Abgelaufene Haferflocken: Was jetzt wichtig ist

Abgelaufene Haferflocken: Was jetzt wichtig ist

Haferflocken findet man in fast jedem Küchenschrank. Die kleinen Kraftpakete sind beliebt und eignen sich hervorragend für ein gesundes Frühstück. Doch was tun, wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist? Wir klären auf!

Haferflocken stecken voller Eiweiß, ungesättigter Fettsäuren und löslicher Ballaststoffe. Auch wichtige Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Calcium, Magnesium und Phosphor sind in den kleinen Flocken enthalten. Kurzum: Haferflocken sind gesund – und lassen sich vielfältig zubereiten.

So können Sie Ihre Flocken beispielsweise über Nacht einweichen lassen und sich am nächsten Morgen über Overnight Oats freuen. Oder Sie bereiten einen kleinen Haferflocken-Auflauf im Ofen zu: Baked Oats sind im Handumdrehen gezaubert und gelingen sogar in vegan. Je nach Geschmack können Sie dann zu frischem Obst, Nüssen oder Samen greifen, um Ihr gesundes Frühstück zu garnieren.

Im Video: Diese Lebensmittel sollten Sie nicht nebeneinander lagern

Manche Lebensmittel haben einen schlechten Einfluss auf die Haltbarkeit von anderen Lebensmitteln. Deswegen gilt: Nicht alle Produkte sollten Sie nebeneinander lagern, etwa im Obstkorb oder im Kühlschrank. Im Video erfahren Sie mehr! 

So lange darf man abgelaufene Haferflocken noch essen

Oftmals schieben wir ein neues Paket Haferflocken tief in den Vorratsschrank. Und dort wird es gerne mal vergessen. Was also tun, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits verstrichen ist? Darf man die Flocken dann trotzdem noch bedenkenlos verputzen? 

Die gute Nachricht zuerst: Haferflocken verderben nur langsam. Die meisten Produkte sind etwa ein Jahr haltbar. Und dabei handelt es sich um ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Sprich: Auch nach Ablauf des MHD können Sie die Flocken noch weiterhin verzehren. Ähnlich wie andere trockene Lebensmittel, etwa Nudeln und Reis, schmecken Haferflocken auch noch nach dem MHD – und das über mehrere Wochen.

Achtung: Vorsicht bei Vollkornhaferflocken. Diese Sorte kann wesentlich schneller schlecht werden. Hier sollten Sie vor dem Verzehr einen Blick auf das MHD werfen – und die kernigen Flocken entsorgen, wenn es um 2 Wochen oder länger überschritten ist. 

Achtung: Bei diesen Anzeichen sollten Sie aufmerksam werden

Wie bei allen Lebensmitteln gilt: Machen Sie vorher einen Geruchstest. Riechen die Flocken ranzig oder verdorben, sollten Sie sie nicht mehr essen – unabhängig vom MHD. Wenn Feuchtigkeit in die Flocken gelangt ist, können sie sogar sichtbar schimmlig werden. 

Eine weitere Gefahr für Haferflocken: Lebensmittelmotten. Haferflocken sind für die Schädlinge ein gefundenes Fressen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Insbesondere halboffene Verpackungen wirken sehr einladend auf die Motten. Dort legen Sie Ihre Eier und vermehren sich schnell.

Lesen Sie hier mehr dazu: Mehlmotten bekämpfen >>

Die richtige Lagerung kann Haltbarkeit verlängern

Regel Nummer eins: Raus aus der Verpackung! In luftdichten Behältnissen sind die Flocken vor Lebensmittelmotten und Feuchtigkeit geschützt. Achten Sie außerdem auf eine kühle und trockene Lagerung. Bewahren Sie Ihre Haferflocken auf keinen Fall so auf >>

Übrigens: Wussten Sie, dass Overnight Otas die bessere Alternative zu Porridge sind? Denn: Durch das nächtliche Quellen der Flocken können Sie die Nährstoffe am nächsten Morgen besser aufnehmen. Außerdem bleiben mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten – die beim Kochen gerne mal verloren gehen. Mehr dazu lesen Sie hier: Darum sind Overnight Oats besser als Porridge >>

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