Kleine Pickelchen Was tun gegen Hitzepickel?

Bestimmt kennt sie jeder: Hitzepickel im Sommer. Wenn die kleinen Bläschen sich entzünden, kann die Haut anschwellen und jucken. Damit das nicht passiert, haben wir Tipps, wie sie nicht erst entstehen und, falls schon vorhanden, wieder verschwinden.
Hitzepickel

Was sind Hitzepickel und wie entstehen sie?

Die kleinen Pickelchen entstehen, wenn die Ausführungsgänge der Talgdrüsen in der Haut verstopfen. Das passiert vor allem, wenn die Temperaturen steigen und die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist. Daher neigen Urlauber in Ländern mit subtropischem Klima häufig zu Hitzepickeln. Doch auch in unseren Breitengraden treten Hitzepickel auf. Staut sich die Hitze unter z.B. zu eng anliegender Kleidung und kann der Körper nicht richtig schwitzen, können die Talgdrüsen ebenfalls verstopfen. 

Welche Hitzepickel-Arten gibt es?

Diese zwei Typen gibt es:

  1. Die Bläschen der Miliaria cristallina sind maximal so groß wie ein Stecknadelkopf, prall gefüllt und klar. Sie bilden sich hauptsächlich an Stellen wie Schultern, unter den Achseln und am Dekolleté.
  2. Die schmerzhaftere Form ist die Miliaria rubra. Diese Pickelchen sind bereits entzündet und jucken stark unangenehm. Kratzen bringt jedoch nichts.

Das hilft gegen Hitzepickel

Die harmlose Form (Miliaria cristallina) verschwindet nach einigen Stunden von selbst, sobald sich der Hitzestau sich gelegt hat. Um die Heilung zu unterstützen hilft eine Zinktinktur aus der Apotheke. Diese hilft auch bei der entzündlichen Miliaria rubra. Mit etwas Puder sorgt die Tinktur dafür, dass die Haut trocken bleibt. So bilden sich die Pickelchen nach wenigen Tagen wieder zurück. 
Um das Verschwinden der Pickel zu beschleunigen hilft es, die betroffenen Stellen mit feuchten Tüchern zu kühlen. Auch ein lauwarmes Bad löst den Hitzestau. Nach dem Baden die Haut abtupfen, da festes Rubbeln die Pickelchen aufplatzen lassen kann. 

Hitzepickel vorbeugen

  • Luftige statt zu enger Kleidung tragen
  • nicht der Prallen Sonne aussetzen, um die Schweißproduktion gering zu halten
  • regelmäßig abkühlen und Schweiß von der Haut tupfen

Autor: Christina Liersch