Fitness 2022: 5 beste Übungen für eine straffe Brust

Fitness 2022: 5 beste Übungen für eine straffe Brust

Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität unseres Bindegewebes ab. Das bedeutet, dass die Schwerkraft irgendwann gegen uns arbeitet und unsere Brüste beginnen zu hängen – insbesondere große, schwere Brüste sind davon betroffen. Die gute Nachricht: Mit Sport können wir effektiv entgegenwirken. Wir nennen Ihnen die 5 besten Übungen für eine straffe Brust.

Je, älter wir werden, desto mehr nimmt die Spannkraft unseres Bindegewebes ab – als Folge können sich vermehrt Falten auf unserer Haut zeigen oder Dellen an unseren Oberschenkeln entstehen und auch unsere Brüste sacken mit der Zeit weiter nach unten. Neben zunehmendem Alter und genetischer Veranlagung können jedoch auch ein starker Gewichtsverlust oder eine Schwangerschaft eine hängende Brust begünstigen, die medizinisch als Mastoptose bezeichnet wird. Generell neigen große Brüste aufgrund Ihrer Schwere eher dazu, zu hängen.

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Wie kann man hängende Brüste straffen?

Unsere Brust besteht aus Fett- und Drüsengewebe, welches sich selber nicht straffen lässt – allerdings können wir die umliegende Muskulatur trainieren. Da das Brustgewebe mit Bändern vom großen Brustmuskel gehalten wird, spielt dieser eine wichtige Rolle in Bezug auf die Straffheit unserer Brust. Trainieren wir ihn, können wir die Brust optisch anheben. Übrigens: Das Trainieren der Brustmuskulatur festigt nicht nur unsere Brust, sondern trägt auch zu einer gesunden, aufrechten Körperhaltung bei und ist wichtig für unsere Arm- und Schulterbewegungen. 

Fitness 2022: 5 beste Übungen für eine straffe Brust

1. Liegestütz

Eine der beliebtesten Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ist der Liegestütz, welcher vor allem in Arm-Workouts nicht fehlen darf. Doch neben dem Trizeps und der Schulter trainiert der sogenannte Push-up auch unsere Brustmuskulatur – insbesondere der große Brustmuskel wird dabei beansprucht. So geht's: Legen Sie sich mit dem Bauch nach unten und gestreckten Beinen auf eine Matte, die Füße stehen dicht beieinander. Nun stellen Sie Ihre Arme auf Höhe des Brustkorbs links und rechts neben sich auf, den Blick auf den Boden gerichtet. Drücken Sie sich mit den Armen nach oben, während sich die Schultern mit nach vorne bewegen. Anschließend kontrolliert wieder ablegen.

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2. Brustpresse

Genauso effektiv ist die Brustpresse für unsere Brustmuskulatur, für die Sie ebenfalls nur Ihr eigenes Körpergewicht und keinerlei Equipment benötigen. Wie der Name der Übung schon sagt, trainieren Sie dabei Ihre Brustmuskeln, allerdings auch den Trizeps sowie die Schultern. So geht's: Stellen Sie sich aufrecht hin, die Beine hüftbreit auseinander. Spannen Sie Ihre Körpermitte an und drücken Sie Ihre Handflächen auf der Höhe Ihrer Brust kräftig zusammen. Halten Sie für rund 10 Sekunden, bevor Sie eine ebenso lange Pause machen. Das ganze 10-mal wiederholen. 

3. Butterfly-Übung

Die Butterfly-Übung kennen die meisten Menschen aus dem Fitnessstudio, schließlich handelt es sich dabei um eine beliebte Übung für die Brustmuskulatur. Aber auch ohne das entsprechende Gerät können Sie Zuhause tätig werden: Nehmen Sie hierfür zwei Hanteln oder alternativ gefüllte Wasserflaschen zur Hand. Begeben Sie sich dann aufrecht in einen hüftbreiten Stand, die Gewichte in den Händen. Heben Sie die Arme im rechten Winkel auf Schulterhöhe an und führen Sie die Gewichte in der Mitte langsam zusammen. Schließen und öffnen Sie Ihre Arme so zehn- bis fünfzehnmal und wiederholen Sie diesen Vorgang in drei Durchgängen. 

4. Dips

Auch die Dips dürfen auf Ihrem Workout-Plan nicht fehlen. Bei dieser Übung trainieren Sie nicht nur Ihren Brustmuskel, sondern auch Schulter- und Armmuskulatur. Nehmen Sie für die Übung entweder einen Stuhl, eine Sofa- oder Bettkante zu Hilfe. Wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihr Möbelstück fest steht und sich nicht verschieben kann. Platzieren Sie Ihre Hände schulterbreit an der Kante, die Finger zeigen dabei nach vorne. Stellen Sie die leicht gebeugten Beine auf. Senken Sie Ihren Körper nun in Richtung Boden, indem Sie Ihre Arme beugen. Am tiefsten Punkt kurz halten und dann wieder nach oben drücken. Pro Runde etwa zehn Dips und insgesamt 3 Durchgänge.

5. Bankdrücken

Den Namen dieser Übung hat wohl jeder von uns schon mal gehört – die Rede ist vom Bankdrücken. Klassischerweise wird die Übung im Liegen auf einer Bank mit Gewichten durchgeführt, aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Wenn Sie keine Gewichte zu Hause haben, können Sie ganz unkompliziert gefüllte Wasserflaschen nutzen. Legen Sie sich damit mit dem Rücken auf eine Bank, die Füße fest auf dem Boden. Anschließend die Arme mit den Gewichten darin nach oben über die Brust strecken. Dann kontrolliert wieder nach unten bis kurz vor der Brust absenken. Das Ganze in drei Durchgängen, jeweils 15 Mal wiederholen.

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