Immer mehr schwache Hummeln Was Sie gegen das Hummelsterben machen können

Besonders in Großstädten finden Passanten immer mehr tote Hummeln unter Bäumen und auf Gehwegen. Warum gerade so viele Hummeln sterben und wie Sie Hummeln helfen können, lesen Sie hier!

Hummel

Aktuell finden Passanten und Spaziergänger immer mehr tote Hummeln in Deutschland Großstädten. Dabei handelt es sich mittlerweile sogar um eine einziges Massensterben. Der Grund ist einfach und traurig zu gleich: die Tiere verhungern. Besorgniserregend, da die Tiere ohnehin schon auf der roten Liste der bedrohten Tierarten stehen.

Todesursache: Verhungern

In deutschen Großstädten fehlen durch die immer weiter voranschreitende Urbanisierung Grünflächen mit Wildblumen, die die perfekte Nahrung für Hummeln liefern. Mit Pflanzen aus Gärten oder vom Balkon können Hummeln nicht viel anfangen, da in den Kulturpflanzen kein Nektar ist. Auch auf dem Land werde Hummeln dank der Monokulturen von Getreide und Co. nicht fündig. Auf der Suche nach Nahrung werden die Hummeln vom süßen Duft der Linden angezogen. Die Bäume bieten jedoch zu wenig Nahrung, sodass eine schon erschöpfte Hummel häufig vor Ort verhungert.

Hummelsterben verhindern - diese Pflanzen retten die kleinen Brummer

Um das Sterben von Hummeln und auch von Bienen zu verhindern, können Sie in Ihrem Garten oder auf dem Balkon die passenden Blumen pflanzen. Im Baumarkt oder im Gartencenter sind diese sogar häufig als "Bienenpflanzen" ausgeschildert. Über diese Pflanzen freuen sich die kleinen Tierchen:

  • Blaue Glockenblume
  • Gelber Hornklee
  • Sommerflieder
  • Dunkle Blaunessel
  • Sonnenbraut (Helenium)
  • Eibisch
  • Bartblume
  • Oregano
  • Natternkopf
  • Weide
Oft gibt es auch schon fertige Blumenmischungen für Wildwiesen zu kaufen. 

Autor: Christina Liersch