18. Januar 2021
Abnehmen mit Detox: 5 Fehler bei einer Saftkur

Abnehmen mit Detox: 5 Fehler, die Sie bei einer Saftkur vermeiden sollten!

Das Saftfasten ist eine beliebte Detox-Form. Für eine optimale Entgiftung sollten Sie jedoch diese fünf Fehler während einer Saftkur vermeiden. 

Eine Detox-Saftkur verspricht neue Energie, soll den Körper entgiften und die Immunabwehr stärken. Beim Saftfasten nehmen Sie für einige Tage ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte zu sich, die Ihre Verdauung entlasten. Koffein sowie Alkohol sind tabu! Eine Saftkur können Sie unterschiedlich lang machen – zwischen drei bis zehn Tage sind möglich.

5 Fehler, die Sie bei einer Saftkur vermeiden sollten

1. Sie machen eine zu lange Saftkur
Saftkuren können auf drei, fünf, sieben oder gar bis zu zehn Tage auslegt werden. Wenn Sie noch absoluter Detox-Neuling sind, sollten Sie es zu Beginn nicht übertrieben und es erstmal mit einem dreitägigen Saftfasten ausprobieren. Das Saftfasten bedeutet eine große Umstellung für Ihren Körper, der unter Umständen mit Kopfschmerzen und Müdigkeit auf das Fasten reagiert.

2. Sie verzichten auf die Aufbautage
Bevor Sie mit dem eigentlichen Saftfasten starten, bereiten Sie mit zwei Entlastungstagen Ihren Körper auf das Detoxen vor. Essen Sie reichlich Rohkost und nehmen Sie flüssige Lebensmittel zu sich. Da Sie während der Saftkur viel trinken werden, sollten Sie einige Tage vorher Ihren Körper an eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr gewöhnen. Empfehlenswert sind neben Wasser, ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Verzichten Sie an den Aufbautagen auf fettreiche und schwer verdauliche Lebensmittel und meiden Sie leere Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte oder Süßigkeiten, die für einen raschen Anstieg sowie Abfall Ihres Insulinspiegels sorgen und Ihnen somit Heißhungerattacken bescheren.

3. Sie überanstrengen sich beim Sport
Sie fühlen sich fit und energiegeladen? Dann spricht nichts gegen eine kleine Sporteinheit. Körperliche Aktivität regt die Verdauung an, steigert die Durchblutung und bringt den Kreislauf in Schwung. Aber übertreiben Sie es nicht mit ihrem Pensum. Tasten Sie sich langsam ran und beginnen Sie mit einer leichten Yogaeinheit oder einem strammen Spaziergang. Hören Sie auf Ihren Körper!

4. Sie trinken zu wenig Wasser
Obwohl Sie während Ihrer Saftkur ausschließlich Flüssigkeit zu sich nehmen, dienen die Säfte als Mahlzeitenersatz und nicht als Durstlöscher. Deshalb müssen Sie zusätzlich täglich rund zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Auch eine warme Gemüsebrühe ist erlaubt und versorgt Sie mit Salz.

5. Sie essen nach der Saftkur direkt wieder normal
Was für den Aufbau einer Saftkur gilt, ist auch für das Ende wichtig. Gewöhnen Sie Ihren Darm wieder langsam an feste Nahrung. In der Regel sollte das sogenannte Fastenbrechen etwa ein Drittel der Zeit dauern, die letztendlich gefastet wurde. Schonende Aufbaunahrung sind Reis, Kartoffeln, Quark oder Joghurt und Gemüsesuppen. Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen und kauen Sie gründlich, um Übelkeit und Verdauungsprobleme zu umgehen. Ebenfalls ist ausreichend Flüssigkeit wichtig, um den Darm bei der Verdauung zu unterstützen. Trinken Sie daher weiterhin mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee.

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