Outdoor-Training für die Gesundheit

Outdoor-Training für die Gesundheit

Sport an der frischen Luft ist doppelt gesund. Die Outdoor-Einheit hat gegenüber der Indoor-Variante unschlagbare Vorteile. Welche Vorteile die Fitness vor der Tür hat, und wie Sie Ihr Outdoor-Training im Sommer und Winter gestalten können, zeigen wir Ihnen hier.

Kein Dach über dem Kopf zu haben ist manchmal besser als man denkt. Zumindest beim Fitness-Training. Denn Sport an der frischen Luft ist doppelt gesund. Die Outdoor-Einheit hat gegenüber der Indoor-Variante unschlagbare Vorteile – vorausgesetzt man kümmert sich um die richtige Trainingsjacke und Trainingshose. Denn auch der ehrgeizigste Trainingsplan unter freiem Himmel ist der Gesundheit nicht zuträglich, wenn man sich verkühlt oder einen Hitzschlag bekommt. Welche Vorteile die Fitness vor der Tür hat, und wie Sie Ihr Outdoor-Training im Sommer und Winter gestalten können, zeigen wir Ihnen hier.

Warum Outdoor-Training?

Im Fitness-Studio ist alles genormt: jede Stange, jedes Gerät und sogar der Boden. Die Belastung für den Körper ist also immer die gleiche. In der Natur ist das Gegenteil der Fall: Jeder Untergrund erfordert eine unterschiedliche Kraftbelastung. Außerdem fällt der Arbeitseinsatz viel höher aus. Um eine Kniebeuge mit einem Holzstamm auf den Schultern machen zu können, muss der Holzstamm erstmal dort hochkommen. Das erfordert einen größeren Kraftakt und mehr Koordination als im Fitness-Studio, die Langhantel aus dem Rack zu nehmen. Aber nicht nur für in sportlicher Hinsicht gibt es gute Gründe, sein Training draußen zu absolvieren. Auch bei der Förderung der Gesundheit kann der Outdoor-Sport punkten.

Gut für das Immunsystem

Abgestandene Heizungsluft im Fitness-Studio oder zu Hause - im schlimmsten Fall angereichert mit Krankheitserregern! Nicht gerade zuträglich für Ihre Gesundheit. Mit regelmäßigen Outdoor-Einheiten gehören ständige Schnupfennasen der Vergangenheit an. Denn die Kombination aus Bewegung und frischer Luft wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Das Blut wird mit mehr frischem Sauerstoff vollgepumpt und die Nährstoffversorgung des Körpers läuft runder. Dadurch bleiben die Entzündungswerte unten.

Der Körper ist draußen mehr gefordert: Er muss sich verschiedenen Temperaturen und Bedingungen anpassen. Der Regulierungsmechanismus des Körpers wird trainiert und das hat wiederum einen positiven Effekt auf das Immunsystem.

Vitamin D durch die Sonne

Die Sonne ist der wahre Gesundheitsbooster: Sie macht nicht nur gute Laune, sondern das UV-Licht der Sonne ermöglicht dem Körper auch, Vitamin D zu bilden. Die Hauptaufgabe dieses Vitamins besteht darin, den Kalziumhaushalt des Körpers zu regulieren. Dieses Mineral erfüllt wiederum wichtige Funktionen im Körper: Es hilft beim Aufbau der Knochensubstanz, bei der Synthese von Enzymen und spielt sogar für die Blutgerinnung und die Muskelfunktion eine bedeutende Rolle.  

Gut für den Stressabbau

Es liegt im wahrsten Sinne des Wortes in der Natur der Sache: Wir können draußen in der Natur besser entspannen. Die Geräusche und Gerüche von Tieren und Pflanzen beruhigen die Nerven und wirken belebend. Außerdem entfernt man sich beim Training vor der Tür gedanklich leichter vom Leistungsdruck im Job oder dem Streit mit dem Partner. Das ermöglicht dem Kopf eine wohlverdiente Pause – und lenkt die Aufmerksamkeit bei der Bewegung unter freiem Himmel dahin, wo sie sein soll: auf den Körper.

Was beinhaltet ein Outdoor-Training?

Outdoor-Training ist so viel mehr als einfach nur Joggen oder Nordic Walking. Mittlerweile gibt es hunderte originelle Ideen – für den Outdoor-Sport allein oder in der Gruppe bei sogenannten Bootcamps. Trainiert wird mit allem, was die Natur oder die Stadt so zu bieten hat: Bänke, Treppen, Bäume, Hügel, Steine. Wer möchte, kann auch Hilfsmittel wie TRX-Schlingen, Seile oder Medizinbälle verwenden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das wichtigste Trainingsgerät sind Sie aber selbst: denn Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind beim Outdoor-Training immer dabei.

Unterschied Sommer- und Winter-Training

Outdoor-Fitness ist zu jeder Jahreszeit möglich. Und doch gibt es klare Unterschiede beim Training im Sommer und im Winter. In der kalten Saison sollten Bodenübungen und sehr anstrengende Ausdauer-Übungen vermieden werden. Denn kalte Luft kann Lunge und Atemwege negativ beeinträchtigen. Die Atemwege reagieren auf die Kälte gereizt und können den Sauerstoff nicht mehr richtig aufnehmen.

Wird es draußen wieder wärmer, sind körperlich anstrengendere wieder Übungen erlaubt. Auch Bodenübungen sind jetzt kein Problem mehr. Wird es im Sommer allerdings richtig heiß, sollte man den Körper nicht zu stark belasten. Denn durch die Hitze steigt der Puls automatisch an.

Sommer wie Winter sollte man beim Outdoor-Sport immer auf gute Funktionskleidung achten. Denn ist man vor Kälte und Hitze optimal geschützt, bringt das Training vor der Tür gute Laune und einen echten Benefit für die Gesundheit

Lade weitere Inhalte ...