutzen:

  • Bequeme Kleidung: Eine atmungsaktive Sportbekleidung ist nicht nur blickdicht, sondern ebenfalls hautfreundlich und bequem. Es können sowohl kurze oder lange Trainingshosen sowie lang- oder kurzärmlige T-Shirts verwendet werden.

  • Yogamatte: Um sich vor der Bodenkälte zu schützen, ist eine Yogaunterlage essenziell. Rutschfeste Yogaunterlagen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Farben, welche jeweils unterschiedliche Eigenschaften besitzen können.

  • Yoga-Gurt: Mit einem Yoga-Gurt lassen sich Dehnübungen intensivieren sowie der Halt einiger Yogastellungen stabilisieren. Damit wird das Gleichgewicht gefördert.

  • Der Yoga-Block: Der Yogaklotz ist eine beliebte Stütze bei einigen praktischen Übungen. Der Klotz ist ebenfalls rutschfest und besteht entweder aus Kork, Schaumstoff oder Holz.

  • Handtuch: Beim Sport wird geschwitzt und so sollte zum Yoga, wie zu jeder anderen körperlichen Ertüchtigung, das Handtuch stets präsent sein.

Warum sollte man eine Yogamatte verwenden?

Während bequeme Sportkleidung dafür sorgt, dass der Körper in den Trainingspausen nicht unterkühlt, ist die Verwendung einer Yogaunterlage aufgrund folgender Eigenschaften praktisch anzuwenden:

  1. Hygiene: Die Oberfläche der Bodenmatte ist so gearbeitet, dass diese nach dem Training perfekt abgewaschen und gereinigt werden kann. Insbesondere Schweiß, Staub und Speichel verschmutzen das Sportutensil.

  2. Halt und Stabilität: Eine Bodenmatte für den Yogasport sollte rutschfest sein. Ein guter Grip sowie eine perfekte Bodenhaftung sind somit essenziell für einen guten Halt und viel Stabilität. Da der Mensch ebenfalls an den Händen schwitzt, sollte die Matte dementsprechend optimiert sein.

  3. Bodenkälte reduzieren: Bekanntlich steigt in abgeschlossenen Räumen die warme Raumluft nach oben. Selbst wenn das Studio über eine Fußbodenheizung verfügt, sollte die Stabilität während der Übungen gewahrt bleiben.

  4. Flexibilität: Yoga kann sowohl als Gruppenübung sowie als Einzelübung durchgeführt werden. Letztgenanntes wird insbesondere von Fortgeschrittenen durchgeführt, die ihre Praxis sowohl im Innenraum als auch in der freien Natur vital durchführen können.

Was ist der Unterschied zwischen einer Yogamatte und einer Gymnastikmatte?

Eine Yogaunterlage unterscheidet sich von einer Gymnastikmatte bereits durch die Mattendicke. Diese ist bei der Bodenmatte im Yoga um ein Vielfaches dünner gestaltet. Des Weiteren wird die jeweilige Mattendicke bei der Gymnastikmatte mithilfe eines aufgeschäumten Kunststoffes erreicht. Matten im Yogabereich können hingegen aus verschiedenen Materialien bestehen. Folgende Materialien werden dafür hauptsächlich verwendet:

  • Yoga- und Shiatsumatten aus Kunstfaser: Kunstfasermatten werden in verschiedenen Mattendicken, Preisen, Farben und Materialzusammensetzungen angeboten. Diese Matten können aus PVC, NBR oder TPE bestehen und sind rutschfest, strapazierfähig, pflegeleicht, rollbar sowie isolierend.

  • Yoga- und Shiatsumatten aus Schafschurwolle: Als Naturprodukt sind Matten aus Wolle sehr wärmend und gleichen jede Bodenkälte aus. Des Weiteren sind Wollmatten feuchtigkeitsregulierend, was insbesondere bei sportlichen Aktivitäten von Vorteil ist.

Fazit

Yoga ist als Breitensport in der Bevölkerung angekommen und erfreut sich immer größeren Zulaufzahlen. Yoga hilft nicht nur dabei seinen Körper fit und vital zu halten, sondern ebenfalls sein inneres Gleichgewicht zu stärken oder wiederzuerlangen. Der Yogasport bringt den Körper, Geist sowie die Seele miteinander in Einklang.

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