16. Juni 2014
Lebensfreude wecken

Lebensfreude wecken

Irgendwas ist immer? Ja. Aber dennoch gibt es einen Zugang zu tiefem inneren Frieden. Ihn zu finden ist gar nicht mal schwer. Denn das Gute liegt nah!

Frau am Strand
© Thinkstock
Frau am Strand

Morgen-Meditation für Dankbarkeit und Glück

Das, was wir (erreicht) haben, all die Möglichkeiten, die uns umgeben, können wir als selbstverständlich betrachten. Oder aber jeden Tag aufs Neue wertschätzen. Dankbarkeit ist wie ein Muskel, der trainiert werden will – für ein besseres Leben.
• Nehmen Sie einen Meditationssitz ein (z.B. Schneidersitz). Atmen Sie tief ein und aus.
• Verbinden Sie sich: Stellen Sie sich vor, wie unter Ihnen Wurzeln in die Erde wachsen. Öffnen Sie sich nach oben und lassen Sie in Ihrer Vorstellung helles, energiegeladenes Licht in sich strömen.
• Malen Sie sich den vor Ihnen liegenden Tag in den schönsten Farben aus: einen Arbeitsplatz voller Freude, lachende Kollegen, gut gelaunte Kunden. Lassen Sie alle in einem leuchtenden, glänzenden Licht erscheinen.
• Tauchen negative Gedanken, ungute Gefühle oder Konflikte auf? Lassen Sie sie vorbeiziehen wie Wolken am Himmel.
• Sagen Sie sich folgende Sätze vor: „Ich freue mich wie die Frühlingssonne.“ „Freude ist mein natürlicher Zustand.“ „Ich freue mich wie ein Kind.“
• Spüren Sie die Dankbarkeit– für das Leben. Sprechen Sie zum Beispiel folgende Sätze oder auch eigene aus: „Ich danke meinem Mann, meinen Freunden, meinen Kollegen...“ „Ich bin dankbar für meine Gesundheit, meinen inneren und äußeren Reichtum und die Schönheit, die mich umgibt.“ „Ich bin dankbar, dass ich einen guten Platz zum Wohnen habe.“ „Ich danke für meinen Körper, mit dem ich mich bewegen und erleben kann.“

Weiblichkeit entfalten

Fünf Wellen der Schönheit

ERSTE WELLE
Rückenlage, Beine angewinkelt. Hände sind unter den Knien, die Oberschenkel drücken gegen den Unterleib. In den Bauch einatmen und siebenmal schnell und stark ausatmen, dabei den Nabel zur Wirbelsäule ziehen. Energie erst zur Nasenspitze, dann zum ganzen Gesicht und zu den Haaren zirkulieren lassen.

ZWEITE WELLE
Hände unter die Hüften schieben (Handflächen zum Boden, Daumen berühren einander). Beide Beine leicht vom Boden heben und abwechselnd strecken und anziehen wie beim Radfahren. Beim Beugen des rechten Beins ein-, beim Beugen des linken Beins ausatmen. Den Nabel dabei einziehen. Nach 15 Atemzügen Beine gegen den Unterleib drücken. Kurz verweilen.

DRITTE WELLE
Wiederholen Sie die zweite Welle umgekehrt und atmen Sie aus, wenn Sie das rechte Bein beugen. Am Ende beide Beine wieder über dem Bauch beugen.
VIERTE WELLE
Beine senkrecht nach oben strecken. Mit den Fersen abwechselnd gegen das Gesäß treten, beim linken Fuß einatmen, beim rechten ausatmen. Nach sieben Kicks mit rechts lassen Sie die Energie wieder zur Nasenspitze fließen. Keine Sorge, wenn es anfangs nicht gelingt, gegen die Gesäßbacken zu treten: einfach weitermachen, die Oberschenkel senkrecht halten, die Bewegung so ausführen, wie es der Körper erlaubt.
FÜNFTE WELLE
Wiederholen Sie die vierte Welle umgekehrt: Atmen Sie aus, wenn Sie mit dem linken Fuß treten. Lassen Sie dann die Energie zirkulieren.

