Sport Radfahren lohnt sich

Radfahren ist der Lieblingssport der Deutschen. Ob auf dem Weg zur Arbeit oder auf einer ausgedehnten Wochenendtour: Wir strampeln uns fit und genießen die frische Luft. Welche Vorteile das Radfahren hat, erfahrt ihr hier!

Fahrradfahren im Frühling

Das Krebsrisiko senken

Eine gute Nachricht: Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg fanden heraus, dass bei Frauen nach den Wechseljahren moderates Training – vor allem durch Radfahren – das Brustkrebsrisiko erheblich senken kann. Wer täglich 30 bis 60 Minuten auf dem Drahtesel sitzt, senkt sein Brustkrebsrisiko um ein Drittel.

Die Muskulatur aufbauen

Beim Radfahren trainiert ihr nur die Beine? Von wegen! Ganze Muskelketten werden beansprucht – von der Hand- über die Rumpf- bis hin zur Gesäßmuskulatur. Das sportliche Strampeln auf dem Rad kann die altersbedingte Umwandlung von Muskel- in Fettmasse bremsen und den Stoffwechsel der Muskelfasern anregen. Wer gezielt Beinmuskeln aufbauen möchte, radelt in höheren Gängen. Ein tiefer eingestellter Sattel fordert die Pomuskeln.

Glückshormone aktivieren

Pures Glück spüren beim Radeln: Durch Ausdauersport werden nach etwa einer halben Stunde Endorphine und Serotonin ausgeschüttet, die Depressionen entgegenwirken können. Die gleichmäßige Bewegung weckt in uns ein Gefühl von Harmonie. Durchs Grüne bringt die Tour natürlich noch mehr für das Wohlbefinden.

Den Rücken kräftigen

Die kreisenden Beinbewegungen lösen Verspannungen in der Wirbelsäule und stützen den Rücken durch Muskelaufbau speziell im Lendenbereich. Wichtig ist die richtige Sitzhaltung: Neigt euren Oberkörper nicht mehr als 30 Grad nach vorne.

Das Immunsystem stärken

Bereits ab der ersten Radel-Minute werden Ihre Abwehrkräfte aktiviert. Eine 20-minütige Tour kann sie langfristig stärken und schon währenddessen Krankheitserreger bekämpfen. Atmungsaktive Kleidung tragen, damit ihr nicht „nass schwitzt“.

Autor: Janine Grafe

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