20. Oktober 2021
Arteriosklerose: Sportarten, die Ihre Gefäße fit halten

Arteriosklerose: Sportarten, die Ihre Gefäße fit halten

Wer regelmäßig Sport macht, trägt viel zur Gesundheit seiner Gefäße bei und kann dementsprechend Arterienverkalkungen vorbeugen. Wir erklären Ihnen, welche Sportarten besonders förderlich sind und welche weiteren Tipps eine Arteriosklerose vorbeugen können.

Bei einer Arteriosklerose sind die Blutgefäße durch Ablagerungen verdickt. Die Folge: Das Blut kann durch die Verengungen weniger gut durch die Arterien strömen. Arterienverkalkungen stellen eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr dar, da sie im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen können. Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, eine ungesunde Ernährung, Diabetes mellitus Typ 2, erblich bedingt Faktoren und eben auch ein Bewegungsmangel, begünstigen meist die Gefäßveränderungen.

So hilft Sport gegen Gefäßverkalkungen

Ein wahrer Jungbrunnen für Ihre Gefäße ist daher regelmäßige Bewegung. Die körperliche Aktivität schützt Herz und Gefäße, da die Durchblutung angeregt und die Sauerstoffversorgung verbessert wird. Auf Dauer sinkt Ihr Blutdruck und Ihr Herz wird entlastet. Bei Bewegung werden unsere Gefäße stimuliert, den Botenstoff Endothel in den Wänden zu bilden. Dieser hat eine entspannende Wirkung auf die Adern und unterstützt die Blutdruckregulation. All das schützt Ihre Gefäße vor Ablagerungen. Doch welcher Sport ist besonders förderlich für die Gesundheit Ihrer Gefäße? Grundsätzlich ist jede Form der Bewegung effektiv. Ein täglicher Spaziergang verbessert bereits die Funktionen Ihrer Gefäße. Wer bestmöglich sich vor einer Arteriosklerose schützen möchte, sollte vor allem Ausdauersport machen, der vor allem Ihre Beinmuskeln beansprucht und durch Aktivierung der Muskelpumpe den Rücktransport des Blutes zum Herzen unterstützt.

Beim Joggen, Walking, Radfahren oder Schwimmen kommt unser Herz-Kreislauf-System auf Hochtouren. Durch die körperliche Anstrengung zirkuliert ein höherer und schnellerer Blutfluss. Die Gefäße werden gedehnt und bleiben elastisch. Außerdem kann dank regelmäßigen Sport Übergewicht deutlich gemindert werden und somit ein entscheidender Risikofaktor einer Arteriosklerose reduziert werden. Weitere venenfreundliche Sportarten sind Tanzen, Inline-Skating, Fitnesstraining an Ausdauergeräten wie einem Stepper. Ein Tipp von der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie: „Wenn Sie mit einer Kompressionstherapie behandelt werden, sollten Sie Ihre Kompressionsstrümpfe auch beim Sport tragen. Denn das Bewegen der Beinmuskeln verstärkt die Wirkung der Kompression und macht die Therapie damit noch effektiver.“

Arteriosklerose: Vorsicht bei diesen Sportarten

Weniger gut geeignet hingegen sind Sportarten wie Tennis, Handball oder Squash, bei denen aus dem Laufen heraus ruckartig gestoppt wird. Fußball birgt ein gewisses Verletzungsrisiko, da kaum vermeidbare Tritte in die Wade wichtige Venenklappen verletzen können. Experten raten ebenfalls von Gewichtheben und intensiven Kraftsport ab. Der hohe Druck im Bauchraum presst das venöse Blut zurück in die Beine. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihren Lieblingssport weiter ausführen können oder wie intensiven Sie trainieren können, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Verkalkte Arterien: So beugen Sie noch vor

Des Weiteren kann ein gesünderer Lebensstil dazu beitragen, das Risiko einer Arteriosklerose zu senken. Dazu gehört, aufs Rauchen zu verzichten und ein Normalgewicht anzustreben. Setzen Sie auf eine gesunde und ausgewogene, pflanzenbasierte Ernährung und verzichten Sie auf gesättigte Fettsäuren, die in tierischen Produkten wie Butter oder Wurst zu finden sind und Ablagerungen begünstigen. Ein weiterer einfacherer Tipp, um die Durchblutung in Ihren Gefäßen anzuregen: Wechselduschen und Güsse. Der Temperaturwechsel von heiß zu kalt sorgt ebenfalls für elastische Gefäße. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen (beispielsweise von Cambivo für 19 Euro) unterstützt die Venenklappenfunktion, sodass die Durchblutung regelmäßiger wird.

Video: Neue Studie – CBD verbessert die Durchblutung des Gehirns

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Lade weitere Inhalte ...