Ungeziefer in der Wohnung: 3 Arten, die im Haus überwintern

Ungeziefer in der Wohnung: 3 Arten, die im Haus überwintern

Besonders in der kalten Jahreszeit wird unsere Wohnung zum absoluten Wohlfühlort, an dem wir es uns gemütlich machen. Doch nicht nur uns zieht es bei Kälte nach Drinnen – auch Ungeziefer fühlt sich dort viel wohler. Wir nennen 3 Arten, die im Haus überwintern. 

Herbst- und Winterzeit bedeutet Wohlfühl-Zeit: Wenn es draußen kälter und früher dunkel wird, zieht es uns vermehrt in unsere gemütlichen vier Wände. Doch nicht nur uns: Auch einige Insekten überwintern gerne im Haus. Welche das sind, erklären wir Ihnen genauer. 

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Ungeziefer in der Wohnung: 3 Arten, die im Haus überwintern

1. Deutsche Schabe

Jetzt müssen Sie ganz stark sein: Denn zum Ungeziefer, das Sie im Winter im Haus finden können, gehört auch die Deutsche Schabe, die zu den robustesten Schädlingen gehört, da sie so lange ohne Nahrung auskommen kann. Ursprünglich aus subtropischen Gebieten stammend, kommen die Krabbeltiere deutschlandweit vor und besiedeln vor allem Innenräume. Besonders im Winter finden Sie in unseren Wohnungen und Häusern ausreichend Nahrung und optimale Bedingungen, um sich zu vermehren. Um einer schnellen Vermehrung entgegenzuwirken, sollte gegen einen Befall schnellstmöglich vorgegangen werden – besonders gut funktioniert das mithilfe von Gift. 

2. Spinnen

Jeder kennt es – gerade hat man sich gemütlich aufs Sofa gekuschelt, da entdeckt man oben an der Wand eine Spinne. Und dieser Anblick versetzt den ein oder anderen von uns in Angst und Schrecken. Besonders in der kalten Jahreszeit kommt das häufiger vor, dass wir Spinnen im Haus entdecken. Denn: viele Spinnen kommen – entweder gewollt oder ungewollt – in unsere Innenräume und nisten sich in Küche, Schlafzimmer oder anderen Räumen ein. Doch, obwohl viele Menschen Angst vor den Tieren haben, stellen Sie keine Gefahr für uns dar. Ganz im Gegenteil fangen Sie sogar andere unliebsame Gäste wie Käfer oder Silberfische. 

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3. Silberfische

Egal, ob in der Küche, im Bad oder im Schlafzimmer – wenn wir Silberfische in unserer Wohnung entdecken, bekommen wir erstmal einen Schreck. Denn, obwohl die kleinen Krabbeltiere keine direkte Gesundheitsgefahr für uns darstellen, stellen sich bei vielen Menschen beim Gedanken an die ungebetenen Gäste die Nackenhaare auf. Silberfische fühlen sich besonders in einem feuchtwarmen Klima wohl und ernähren sich unter anderem von Hausstaubmilben, Hautschuppen sowie zucker- und stärkehaltigen Gegenständen oder Lebensmitteln. Übrigens: Bei einem Silberfisch-Befall sollten Sie immer überprüfen, ob Sie in den betreffenden Räumlichkeiten Schimmel haben, da dieser den Tierchen ebenfalls als Nahrung dient. 

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Schädling vs. Lästling

Schädlinge und sogenannte Lästlinge werden gerne mal in einen Topf geworfen. Lästlinge jedoch richten keinen konkreten Schaden an. Zu dieser Guppe gehören beispielsweise Kellerasseln oder Silberfische, die allenfalls Ekel beim Menschen auslösen können. Ein Schädling hingegen kann einen Schaden anrichten und sich auch negativ auf die Gesundheit von Menschen auswirken. Dazu zählen beispielsweise Lebensmittelmotten oder Papierfischchen.

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