Gelassenheit spüren

Kraftspendende Mantras

„Soham“
Die Töne eines Mantras erzeugen Schwingungen im Körper. „Soham“ ist ein hinduistisches Mantra und heißt übersetzt etwa „Ich bin, der ich bin.“ Beim Einatmen sprechen Sie die Silbe „so“, beim Ausatmen „ham“.
„Om Namah Shivaya“ bedeutet „Ich ehre das innere Selbst“. Dieses Mantra hilft, nach innen zu gehen und sich von seinen Ge- danken zu lösen. Übrigens wird es auch von der Protagonistin im Bestseller „Eat, Pray, Love“ rezitiert.
„Sat, Chit, Ananda“
Die drei Sanskrit-Worte stehen für „Wahrheit“, „Bewusstsein“, „Glückseligkeit“. Sie sind Teil des sogenannten Moola Mantras– eines besonderen Heilmantras –, das das Vertrauen in das Leben aktivieren soll.

Himmel und Erde verbinden

Diese Übung aus dem Qi-gong schafft die geistige und körperliche Voraussetzung, um wieder schön ins Gleichgewicht zu kommen.
STELLEN Sie sich mit hüftbreit gegrätschten Beinen hin.
HEBEN Sie langsam beide Arme. Gehen Sie dabei auf die Zehenspitzen und atmen Sie ein. Der Atem ist genauso lang wie die Bewegung.
BRINGEN Sie die Hände über dem Kopf ineinander und richten Sie die Handflächen nach oben. Lockern Sie die Schultern und die Lendenwirbelsäule, während Sie ruhig weiter einatmen.
ATMEN Sie genauso langsam aus und senken Sie dabei Fersen und Arme ab. Wiederholen Sie den Bewegungsablauf dreimal. Atmen und üben sind eins.

3 Tipps gegen miese Laune

Stimmungsschwankungen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass das Leben aus dem Lot geraten ist. Vielleicht bremst Sie etwas? Oder raubt Ihnen Energie? Leider haben wir gerade dann die Neigung, nicht genug auf uns zu achten. Dabei wäre es wichtig, nun Zeit zu haben – für sich.
1. Ab nach draußen! Ob Sie nun einen Fluss entlang wandern, einen Berggipfel erklimmen und so Ihr Herz öffnen oder ein Bad im Meer nehmen, das Körper und Geist zugleich reinigt: Die Natur ist ein hervorragender Kraftspender und harmonisiert eine aufgewühlte Seele in kürzester Zeit.
2. Streicheleinheit Anschließend tut eine Selbstmassage gut: Tragen Sie Sesam- oder Kokosöl auf Kopfhaut und Haare auf. Dann verteilen Sie Öl von oben nach unten auf dem Körper, massieren es an Armen und Beinen in Auf- und Abwärtsbewegungen ein. Am Bauch streichen Sie mit beiden Händen im Uhrzeigersinn entlang. Wickeln Sie sich in vorbereitete Tücher und meditieren Sie im Schneider- oder Fersensitz bzw. auf einem Stuhl.

Die Kraft der Achtsamkeit

Nicht analysieren-bewusst erfahren. Nicht beurteilen - Dingre so annehmen, wie sie kommen: Mit Achtsamkeit kann der Kreislauf aus negativen Gedanken und Gefühlen durchbrochen werden, Kreativität und Intuition werden erhöht. Beobachten Sie z.B. Ihren Atem. Oder spüren Sie, wie sich Ihr Körper nach dem Aufwachen anfühlt. 

3. Genießen Duschen Sie das Öl ab (z.B. mit einem Brei aus Kichererbsenmehl) und schlüpfen Sie in Wohlfühlkleidung. Jetzt noch ein Tee – und Sie fühlen sich wieder wohl(er) in Ihrer Haut.

Herzmeditation für Sie selbst

Erlebte Enttäuschungen und Verletzungen führen dazu, sich dem Leben gegenüber zu verschließen. Die Übung „Die Glut des Herzens entfachen“ hilft, sich wieder zu öffnen, um Mitgefühl, Verbundenheit, Einheit und Liebe entstehen zu lassen.
Nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung ein, den Rücken gerade halten. Beobachten Sie Ihre Atmung und die Pausen dazwischen. Spüren Sie in die Stille hinein. Bringen Sie die Aufmerksamkeit zur Mitte des Brustkorbs – leicht nach rechts versetzt, an dieser Stelle findet die Herzwahrnehmung statt.
Lassen Sie die Atmung dorthin fließen, nehmen Sie wahr, wie sich der Brustkorb hebt und senkt. Atmen Sie alle auftretenden Schmerzen, Gefühle und Bilder aus. Die Stille lässt Ruhe in den Geist einkehren.
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