Bettwanzen bekämpfen: Mit diesen 2 Tricks beseitigen Sie das Ungeziefer

Bettwanzen bekämpfen: Mit diesen 2 Tricks beseitigen Sie das Ungeziefer

Ein Bettwanzen-Befall ist nicht nur unangenehm, sondern kann sich schnell zu einer lästigen Plage entwickeln. Deshalb ist professionelle Hilfe gefragt, um das unliebsame Ungeziefer auch rasch wieder loszuwerden. Wir stellen Ihnen zwei effektive Verfahren vor, die Bettwanzen bekämpfen.

Bettwanzen sind vor allem an Orten zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten. Dazu gehören Hotels, Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser oder Transportmittel wie Flugzeuge. Häufig gelangen die Wanzen über das Reisegepäck nach Hause. Aber auch in gebrauchten Möbeln oder Kleidung kann sich das Ungeziefer verstecken.

Wie erkenne ich Bettwanzen?

Eine Bettwanze ist mit dem bloßen Auge zu erkennen. Das Insekt ist etwa 5 bis 7 mm lang, hat einen bräunlichen und flachen Körper. Da sich die Parasiten von Blut ernähren, verursachen Sie bei Ihrem Opfer Bissspuren – erkennbar an juckenden, roten Pusteln, die an Floh- oder Mückenstiche erinnern. Weitere Anzeichen eines Bettwanzenbefalls sind dunkle Kotflecken, kleine Blutspuren auf Polster und Bettwäsche sowie Häutungsreste auf der Matratze. 

Mehr dazu: Bettwanzen – 4 Anzeichen deuten auf das Ungeziefer hin >>

Bettwanzen bekämpfen: Holen Sie sich professionelle Hilfe

Bevor Sie auf eigene Faust versuchen, die unliebsamen Gäste loszuwerden, sollten Sie sich professionelle Hilfe holen und einen Schädlingsbekämpfer beauftragen. Denn Bettwanzen gelten als die am schwierigsten zu bekämpfenden Insekten. Da sich die Parasiten schnell verbreiten, kann der Befall sich rasch auch auf andere Räumlichkeiten ausdehnen. Aus diesem Grund raten wir zu einer fachmännischen und effizienten Beseitigung des Ungeziefers.

Mit diesen 2 Tricks das Ungeziefer beseitigen

Gut bewährt hat sich eine Kombination aus thermischen und chemischen Verfahren. Bei Ersterem handelt es sich um eine Wärmemethode. Der befallene Raum wird mit 50 Grad heißer Luft befüllt. Aufgrund der hohen Temperaturen sterben die Tiere. Der Einsatz von Pestiziden wird hierbei vermieden. Bei einem chemischen Vorgehen wird das Ungeziefer mithilfe von Insektiziden beseitigt. Dabei werden nicht nur befallene Möbelstücke, sondern auch potentielle Verstecke wie Fußleisten oder lose Tapeten mit dem Sprühmittel behandelt. Diese Spritzbehandlung zerstört alle Stadien der Bettwanzen – auch Larven, die erst später schlüpfen, werden mit dem Mittel vergiftet. Der Einsatz dieser Insektizide ist für Menschen und Haustiere nicht schädlich. Je nachdem, wie stark der Befall ausfällt, sind mehrere Behandlungen notwendig.

Wenn trotz wiederholter Bekämpfungsmaßnahmen sich weiterhin Bettwanzen vermehren, kann es zum Beispiel an dem eingesetzten Insektizid liegen. In einem solchen Fall sind die Tiere gegen die Wirkstoffe resistent und der Schädlingsbekämpfer sollte auf andere Wirkstoffe zurückgreifen. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass der Befall nicht aus benachbarten Räumen oder Wohnungen stammt.

Bettwanzen selber bekämpfen – das können Sie tun

Neben der professionellen Beseitigung der Bettwanzen können Sie ebenfalls einiges tun, um die Schädlinge schnell wieder loszuwerden. Unterstützend können Sie die befallenen Polster und Bettwäsche absaugen. Den Staubsaugerbeutel packen Sie anschließend in eine Plastiktüte, verschließen diese gut, legen sie für einige Stunden ins Gefrierfach und entsorgen sie dann schließlich. Ihre befallene Matratze sollten Sie zuerst gründlich absaugen. Anschließend mit einem Dampfreiniger behandeln, damit alle Wanzen abgetötet werden.

Waschen Sie Ihre Kleidung am besten bei 60 Grad oder legen Sie diese in Plastiktüten verpackt für einige Tage ins Gefrierfach. Befallene Gegenstände, die sich wie Bücher oder Fotos nicht waschen lassen, können ebenfalls ins Gefrierfach. Alternativ können Sie die Gegenstände eintüten und für mindestens sechs Monate im Keller lagern.

Im Video: Bettwanzen vorbeugen – so machen Sie es richtig

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