4. Oktober 2021
Phosphormangel: 6 Symptome

Phosphormangel: Diese 6 Symptome gibt es

Phosphor ist neben Calcium ein wichtiger Bestandteil unserer Knochen. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Bedarf des Mineralstoffs über die Ernährung zu denken. Aber wie äußert es sich, wenn wir zu wenig davon zu uns nehmen? Wir erklären 6 Symptome eines Phosphormangels.

Bei Phosphor handelt es sich um einen für unseren Körper lebenswichtigen Mineralstoff. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen, täglich 700 Milligramm Phosphor zu sich zu nehmen. Da Phosphor in vielen Lebensmitteln enthalten ist, kommt ein Mangel hierzulande sehr selten vor. Eine ausgewogene Ernährung ist die beste Möglichkeit, um einem Phosphormangel vorzubeugen. Bestimmte Faktoren können diesen jedoch begünstigen.

Phosphormangel: Diese Ursachen gibt es

Obwohl ein Mangel selten vorkommt, können bestimmte Medikamente oder Erkrankungen dazu führen, dass vermehrt Phosphor ausgeschieden wird. Zu den Krankheiten, die einen Mangel hervorrufen können, zählen Alkoholismus, eine schwere Nierenschwäche, Anorexie oder Bulimie – Krankheiten, die mit einer Mangel- oder Fehlernährung einhergehen. Ebenso kann ein Vitamin-D-Mangel, ein zu hoher Eisen- oder Calciumgehalt die Verfügbarkeit des Mineralstoffs oder dessen Aufnahme einschränken. Da ein Phosphormangel ernste Folgen wie eine Muskelschwäche oder eine Erkrankung des Herzmuskels haben kann, sollte der Nährstoffmangel ernst genommen werden.

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Phosphormangel: 6 Symptome

1. Müdigkeit 

Sie sind ständig müde? Verschiedene Faktoren können zu Müdigkeit führen, allen voran ein Schlafmangel. Wer jedoch häufig über einen längeren Zeitraum mit Müdigkeit oder Abgeschlagenheit zu kämpfen hat, ohne, dass es dafür einen erkennbaren Grund gibt, der sollte einen Arzt aufsuchen. Insbesondere, wenn eine der bereits genannten Ursachen auf Sie zutrifft, könnte ein Phosphormangel vorliegen.

2. Appetitverlust 

Ein Appetitverlust kann sowohl durch seelische als auch durch körperliche Beschwerden ausgelöst werden. Unter anderem kann ein fehlendes Hungergefühl auch auf einen Phosphormangel hinweisen. Wer unter einem Appetitverlust leidet, sollte immer einen Arzt aufsuchen, um ernste Ursachen auszuschließen.

3. Schmerzende Muskeln

Muskelschmerzen entstehen häufig infolge einer Fehl- oder Überbelastung, beispielsweise beim Sport. Die schmerzenden Muskeln können jedoch auch andere Ursachen haben. Unter anderem kann auch ein Mangel an Phosphor dazu führen, dass die Muskeln weh tun. 

4. Geschwächtes Immunsystem

Sie nehmen jede Erkältung mit? Dann könnte Ihr Immunsystem geschwächt sein. Die körpereigene Abwehr kann unter verschiedenen Faktoren leiden: Dazu zählen eine ungesunde Ernährung, ein Bewegungsmangel oder Stress. Aber auch Nährstoffmängel wie ein Phosphormangel können das Immunsystem schwächen. Wer also häufig krank ist, sollte ärztlichen Rat einholen.

5. Kribbeln in Armen und Beinen

Empfindungsstörungen in Armen und Beinen wie ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln können durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden – allen voran zählen dazu Nährstoffmängel. Sowohl ein Mangel an Vitamin B als auch Phosphor.

6. Blutarmut

Ebenso kann eine Blutarmut (Anämie) durch einen Phosphormangel hervorgerufen werden. Bei einer Blutarmut enthält das Blut zu wenig rote Blutkörperchen oder nicht genug von dem roten Blutfarbstoff, wodurch der Körper schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Eine Blutarmut erkennt man wiederum an Symptomen wie Blässe, Müdigkeit oder Leistungsabfall. Bei Frauen ist die Ursache für eine Anämie aber häufig auch ein Eisenmangel.

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Übrigens: Da ein schwerer Phosphormangel zur Folge haben kann, dass sich die Knochen verformen, sollte er besonders bei Kindern schnellstmöglich behoben werden, damit das Wachstum nicht gestört wird.

Video: Gut fürs Immunsystem – wie beuge ich Vitamin-D-Mangel vor?

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