Neue Studie Gut für Darm und Herz: Warum Roggenbrot so gesund ist

Finnische Forscher konnten erstmals den Zusammenhang zwischen Milchsäurebakterien aus Roggenbrot und der Herzgesundheit nachweisen. Warum Sauerteig so gesund ist, lesen Sie hier!

Roggenbrot

Wissenschaftler der University of Eastern Finland haben erstmals nachgewiesen, dass Milchsäurebakterien aus Roggenteig im Darm von Mäusen bei der Bildung einer wichtigen Aminosäure unterstützen. Trimethylglycine, bekannt auch als Betaine, haben nämlich eine besonders positive Wirkung auf das Herz: Betaine senken die Gefahr eines Herzinfarkts, indem sie den Flüssigkeitsspiegel innerhalb und außerhalb der Zellen im Gleichgewicht halten. 

Gute Bakterien für einen gesunden Darm

Schon länger ist bekannt, dass der Darm eine wichtige Rolle für die körperliche Funktion, das Wohlbefinden und die allgemeine Gesundheit des Menschen spielt. Laut der Forscher sei Roggen die optimale Nahrung für Darmmikroben.
Die Ergebnisse der Studie wurden auch für den menschlichen Verdauungstrakt belegt. 

Roggen - ein unterschätztes Getreide

Roggen zählt zu den klassischen Getreidesorten, ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und hat einen kräftigen Geschmack. Genutzt wird es, um Vollkornbrot oder Graubrot/Mischbrot herzustellen. Damit der Teig aufgeht, wird er gesäuert. Das geschieht, indem dem Mehl Wasser, Milchsäurebakterien und Hefepilze zugesetzt werden. Die biochemischen Reaktionen bringen den Darm in Schwung.

Autor: Christina Liersch