15. September 2021
Psychische Gesundheit: 7 Lebensmittel für mentales Wohlbefinden

Diese 7 Lebensmittel tun Ihrer psychischen Gesundheit gut

Eine gesunde Ernährung ist sowohl für den Körper als auch für die Psyche enorm wichtig. Doch welche Lebensmittel können die mentale Gesundheit stärken? Wir zeigen Ihnen 7 Lebensmittel, die Ihrer Psyche guttun.

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit des Körpers. Mittlerweile haben Forschende herausgefunden, dass das, was wir essen, auch Auswirkungen auf unsere mentale Gesundheit hat. Der Grund dafür ist die Verbindung zwischen Darm und Gehirn. So gilt der Darm als eine Art zweites Gehirn mit eigenem Nervensystem, welches autonom arbeitet. Die enge Verbindung zwischen Darm und Gehirn machen den Darm so sensibel für Belastungen – sowohl für psychische, physische als auch medizinische durch bestimmte Medikamente. Mit der richtigen Ernährung können Sie gleichzeitig Ihrem Darm und Ihrer Psyche etwas Gutes tun.

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Diese 7 Lebensmittel sind gut für Ihre mentale Gesundheit

1. Pro- und Präbiotika

Wenn Sie häufig unter Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfungen leiden, könnte dies auf eine gestörte Darmflora hindeuten. Probiotika, auch Milchsäurebakterien genannt, sowie Präbiotika, die zu den Ballaststoffen gehören, können bei regelmäßigem Verzehr die Darmflora wieder aufbauen und ins Gleichgewicht bringen. Eine gestörte Darmflora sorgt nicht nur für Unwohlsein, sondern kann auch die Infektanfälligkeit erhöhen, sowie zu Allergien oder Hautproblemen führen. Pro- und Präbiotika stecken z. B. in Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Hülsenfrüchten, Samen und Vollkornprodukten. Noch mehr pro- und präbiotische Lebensmittel finden Sie hier >>

2. Bananen und Aprikosen

In Aprikosen und Bananen steckt die Aminosäure Tryptophan, welche im Körper zum Neurotransmitter Serotonin umgewandelt wird. Das Serotonin wirkt Tagesmüdigkeit und depressiven Verstimmungen entgegen. Da es teilweise in Vitamin B3 umgewandelt wird, hilft es auch zur Vorbeugung von Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Appetitlosigkeit und Gereiztheit.

3. Bestimmte Gemüsesorten

Gemüse ist allgemein immer eine gute Wahl, um die mentale Gesundheit positiv zu beeinflussen und zu stärken. Besonders gut eignen sich Spinat, Spargel und Süßkartoffeln. Die enthaltenen B-Vitamine wirken gegen Stimmungstiefs, Depressionen, Trübsinn und sogar gegen Heißhunger.

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4. Gewürze

Besonders die Gewürze Chili und Ingwer wirken sich positiv auf die Stimmung aus. Die Inhaltsstoffe Capsaicin und Gingerol können das Wohlbefinden steigern. Nimmt das Gehirn das Capsaicin wahr, hält es den Stoff für einen starken Schmerz, den es zu bekämpfen gilt. Es werden Endorphine ausgeschüttet, die gegen den Schmerz ankämpfen. Diese machen gleichzeitig glücklich und euphorisch. Auch das Gingerol in Ingwer löst im Gehirn schmerzstillende und euphorisierende Stoffe aus.

Video: Bewegung und Psyche – selbst kurze Phasen fördern mentale Gesundheit

5. Vollkornprodukte

In Vollkorn und Vollkornprodukten stecken komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die vom Körper nur langsam aufgespalten und verdaut werden. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nicht rasant und stark, sondern nur langsam und wenig an. Ebenso fällt er nicht so stark wieder ab. Ein konstanter Blutzuckerspiegel sorgt dafür, dass Sie ausgeglichener sind und sich wohler fühlen.

6. Nüsse

Besonders Walnüsse enthalten viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sowie Eiweiß und zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Aminosäure, die auch in Bananen und Aprikosen enthalten ist, wird im Körper wieder zum Glückshormon Serotonin umgewandelt, welches die Stimmung hebt.

Interessant: Depressionen können zwar nicht alleine mit einer gesunden Ernährung geheilt werden. Dennoch kann sie einen Beitrag zum Heilungsverlauf leisten und vorbeugend wirken: Die 7 besten Lebensmittel bei Depressionen >>

7. Beerenobst

Beerenfrüchte wie Blaubeeren, Himbeeren oder Erdbeeren wirken antioxidativ im Körper und schützen Ihre Zellen so vor den negativen Auswirkungen des Alltagsstresses. So bekämpfen Sie entzündliche Prozesse im Körper, die sich negativ auf Ihre Darmflora sowie Ihr mentales Wohlbefinden auswirken können.

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