23. September 2010
Tipps gegen Schlaflosgkeit

Tipps gegen Schlaflosigkeit

Ein erholsamer Schlaf ist für unseren Körper extrem wichtig, da er nachts die Energiereserven für den nächsten Tag wieder auffüllt. Schlaflosigkeit kann deswegen schon nach kurzer Dauer erschöpft und auch krank machen. Wir zeigen euch Tipps und Hausmittel gegen Schlafstörungen.

Schlaflose Frau
© erwo1 - iStockphoto
Schlaflose Frau

Wie ein Hamster im Laufrad – so fühlen sich momentan 57 Prozent der deutschen Erwachsenen. Der Multitasker-Stress in Job und Privatleben lässt sie nicht mehr zur Ruhe kommen. Denn der Sympathikus (Antreiber ihres vegetativen Nervensystems) läuft ständig auf Hochtouren. Sie sind nervös, verspannt, ängstlich, niedergeschlagen und schlafen schlecht. Ziehen sie nicht rechtzeitig die Notbremse, führt die Stressspirale in ein Burnout-Syndrom oder eine handfeste Depression.

Die besten Hausmittel: Nervosität und Unruhe können Sie tatsächlich wegbaden. Dafür 1 EL getrocknete Hopfenblüten (Apotheke) mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Den Aufguss mit 250 g Meersalz ins 38,5 Grad warme Voll- bad geben und gut verteilen. Morgens und abends 20 Minuten darin baden. Bei Schlafstörungen durch Stress hilft ein Kräutertee: 20 g Baldrianwurzel, je 10 g Hopfenzapfen, Melissen-, Pfefferminzblätter und 5 g Pomeranzenschale (gibt’s alles in der Apotheke) mischen. 3 TL mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen und abseihen. Eine Stunde vor dem Schlafengehen zwei Tassen davon trinken.

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Tipps für besseres Einschlafen

Selbst behandeln – aber richtig: Wenn Entspannungsmethoden wie Spaziergänge, Sport, Sauna oder Massage nichts bringen, zögern Sie nicht zu lange und holen Sie sich einen „Nervenstärker“ aus der Apotheke (siehe Download). Sonst gerät das vegetative Nervensystem immer stärker aus der Balance – und es hat eine Art Stressgedächtnis. Wichtig: Bei Pflanzenmedizin kann es schon mal 14 Tage dauern, bis sie wirkt. Hilft sie nach vier bis sechs Wochen noch nicht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

So schützen Sie sich: Gehen Sie auf eine Traumreise. Dazu bequem hinlegen, die Augen schließen und sich 20 Minuten bis ins kleinste Detail eine lodernde Flamme vorstellen. Wie flackert sie, in welchen Farben, wie wärmt sie Ihren Körper etc.? Danach kommt die Sonnen-Atmung: Mit aufrechtem Oberkörper in die Hocke gehen, Hände vor der Brust falten und tief einatmen. Dabei die Augen schließen und sich vorstellen, dass helles Sonnenlicht in den Körper fließt. Beim Ausatmen den Oberkörper etwas nach vorn beugen. 20- mal. Und täglich magnesiumhaltige Nervennahrung wie Naturreis, Walnüsse, Trockenfrüchte essen.

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