Eingewachsenes Haar im Intimbereich: Diese Tipps helfen

Eingewachsenes Haar im Intimbereich: Diese Tipps helfen

Nach der Rasur sind eingewachsene Haare im Intimbereich lästig und oftmals schmerzhaft. Erfahren Sie, welche Ursachen dahinterstecken, was gegen das eingewachsene Haar hilft und wie Sie zukünftig bestmöglich vorbeugen können.

Nach der Rasur freuen wir uns über strahlend glatte Haut. Doch die Begeisterung währt nicht lange. Denn spätestens nach einigen Tagen, wenn die ersten Stoppeln nachwachsen, ärgern wir uns über eingewachsene Haare. Besonders im Intimbereich ist ein eingewachsenes Haar äußerst lästig und kann vor allem schmerzhaft werden, wenn die betroffene Hautstelle sich entzündet. 

Symptome eines eingewachsenen Haars im Intimbereich

  • Juckreiz
  • Schmerzen
  • Geröteter und geschwollener Bereich rund um die betroffene Stelle
  • Erhöhung oder Knubbel, wo das Haar eingewachsen ist – ähnlich wie ein Pickel.

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Ursachen: Wieso kommt es nach der Rasur zu eingewachsenen Haaren im Intimbereich?

Wer sich regelmäßig rasiert, kann häufiger eingewachsene Haare im Intimbereich bekommen. Der Grund: Nach der Haarentfernung wächst das Haar nicht nach oben, sondern leicht schrägt. Schnell kann es daher passieren, dass es einwächst. Ein weiterer Grund, der das eingewachsene Haar im Intimbereich erklärt: Abgestorbene Hautschüppchen und verstopfte Poren behindern das Haar beim Wachsen. Es hat Schwierigkeiten durch die Haut hindurch zu dringen und kann daher einwachsen.

Aber warum ist vergleichsweise eher die Bikinizone als die Beine von eingewachsenen Haaren betroffen? Zum einen liegt es daran, dass die Haut der Intimzone sehr weich und empfindlich ist. Zum anderen sind die Haare dort fester und dicker. Wächst ein Haar nach der Rasur ein, wird dabei die sensible Haut verletzt und es entsteht eine Entzündung. Reibende Kleidung, wie zum Beispiel Unterwäsche, reizt ebenfalls die Haut. 

Eingewachsenes Haar im Intimbereich: Was ist zu tun?

In der Regel kümmert sich der Körper selbst um das eingewachsene Haar. Er kapselt es ein und stößt es mit der Zeit ab. Und auch, wenn es Ihnen in den Fingern juckt, drücken Sie den Pickel rund um das entzündete Haar auf keinen Fall aus! Bakterien können sich ausbreiten und im schlimmsten Fall eine Entzündung des Haarbalgs auslösen.

So entfernen Sie das eingewachsene Haar im Intimbereich

Mithilfe eines Peelings können Sie das Haar an die Oberfläche bringen. Auch warme Kompressen weichen die Haut auf und sorgen für eine Abheilung der Entzündung. Wird das Haar sichtbar, können Sie es vorsichtig mit einer sterilen Pinzette hinausziehen. Gehen Sie dabei wirklich behutsam und vorsichtig um, um keine weiteren Hautverletzungen zu riskieren. Reinigen Sie die danach Hautstelle gründlich, um Entzündungen vorzubeugen.

Wichtig: Liegt das Haar nicht frei, ist stark entzündet oder hat sich ein großer Abszess gebildet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um das Haar professionell entfernen zu lassen. 

Hilft Zugsalbe gegen eingewachsene Haare im Intimbereich?

Bei Entzündungen aller Art kommen gerne Zugsalben zum Einsatz. Wie es der Name schon erahnen lässt, zieht die Salbe Entzündungen aus der Haut heraus, sodass Eiter leichter abfließen kann und die Heilung gefördert wird. Kann daher Zugsalbe hilfreich bei einem entzündeten, eingewachsenen Haar im Intimbereich sein?  Allerdings sollten Sie von einer Anwendung mit Zugsalbe im Intimbereich besser absehen. Denn: Die Haut in Ihrem Intimbereich ist besonders empfindlich und kann daher mit Rötungen und Juckreiz auf die Salbe reagieren. 

Eingewachsene Haare im Intimbereich vorbeugen

Um eingewachsene Haare und unschöne Irritationen zukünftig zu vermeiden, sollten Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Rasierklingen stets scharf sind. Wechseln Sie diese regelmäßig aus, etwa nach fünf bis zehn Anwendungen.  
  • Verwenden Sie für Ihren Intimbereich stets eine eigene Klinge. 
  • Rasieren Sie stets nass und nicht trocken. Verwenden Sie dafür einen Rasierschaum oder -gel.
  • Rasieren Sie in Wuchsrichtung, um Hautreizungen zu reduzieren.
  • Um verstopfte Poren zu vermeiden und abgestorbene Hautschuppen abzutragen, peelen Sie Ihre Haut vor der Rasur.  
  • Setzen Sie statt aufs Rasieren auf Waxing oder Sugaring. Diese Methoden der Haarentfernung sind zwar schmerzhafter, aber eingewachsene Haare im Intimbereich kommen seltener vor.  
  • Pflegen Sie nach der Haarentfernung Ihre Haut und versorgen Sie sie mit Feuchtigkeit. Verwenden Sie für Ihren empfindlichen Intimbereich keine Salben und Cremes, die Alkohol enthalten oder parfümiert sind. Besonders sanft zur Haut sind Babypuder oder Babyöl.
  • Eine weitere Alternative zur Rasur kann eine dauerhafte Haarentfernung sein. Dank eines Lasers oder einem Intense Pulsed Light (IPL) werden die Haarwurzeln zerstört und wachsen nicht mehr nach.

Video: Die 6 besten Tipps für die richtige Intimpflege

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