Eiweißbrot-Rezept: Haferflockenbrot ohne Mehl backen

Eiweißbrot-Rezept mit Haferflocken und ohne Mehl

Haferflocken sind ein echter Alleskönner und versorgen Sie mit riesigen Mengen an Proteinen, Ballaststoffen sowie Mineralstoffen. Als gesunder Ersatz für Weißmehl eignet sich der Hafer perfekt zum Backen von Brot ohne Mehl. Probieren Sie unser einfaches Rezept für Eiweißbrot mit Haferflocken!

Rezept für Eiweißbrot mit Haferflocken

Brotscheiben und Haferflocken
© Victority / iStock
Haferflocken sind der perfekte Mehlersatz beim Brotbacken.

Es geht doch nichts über ein frisch gebackenes Brot! Doch noch immer genießt Brot den Ruf des ungesunden Dickmachers – völlig zu Unrecht, wie unser Rezept für Eiweißbrot mit Haferflocken und Quark beweist. Der gesunde und leckere Sattmacher ist nämlich dank der Haferflocken nicht nur sehr nährstoff-, sondern auch proteinreich. Wir erhöhen den Eiweißanteil sogar noch durch eine ordentliche Portion Magerquark. Mit ganz wenig Aufwand und nur einer Handvoll Zutaten war Brotbacken nie einfacher!

65 Minuten
15 Minuten
50 Minuten
leicht
Bewertung: 4,5
Vegetarisch
Backen
€ € € €

Zutaten für Eiweißbrot mit Haferflocken

für 1 Portionen
  • 3 Eier
  • 500g Speisequark (Magerstufe)
  • 250g kernige Haferflocken
  • 250g zarte Haferflocken
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz

Zubereitung des Eiweißbrots

  1. Heizen Sie Ihren Ofen auf ca. 175° C (Umluft) vor.
  2. Verrühren Sie Eier und Quark in einer Schüssel.
  3. Geben Sie Haferflocken, Backpulver sowie Salz hinzu und verrühren Sie das Ganze mit einem Knethaken oder den Händen, bis der Teig glatt ist. Formen Sie einen Brotlaib.
  4. Legen Sie eine Kastenform mit Backpapier aus und geben Sie den Brotlaib hinein.
  5. Backen Sie das Brot für ca. 50 Minuten und lassen Sie es vor dem Verzehr gut abkühlen.

Tipps zum Eiweißbrot-Rezept

  • Nüsse eignen sich hervorragend als Topping, um das Brot geschmacklich abzurunden. Greifen Sie gerne zu Walnüssen oder Sonnenblumenkernen für ein knuspriges Mundgefühl.
  • Hafer ist zwar von Natur aus glutenfrei. Allerdings können durch Verunreinigungen und den Kontakt mit anderem Getreide im Herstellungsprozess kleine Mengen an Gluten in die Haferflocken übergehen. Menschen mit Zöliakie sollten daher beim Einkauf ausschließlich zu Haferflocken greifen, die explizit als „glutenfrei“ gekennzeichnet sind. Beliebte glutenfreie Haferflocken finden Sie hier, z.B. von Bauckhof oder Kölln.
  • Menschen ohne Zöliakie müssen sich jedoch nicht vor Gluten fürchten. Das Weizeneiweiß ist nicht per sé ungesund, sondern nur gefährlich, wenn tatsächlich die immunologische Dünndarm-Erkrankung vorliegt. Laut Deutschem Allergie- und Asthmabund (daab) leiden in Deutschland etwa 0,3 bis 0,5 Prozent der Menschen an Zöliakie.

So bleibt das Eiweißbrot lange frisch

Ihr frisch gebackenes Eiweißbrot sollten Sie nicht im Kühlschrank aufbewahren. Dort verliert es schnell seinen Geschmack und wird trocken. Idealerweise sollten Sie es daher bei Zimmertemperatur lagern. Ihr Brot sollte so aufbewahrt werden, dass die Luft zirkulieren kann. Dafür eignet sich am besten ein Brotkasten oder ein Brottopf aus Stein oder Ton. Packen Sie Ihr Eiweißbrot hingegen in eine Plastiktüte, kann sich die Luft stauen und das feuchtwarme Klima begünstigt die Schimmelbildung. Alternativ können Sie Ihr frisch gebackenes Brot auf portionsweise einfrieren. Einfach in Scheiben schneide, diese in eine Plastiktüte legen und luftdicht verpacken – so können Sie jederzeit auf frisches Eiweißbrot zurückgreifen. 

Brenn- und Nährwertangaben für das Rezept

 pro Portion
Energie10,146 kJ
2,425 kcal
Fett51.0 g
Kohlehydrate316.0 g
Eiweiß148.0 g

Wichtig: Die Nährwertangaben beziehen sich auf den ganzen Brotlaib. Je nachdem, wie dick oder dünn Sie die Scheiben schneiden, ergeben sich daraus pro Scheibe unterschiedliche Kalorien- und Nährstoffmengen.

Eiweißbrot ohne Mehl: So gesund sind die Zutaten

Warum ist ein ausgewogenes Frühstück so wichtig? 

Ein ausgewogenes Frühstück ist wichtig, weil es den Stoffwechsel für den Tag ankurbelt und den Körper mit den Nährstoffen versorgt, die er braucht, um richtig zu funktionieren. Außerdem sorgt das Frühstück für ein längeres Sättigungsgefühl und kann dazu beitragen, dass Sie später am Tag nicht naschen oder übermäßig viel essen. Proteine im Frühstück tragen zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei und sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl. Außerdem versorgen sie den Körper mit essenziellen Aminosäuren, die für das Zellwachstum und die Zellreparatur benötigt werden. > Was sind gute Proteinquellen für das Frühstück? 

Einige gute Eiweißquellen für das Frühstück sind Eier, Joghurt und Milch, Tofu, Nüsse, Samen oder Erdnussbutter. Auch Vollkornbrot und -müsli liefern Eiweiß. Zu den weiteren Vorteilen des Frühstücks gehören eine bessere Konzentration und Energie, ein geringeres Stressniveau und eine bessere Magen-Darm-Gesundheit. Ein proteinreiches Frühstück wird auch mit einem geringeren Risiko für Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Typ-2-Diabetes in Verbindung gebracht.

Backen ohne Mehl: Weitere leckere Rezepte

Toben Sie sich aus und backen Sie ab sofort häufiger ganz ohne Mehl. Damit ersetzen Sie nicht nur leere Kalorien durch Eiweiß und Ballaststoffe, sondern mindern auch Ihr Risiko für stille Entzündungen. Diese werden durch raffiniertes Mehl nämlich befeuert. Hier sind einige herzhafte sowie süße Rezepte zur Inspiration:

Video: Gesundes Frühstück – das steckt hinter dem Superfood Haferflocken

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