Nachtschweiß: 4 Tipps, wie Sie ab sofort wieder besser schlafen

Nachtschweiß: 4 Tipps, wie Sie ab sofort wieder besser schlafen

Schwitzen ist eine ganz natürliche Körperfunktion, aber wenn man nachts schweißgebadet aufwacht und sogar das Schlaf-Shirt wechseln muss, ist das unschön. Wir erklären Ihnen, welche Ursache Nachtschweiß haben kann und was Sie dagegen tun können.

Wenn nachts keine tropischen Temperaturen in Ihrem Schlafzimmer herrschen, Krankheiten und schlechte Angewohnheiten wie übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum ausgeschlossen sind, gibt es ein paar Tricks, wie Sie das lästige, nächtliche Schwitzen umgehen können.

1. Zu scharfes Essen

Wer abends gerne scharf isst, bringt seinen Körper auf Hochtouren, denn er interpretiert die Schärfe in Gewürzen wie Chili, Pfeffer, Paprika, Curry, Ingwer, die Würzpaste Harissa, Meerrettich, Senfkörner, Knoblauch als Hitze und will sich abkühlen – das tut er dann gerne in der Nacht durch eine vermehrte Schweißproduktion. Vermeiden Sie also am Abend alle Speisen, die Sie nachts aufheizen.

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Video: Nachtschweiß – Nicht immer sind die Gründe harmlos

Wer von uns ist noch nicht mitten in der Nacht schweißgebadet aufgewacht? Alkohol oder ungünstige Schlafbedingungen – der sogenannte Nachtschweiß hat meist harmlose Ursachen. Doch das ist leider nicht immer so.

2. Viel Wasser trinken

Was zuerst komisch klingt, ist aber wichtig: Wenn Sie immer wieder nassgeschwitzt aufwachen, sollten Sie tagsüber mehr Wasser trinken. Alkohol und Kaffee hingegen sind nicht die richtigen Durstlöscher: Sie regen die Schweiß-Produktion erst recht an.

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3. Richtige Schlaftemperatur einstellen

Als optimale Schlaftemperatur werden von Expertinnen und Experten 16 und 19 Grad empfohlen; dennoch ist es wichtig, dass Sie Ihre ganz persönliche Wohlfühltemperatur herausfinden. Wenn Sie auch mit einer dicken Decke frieren oder unter einem dünnen Laken schwitzen, sollten Sie die Temperatur nach Ihren Bedürfnissen anpassen. Allerdings sollte die Temperatur nie unter 12 oder über 23,9 Grad liegen. Grundsätzlich gilt: Ist die Schlafumgebung kühler, sinkt unsere Körpertemperatur automatisch ab und wir schlafen tiefer und entspannter.

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4. Entspannung fördern

Wer am Tag seelischen Belastungen ausgesetzt ist, verarbeitet diese in der Nacht: Nachtschweiß kann die Folge sein. Autogenes Training, Yoga oder andere Entspannungstechniken können hier helfen, den Tagesstress zu bewältigen und besser zu schlafen. Auch ein gutes Buch, entspannende Musik und eine Tasse Tee können unterstützen, den Körper herunterzufahren und sich damit besser auf die Nacht vorzubereiten.

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