Gesunde Haare: DARUM sollten Sie nicht täglich Zopf tragen

Gesunde Haare: 3 Gründe, nicht jeden Tag Zopf zu tragen

Zöpfe lassen sich einfach binden und sind bringen Abwechslung für Langhaartragende. Außerdem können Zöpfe im Alltag wirklich praktisch sein. Doch jeden Tag sollten Sie Zöpfe nicht tragen. Wenn Sie Ihren Haaren nicht regelmäßige Zopfpausen gönnen, riskieren Sie Haarschäden.

Zöpfe geraten nie aus der Mode. Ob geflochten, lose im Nacken zusammengebunden, als Dutt oder straff und streng am Hinterkopf für selbstbewusste Business-Looks: Wer lange oder mittellange Haare trägt, greift gerne einmal auf schicke Zopffrisuren zurück. Und sei es auch nur um die unbändige Haarpracht an schwierigen Tagen unter Kontrolle zu bringen. Selbst bei Männern stehen Zöpfe seit einigen Jahren hoch im Kurs.

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Doch leider ist ständiges Zopftragen für Haare und Kopfhaut eine echte Belastung. Wer jeden Tag einen Pferdeschwanz trägt, riskiert Haarschäden oder Schlimmeres.

Das passiert, wenn Sie jeden Tag einen Zopf tragen

1. Dünneres Haar und Haarausfall

Durch die ständige mechanische Zugkraft, die durch Zöpfe auf die Haarwurzeln wirken, kann es zu vermehrtem Ausfall gesunder Haare kommen. Unter ständigem Zug wachsen die neuen Haare dann mitunter dünner nach und sind nicht mehr so belastbar. Dünner werdendes Haar geht dann mit einem möglichen Rückgang des Haaransatzes einher. Hautärzte und Hautärztinnen nennen Haarausfall aufgrund von wiederholter Reibung, Zugkraft und mechanischer Belastung auch Traktionsalopezie. Leiden die Haarwurzeln über Jahre unter ständiger mechanischer Reizung, können sich sogar kahle Stellen bilden, an denen gar keine Haare mehr nachwachsen. Traktionsalopezie wird vor allem durch straffe Zöpfe, enge Kopfbedeckungen oder sehr großes Eigengewicht der Haare, etwa durch lange Dreadlocks, ausgelöst.

Im Video: Geheimratsecken durch tägliches Dutttragen

 

2. Haarbruch und Spliss

Ständiges Zopftragen belastet nicht nur die Haarwurzeln stark. Auch das Haar selbst kann durch das Zopfgummi beschädigt werden. Wer täglich Zöpfe trägt, riskiert Haarbruch und Spliss. Denn die Haare eng umschlingende Haargummis reiben bei jeder Bewegung über die empfindlichen Haaroberflächen und sorgen dort für kleinste Beschädigungen. Mit der Zeit reiben sich die Haare an den Gummis auf, es entsteht Spliss und im schlimmsten Fall Haarbruch. Auch die Art des verwendeten Zopfgummis spielt eine Rolle beim Grad der Haarbeschädigung. Gummis, die mit Metallklemmen verschlossen sind, beschädigen die Haare ungemein stärker. An den Metallkanten können Haare brechen oder sich verfangen. Beim Abnehmen des Zopfgummis werden Haare dann in großer Zahl herausgerissen.

3. Sie bekommen Kopfschmerzen

Der ständige mechanische Zug an den Haaren sorgt für Reizungen der Kopfhaut. Wie die restliche Körperhaut auch ist die Kopfhaut voller sensorischer Nervenzellen und Schmerzrezeptoren. Diese reagieren auf Druck, Temperatur und Schmerzreize. Durch den dauernden Zug können die Nervenzellen überreizt werden und die Entstehung von Kopfschmerzen begünstigen. Wer ohnehin an Migräne leidet, sollte daher lieber nicht zu oft Zopffrisuren tragen. Lange, schwere Pferdeschwänze können aber auch auf anderen Wege zu Kopfscherzen führen. Durch das Eigengewicht langer Zöpfe gerät die Nackenmuskulatur unter Druck. Es kann zu kleinsten Verspannungen des Nackens und der Schultern kommen, die sich letztendlich als Kopfschmerz manifestieren können.

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Haaren Verschnaufpause gönnen

Zöpfe und Dutts sind nicht per se haarschädigend. Wenn Sie Ihren Haaren regelmäßige Verschnaufpausen gönnen und sie mit der richtigen Pflege behandeln, sind Haarknoten und Zöpfe überhaupt kein Problem. Lediglich tägliche, sehr strenge Zopffrisuren strapazieren die Haare ungemein. Lässt es sich etwa aus beruflichen Gründen nicht vermeiden, täglich einen Pferdeschwanz zu binden, sollten Sie aber zumindest auf haarschonende Utensilien setzen. So sind etwa Haargummis und Scrunchies aus Samt, Satin und Chiffon sehr schonend zur Haaroberfläche. 

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