Zeitumstellung Fünf Tipps für die Umstellung auf Sommerzeit

Im Frühjahr stellen wir die Uhr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück. Wir verraten, wie Sie entspannt durch die Zeitumstellung auf Sommerzeit kommen!

Uhr

Jedes Mal, wenn die Uhren vor oder zurück gestellt werden, ist das eine Belastung für den Körper, die die innere Uhr durcheinander bringt. Während manche Menschen davon nichts bemerken, leiden andere unter Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, depressiven Verstimmungen oder Appetitlosigkeit. Mit diesen Tipps trotzen Sie der Zeitumstellung!

1. Sonne und frische Luft tanken

Um auch mit einer Stunde weniger Schlaf auszukommen, sollten Sie nach dem Aufstehen rasch an die frische Luft und etwas Sonnen- bzw. Tageslicht tanken. Das fördert die Produktion von Cortisol, was uns wach macht, sowie von Serotonin, welches für ein Stimmungshoch sorgt. Dagegen sinkt die Konzentration des Schlafhormons Melatonin im Blut.

2. Sich am Tag vorher auspowern

Klingt paradox, kann aber helfen: Powern Sie sich am Tag vor der Zeitumstellung aus, sodass Sie abends zeitiger müde sind und problemlos eine Stunde früher schlafen gehen können. Am nächsten Tag stehen Sie wie gewohnt auf und gehen auch zur gewohnten Zeit wieder ins Bett.

3. Das Einschlafen unterstützen

Mit natürlichen Mitteln wie Baldrian, Melisse und Hopfen können Sie sanft das Einschlafen unterstützen. Eine heiße Milch mit Honig oder ein warmes Kräuterbad entspannen ebenfalls. Letztere eigenen sich gut für Kinder, da ihnen die Anpassung an die neue Zeit mitunter besonders schwer fällt.

4. Abends auf helles Licht verzichten

Um sich langsam auf die Sommerzeit einzustellen, können Sie an den Abenden vorher auf zu helles Licht verzichten, da es sonst die innere Uhr nachstellt. Kino, Theater und Candlelight-Dinner sind die idealen Orte, um sich auf die Sommerzeit einzustellen.

5. Kurz ausruhen statt Mittagschlaf machen

Machen Sie Mittags einen Mittagsschlaf, könnten Sie am Abend noch zu munter sein, um früher als sonst einzuschlafen. Ruhen Sie sich deshalb lieber nur aus, indem Sie die Füße hochlegen und ein gutes Buch lesen. Auch ein Powernap von 15 Minuten hilft. 
So geht's: Kuscheln Sie sich gemütlich in die Decke und stellen Sie den Wecker so, dass er nach spätestens 15 Minuten klingelt. In dieser Zeit fährt der Körper herunter, eventuell schlafen Sie auch ein. Das wichtigste beim Powernap ist das Aufstehen, sobald der Wecker klingelt, sowie die Bewegung im Anschluss. Gehen Sie nach einem Powernap kurz vor die Tür oder öffnen Sie die Fenster. Frische Luft und Bewegung machen wieder wach. Sollte der Nap nicht beim ersten Mal klappen, keine Sorge, manchmal braucht es etwas Übung. 

Autor: Christina Liersch