26. August 2021
Masturbieren: Das passiert, wenn Sie täglich masturbieren

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich masturbieren

Die meisten Menschen tun es – manche mehr, andere weniger. Es geht um das Thema Selbstbefriedigung, das teilweise immer noch mit Scham behaftet ist. Regelmäßiges Masturbieren fühlt sich nicht nur schön an, es wirkt sich auch auf Ihren Körper aus. Aber wie eigentlich genau? Wir erklären, welche 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich masturbieren.

Sex ist die schönste Nebensache der Welt. Und das gilt nicht nur für den Sex mit dem Partner, sondern auch für den mit sich selbst. Ammenmärchen aus früheren Zeiten sagten der Masturbation verschiedene schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit nach. Heutzutage weiß man, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Denn Selbstbefriedung ist sogar ausgesprochen gesund und kann sowohl unseren Körper als auch unsere Psyche positiv beeinflussen. Aber was passiert genau, wenn man täglich masturbiert?

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich masturbieren

1. Masturbieren baut Stress ab

Bei der Selbstbefriedigung ist der Orgasmus meist garantiert. Und der wirkt sich in erstaunlicher Weise auf unseren Körper aus. Beim Höhepunkt werden die Botenstoffe Dopamin, Endorphin sowie Oxytocin ausgeschüttet, die für Glücksgefühle und Entspannung sorgen. Außerdem senken Sie gleichzeitig die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Körper. Gerade in stressigen Zeiten bietet es sich also an öfter mal "Hand anzulegen".

2. Sie können besser einschlafen

Sie haben Probleme beim Ein- oder Durchschlafen? Dann könnte Selbstbefriedigung als natürliches Schlafmittel dienen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Zum einen bauen Sie beim Orgasmus überschüssige Energie ab, die Sie möglicherweise vor dem Einschlafen wach hält – nicht umsonst gilt der Höhepunkt als kleine Sporteinheit. Zum anderen wird beim Orgasmus Prolaktin ausgeschüttet, das uns müde macht. Die Stress-abbauende Wirkung der Masturbation tut ihr Übriges.

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3. Ihre Libido wird gesteigert

In einer Partnerschaft hat Selbstbefriedigung nichts zu suchen? Ganz im Gegenteil! Besonders Paare, die schon länger zusammen sind, können von regelmäßiger Masturbation profitieren. Aber nicht nur ein eingeschlafenes Liebesleben, auch andere Faktoren wie zunehmendes Alter oder andere hormonelle Veränderungen können dazu führen, dass die Lust auf Sex abnimmt. Das beste Mittel, um die Libido zu steigern, ist regelmäßige Selbstbefriedigung: Während des Höhepunktes schütten Frauen das männliche Sexualhormon Testosteron aus, das auch für die Libido verantwortlich ist.

4. Masturbieren macht glücklich

Eigentlich wollen wir alle doch nur das Eine: glücklich sein. Und zumindest ein kurzzeitiges Gefühl von Glück wird durch den Orgasmus ausgelöst. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des zentralen Nervensystems. Bei dessen Ausschüttung wird unser Belohnungszentrum aktiviert, was das Glücksgefühl auslöst. Dasselbe passiert übrigens auch, wenn wir Süßigkeiten essen oder ein Glas Wein trinken – was beides natürlich weniger gesund ist als zu masturbieren.

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5. Sie stärken Ihr Immunsystem

Da regelmäßiges Masturbieren Stress reduziert, den Schlaf verbessert sowie für Entspannung sorgt, reduziert er Risikofaktoren, die das Immunsystem schwächen können. Wer regelmäßig Orgasmen hat, bei dem vermehren sich zudem die weißen Blutkörperchen, welche für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Regelmäßige Masturbation stärkt so das Immunsystem und kann Erkältung, Grippe und Co. vorbeugen.

Video: Selbstbefriedigung gegen Corona – wie selbst Hand anlegen das Immunsystem stärken kann

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