Haare glätten: 4 Tipps, mit denen Sie Ihre Haare nicht kaputt machen

Haare glätten: 4 Tipps, mit denen Sie Ihre Haare nicht kaputt machen

Egal, ob Sie nun lockige, wellige oder bereits glatte Haare haben — lang anhaltend geschmeidig-glänzendes Haar ist ein Traum vieler Frauen. Das Glätten von Naturhaar ist jedoch ein heikles Thema, da jede Art von Hitzeeinwirkung auf Dauer unsere Haarstruktur schädigen kann. Sie sollten daher beim Glätten einige Tipps beachten. Wir verraten im Folgenden die besten Tricks für ein gesünderes Haar-Styling.

So glätten Sie Ihre Haare richtig und schonend: 

1. Das richtige Glätteisen

Das Wichtigste ist, dass Sie das richtige Glätteisen wählen. Es sollte über Keramikplatten, eine Turmalinbeschichtung und eine Temperaturregelung verfügen. Keramikplatten schützen das Haar mit negativ geladenen Ionen vor einer zu starken Hitzebelastung. Turmalin ist ein Edelstein, der ebenfalls mit negativ geladenen Ionen trockenem und beschädigtem Haar entgegenwirkt und dafür sorgt, dass Ihre Strähnen glatt bleiben. Zusätzlich versiegelt die Ionen-Technologie die natürlichen Öle im Haar. Verzichten Sie dagegen auf Glätteisen mit Metallplatten, denn davon trocknen die Haare noch schneller aus, werden spröde und gehen kaputt.

2. Haare nur im trockenen Zustand glätten

Ihr Haar sollte zu 100 Prozent trocken sein, bevor Sie es glätten. Andernfalls verursachen Sie Schäden am Haar und an der Kopfhaut. Im nassen Zustand ist das Haar viel empfindlicher, da sich durch die Feuchtigkeit die Schuppenschicht öffnet und das Haar so leichter beschädigt werden kann. Darüber hinaus kann der Wasserdampf, der beim Glätten von nassem Haar entsteht, zu leichten bis mittelschweren Verbrennungen an den Haarwurzeln und an der Kopfhaut kommen. Geben Sie zudem etwas Hitzeschutz in Ihre Haare, bevor Sie die einzelnen Strähnen glätten. Dieser sorgt dafür, dass die Haarstruktur nicht verbrennt und die Spitzen gesund bleiben.

3. Die richtige Temperatur

Die Wahl der richtigen Temperatureinstellung des Glätteisens für Ihren Haartyp ist nicht nur wichtig, um die gewünschte Frisur zu erzielen, sondern auch für die Gesundheit der Haare. Als Daumenregel gilt: Je dünner die Haare, desto niedriger sollte die Temperatur des Glätteisen sein. Bei glattem, gefärbtem oder empfindlichem Haar reichen Temperaturen bis 170 Grad Celsius vollkommen aus. Bei dickem oder sehr lockigem Haar können Sie zwischen 170 und 220 Grad wählen. Wenn Ihr Haar bereits geschädigt ist, sollten Sie die Temperatur so gering wie möglich halten oder das Glätten sogar komplett vermeiden.

4. Nur einzelne Strähnen glätten

Damit Ihre Haare nicht zu sehr beschädigt werden, sollten Sie beim Haareglätten immer nur einzelne, möglichst dünne Strähnen glätten. Kleine Strähnen passen besser in das Glätteisen und verteilen die Hitze gleichmäßiger, sodass die Haare effizienter geglättet werden. Darüber hinaus stellen Sie so sicher, dass alle Haare richtig glatt werden. Gehen Sie am besten nur einmal über die Strähnen, da Sie sonst Gefahr laufen, die Haare zu stark zu beschädigen. Achten Sie auch darauf, das Glätteisen nicht zu nah am Ansatz anzusetzen, um eine Verbrennung der Kopfhaut zu vermeiden.

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Im Video: Haare glätten leicht gemacht

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