Haare wachsen nicht? 4 mögliche Gründe

Haare wachsen nicht? Diese 4 Gründe sind möglich

Es ist zum Haare raufen – die Mähne will einfach nicht länger werden? Daran können mehrere Gründe schuld sein. Wir nennen Ihnen die häufigsten Ursachen, die erklären, warum Ihre Haare nicht weiter wachsen. 

„Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter“ – viele Frauen träumen von langen Haaren. Der Weg zur tollen Wallemähne benötigt allerdings Geduld. Denn pro Monat wachsen unsere Haare nur etwa 1 bis 1,5 cm. Allerdings kann es auch sein, dass ab einer bestimmten Haarlänge Ihre Haare kaum bis gar nicht mehr wachsen. Welche Ursachen dahinter stecken, erfahren Sie im Folgenden.

4 mögliche Gründe, warum Ihre Haare nicht wachsen

1. Nährstoffmangel

Damit unsere Haare gesund sind und wachsen können, brauchen sie Nährstoffe. Zu den wichtigsten zählen

  • Proteine
  • Vitamin A
  • B-Vitamine
  • Selen
  • Zink
  • Biotin
  • Omega-3-Fettsäuren

Liegt ein Mangel vor, leidet logischerweise das Haarwachstum. Entsprechend können Haare weniger stark nachwachsen, spröde sein und schneller abbrechen. Ein weiteres Anzeichen für einen Nährstoffmangel kann Haarausfall sein. Besteht bei Ihnen also der Verdacht einer Unterversorgung, sollten Sie bei Ihrem Arzt einen Bluttest machen, um Ihre Werte zu kontrollieren.

Im Video: Die 5 besten Lebensmittel für das Wachstum Ihrer Haare

2. Falsche Haarpflege

Eine weitere, häufige Erklärung, warum Ihre Haare nicht weiter wachsen, ist eine falsche Haarpflege. Und hier kann einiges schieflaufen, was das Haarwachstum beeinträchtigen kann. 

  • Zu heißes und häufiges Stylen mit Föhn, Glätteisen und Lockenstab kann Ihre Haare kaputt machen. Denn die Hitze trocknet Ihre Mähne aus und beschädigt die Haarstruktur, was Frizz und Haarbruch hervorrufen kann.
  • Ebenfalls können Ihre Haare aufgrund von chemischen Substanzen, die bei Blondierungen zum Einsatz kommen, Ihre Längen abbrechen lassen. Besser: Entweder aufs Färben verzichten oder zu einer schonenderen Tönung greifen.
  • Aber auch kleine Angewohnheiten, die sich über die Jahre in unsere Haarpflege-Routine eingeschlichen haben, können für abbrechende und dünner werdende Haare sorgen. Eine der häufigsten Fehler sind zu straffe Zöpfe, die Mähne im nassen Zustand kämmen oder nachts mit offenen Haaren zu schlafen.

3. Genetische Haarlänge

Leider kann Ihnen auch Ihre genetische Haarlänge einen Strich durch die Rechnung machen und den Traum von einer langen Mähne zunichtemachen. Denn wie der Name schon verrät, ist es genetisch vorbestimmt, wie lang unsere Haare tatsächlich werden können. Es kann also sein, dass Ihre Haare einen schlichtweg kürzen Lebenszyklus haben und daher gar nicht in der Lage sind, besonders lang zu wachsen. Gut zu wissen: Im Schnitt beträgt die Lebensdauer eines Haars drei bis sieben Jahre, ehe es ausfällt. 

4. Stress

Zu viel Stress schadet unserem Körper und somit auch der Gesundheit unserer Haare. Doch warum ist das so? Sind wir gestresst, schüttet unser Körper das Hormon Cortisol aus. Es verkürzt die Wachstumsphase unserer Haare, weshalb Ihnen die Haare ausfallen können. Zusätzlich hemmt es das Wachstum. Um solchen stressbedingten Haarausfall vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig Ruhe- und Entspannungspausen im Alltag einbauen und darauf achten, sich nicht vom Stress beherrschen zu lassen. 

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