Natürliche Sonnencreme: 5 Redaktionslieblinge ohne chemische Filter

Natürliche Sonnencreme: 5 Redaktionslieblinge ohne chemische Filter

Sonnencreme ist ein Muss. Ohne Lichtschutzfaktor sollten Sie nicht vor die Tür gehen. Doch herkömmliche Sonnencremes setzen auf chemische Filter, um die schädlichen UV-Strahlen der Sonne zu blocken. Wer keine chemischen Filter auf der Haut haben möchte, kann sich glücklicherweise mit mineralischen Sonnencremes schützen. Unsere derzeitigen Lieblingsprodukte stellen wir Ihnen hier vor.

Frau liegt an Strand mit Hut neben ihr
© iStock/Adene Sanchez
Ganz ohne chemische Filter – mineralische Sonnencreme.

So funktionieren mineralische Sonnencremes

Herkömmliche Sonnencremes setzen auf chemische Filter, um vor den schädlichen Effekten von UV-Strahlen zu schützen. Besonders wichtig ist dabei der Schutz vor UVA-Strahlen, die eine frühzeitige Hautalterung bedingen und UVB-Strahlen, die für schädlichen Sonnenbrand verantwortlich sind. Solche chemischen Filter sind entsprechend der EU-Kosmetikverordnung geprüft, gesundheitlich bewertet und zugelassen. Sie absorbieren UV-Strahlung in der Haut und wandeln sie in Wärme um. Als Inhaltsstoffe von Sonnencremes sind sie also sicher. Fakt ist aber auch, dass die chemischen Filter als Derivate von Campher, Salicylsäure oder Zimtsäure in die Hautschichten eindringen und auch in die Blutlaufbahn gelangen. Schon seit einiger Zeit untersuchen Forschende, inwiefern einige der in Europa zugelassenen chemischen UV-Filter im Blutkreislauf hormonaktive Effekte haben könnten.

Mineralische Sonnencremes setzen nicht auf chemische Filter, sondern nutzen physikalische Lichtschutzpartikel. Oft kommen hier Nanopartikel von Titandioxid oder Zinkoxid zum Einsatz. Diese mikroskopischen Teilchen bilden eine Art sonnenlichtreflektierende Schicht auf der Haut. UV-Strahlen können dann keine Schäden mehr in den Zellkernen veranstalten. Unsere aktuellen Lieblinge unter den mineralischen Sonnencremes stellen wir Ihnen hier vor.

 

Ist Titandioxid gefährlich?

In mineralischer Sonnencreme werden Nanopartikel wie Titandioxid und Zinkoxid verwendet, um Sonnenstrahlen zu reflektieren. Besonders die Nanopartikel des Titandioxids standen in den letzten Jahren unter aufmerksamer wissenschaftlicher Beobachtung. Tatsächlich kamen Forschende zum Schluss, dass Titandioxid gefährlich für Menschen mit chronischen Darmentzündungen oder generell geschwächter Darmflora sein kann. Die Nanopartikel des Titandioxids könnten beim Verzehr durch die Darmschleimhäute in die Körperzellen gelangen und Entzündungsreaktionen auslösen. Die EU hat Titandioxid auf Grundlage dieser neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse als Zusatzstoff in Lebensmitteln daher verboten. Dieses Verbot gilt aber explizit nicht für Sonnencremes. In Sonnencremes sind die Mikropartikel des Titandioxids nicht gesundheitsgefährdend, denn sie können nicht in die Haut eindringen.

5 mineralische Sonnencremes, die uns überzeugen

boep Sonnencreme LSF30
© Amazon
boep Sonnencreme LSF30

boep mineralische Sonnencreme: Die Sonnenmilch ist speziell für sensible und besonders schutzbedürftige Haut von Babys und Kleinkindern formuliert. Erwachsene können die vegane Sonnencreme aber natürlich ebenfalls verwenden. Der Lichtschutz wird durch Zinkdioxid-Filter hergestellt. Die Filterpartikel reflektieren das schädliche UVA- und UVB-Licht der Sonne sofort nach Auftragen. boep wird übrigens in Deutschland hergestellt.

Mineralische Sonnencreme (SPF50) - Hydro-Shield
© Amazon
Mineralische Sonnencreme (SPF50) - Hydro-Shield

Mineralische Sonnencreme von Eclat: Die Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 wirkt als Breitbandspektrum gegen UVA- und UVB-Strahlen. Zum Einsatz kommen hier ummantelte Zinkoxidpartikel und Titanoxidpartikel, die eine reflektierende Wirkung haben. Zur Stärkung der Hautbarriere und Nährstoffversorgung der Haut im Sommer enthält die Creme auch Haferkeimlingextrakt und wertvolle Inhaltsstoffe aus der asiatischen Süßholzwurzel. Die Creme hat einen frischen Duft nach Minze und verwendet eine leichte, schnell einziehende Formulierung.

NEW LAYER Sonnencreme | LSF 50+
© Amazon
NEW LAYER Sonnencreme | LSF 50+

New Layer Sonnencreme: Kein Mikroplastik, keine schädlichen Inhaltsstoffe wie Silikone oder Parabene – bei der Sonnencreme von New Layer kommt ganz ohne Nanopartikel aus. Der mineralische Sonnenschutz mit LSF 50+ bietet der Haut eine Extraportion Vitamin D und ist als reef-friendly zertifiziert. Garantiert vegan und in einer komplett recyclebaren Flasche ist die Sonnencreme wirklich nachhaltig. Der Duft nach Rosmarin und sonnengereifter Früchte passt perfekt zum Sommer.

 

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MABYEN Baby Kinder Sonnencreme
© Amazon
MABYEN Baby Kinder Sonnencreme

Mineralische Sonnencreme von Mabyen: Die sensitive Formel wurde speziell für sensible Babyhaut entwickelt, schützt aber auch Erwachsenenhaut mit LSF 50 vor UVA- und UVB-Strahlen. Die Sonnencreme ist vegan und frei von Duftstoffen, Parfüm, Konservierungsstoffen oder chemischen Filtern. Die zertifizierte Naturkosmetik ist dermatologisch getestet und spendet dank Sonnenblumenöl wichtige Hautpflegestoffe.

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Sonnencreme von Junglück
© PR
Sonnencreme LSF 30 von Junglück

Mineralische Sonnencreme von Junglück: Die Sonnencreme von Junglück mit LSF 30 schützt mit ihren mineralischen Filtern (Titandioxid und Zinkoxid) auf natürliche Weise vor den schädlichen UV-A- und UV-B-Strahlen und bewahrt Sie vor Sonnenbrand und vorzeitige Hautalterung. Und: Mikroplastik, Nanopartikel, Silikone und Duftstoffe suchen Sie bei dieser Sonnencreme vergeblich. Von Dermatest mit einem „sehr gut“ ausgezeichnet, ist dieses Produkt für alle Hauttypen geeignet. 

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