Spliss: 5 Hausmittel gegen spröde Haarspitzen

Spliss: 5 Hausmittel gegen spröde Haarspitzen

Statt weiche und gepflegte Spitzen sind Ihre Haarenden trocken und neigen zu Spliss? Wir geben Tipps und verraten Ihnen, welche Hausmittel helfen können. 

Was ist Spliss?

Wir wünschen uns doch alle gesundes und volles Haar. Doch viele von uns müssen sich mit Spliss herumärgern. Spliss ist ein Anzeichen für trockene und strapazierte Haarenden, die sich spalten. Wird Spliss nicht behandelt, breitet er sich zunehmend in den Längen aus. Spliss wird häufig mit Haarbruch gleichgesetzt. Wie es der Name eigentlich schon verrät, brechen bei Haarbruch einzelne Haare oder ganze Strähnen ab.

Meistens sind eher lange Haare von Spliss betroffen, der sich zu Beginn immer erst an den Haarspitzen bildet. Häufigste Ursache für Spliss ist fehlende Feuchtigkeit. Häufiges Colorieren, zu heißes Haarstyling mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab, die falsche Haarpflege sowie intensive Sonneneinstrahlung können Ihr Haar austrocknen und ausfransende Haarspitzen verantworten.

Diese 5 Hausmittel helfen gegen Spliss

Spliss ist irreparabel. Aus diesem Grund hilft nur eins: Die beschädigten Spitzen abzuschneiden. Grundsätzlich sollten Sie regelmäßig zum Friseur und etwa alle sechs bis acht Wochen Ihre Spitzen schneiden lassen – so können Sie Spliss langfristig vorbeugen.

Um die Zeit zum Friseurtermin zu überbrücken oder kurzzeitig den spröden Enden eine Extraportion Pflege und Feuchtigkeit zu schenken, sollten Sie folgende Tipps und Hausmittel beherzigen:

1. Geben Sie Öl in die Haarspitzen

Kokos- und Olivenöl sind nicht nur echte Allrounder in der Küche. Die reichhaltigen Öle kommen auch wunderbar in Ihrer Haar-Routine zum Einsatz, da sie Feuchtigkeit spenden und Ihren spröden Spitzen neuen Glanz schenken. Geben Sie einfach eine kleine Menge in Ihre Enden und lassen das Öl für etwa eine Stunde einwirken. Danach gründlich auswaschen.

2. Verwenden Sie die richtige Pflege für Ihr Haar

Stimmen Sie die Pflege auf die Bedürfnisse Ihres Haares ab. Vor allem gefärbtes und trockenes Haar sollten regelmäßig mit einer Extraportion Feuchtigkeit verwöhnt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, regelmäßig eine Spülung oder Haarkur zu verwenden.

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3. Nicht die Haare trocken rubbeln

Nach dem Duschen die nassen Haare beherzt trocken rubbeln? Keine gute Idee. Nasse Haare sind deutlich empfindlicher als trockene. Kräftiges Frottieren kann Ihre Haarstruktur angreifen und sie brüchig werden lassen. Kneten Sie stattdessen Ihre Haare behutsam trocken oder wickeln Sie sie für einige Minuten in einen Handtuch-Turban.

4. Schlafen Sie auf einem Seidenkissen

Dank der glatten Oberfläche von Kissenbezügen aus Seide kommt es zu weniger Reibung zwischen Kopfhaut und Haaren als bei herkömmlichen Baumwollbezügen. Die Folge: Ihr Haar ist geschmeidiger und glatter. Außerdem ist Ihre Mähne am nächsten Morgen weniger verknotet. 

5. Die Haare öfters zum Zopf tragen

Haben Sie Ihre Haare stets offen? Dann sollten Sie ab sofort öfters mal einen Zopf tragen, um Spliss zu vermeiden. Denn liegen die Haare ständig auf, reiben Ihre Haarspitzen ständig über Ihre Kleidung, sodass spaltende Enden begünstigt werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie regelmäßig einen lockeren Zopf tragen. Verwenden Sie aber kein Haargummi, das mit einer Metallschließe versehen ist. Der Überzug schadet Ihrer Haarstruktur und kann Haarbruch hervorrufen. Besser sind elastische Spiralgummis. 

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