Tipps bei Insektenstichen Insektenstich: Erste-Hilfe bei Mücken & Co.

Sobald die Temperaturen steigen und der Sommer sich von seiner schönsten Seite zeigt, sind sie wieder da: die Insekten. Mücken, Wespen und Bienen gehen auf Futtersuche. Wer ihnen im Weg steht, muss mit einem Insektenstich rechnen. Doch was tun bei Mücken-, Wespen- oder Bienenstich?

Mückenstich

Hochsaison für Insekten

Sommer ist Insektenzeit: Sobald die Temperaturen einen Sommer im Freien versprechen, lassen auch die Insekten nicht lange auf sich warten. Mücken, Bienen und Wespen fühlen sich bei Trockenheit und Hitze extrem wohl und gehen auf Futtersuche. Gerade der gedeckte Kaffeetisch ist sehr beliebt. Doch hier liegt auch die Gefahr – viele Menschen reagieren panisch auf Wespen und Co. und fuchteln wild mit den Armen – die Folge sind häufig Insektenstiche. 

Was passiert beim Insektenstich?

Einige Insekten stechen mit ihrem Giftstachel, andere saugen Blut – die Folge sind fiese Insektenstiche. In Deutschland kommen Stiche von Bienen, Wespen, Hornissen und Mücken am meisten vor. Häufig verursachen diese Vergiftungen, die sich am Bereich der Einstichstelle bemerkbar machen oder aber den gesamten Organismus schädigen. 

Etwa drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland reagiert allergisch auf Insektenstiche und zeigt eine sofortige Reaktion in Form von Quaddeln an der Einstichstelle. Bei etwa der Hälfte der Deutschen bilden sich Bläschen auf den Mückenstichen. 

Unterschiedliche Insekten – unterschiedliche Reaktionen

Insektenstich ist aber nicht gleich Insektenstich. Je nachdem welches Insekt zugeschlagen hat, muss unterschiedlich gehandelt werden. Bei einem Bienenstich muss der Stachel vorsichtig herausgezogen werden, ohne das die Giftdrüse gequetscht wird. Anschließend den Stich mit einem erhitzten Löffel behandeln, damit sich das Gift neutralisiert. 

Bei einem Wespenstich muss das Gift schnellstmöglich aus dem Körper. Dies kann mit sauberen Händen durch den Einstich ausgedrückt werden. Vorsicht: Nicht aussagen – so kommt das Gift durch die Schleimhäute in den Körper. Alternativ gibt es in der Apotheke Saugstempel, die mit denen das Gift aus der Wunde gezogen werden kann. Auch hier hilft das Erhitzen mit Hilfe eines Löffels oder einem speziellen Stichheiler.

Erste-Hilfe bei Insektenstichen

Wer hochgradig allergisch auf Insektenstiche reagiert, muss sofort einen Arzt aufsuchen, da ansonsten Lebensgefahr droht. Bei einer "normalen" Reaktion auf einen Mücken- oder Wespenstich gibt es auch einige Hausmittel, die im ersten Moment zu Linderung beitragen können.

  •  Insektenstich mit Eiswürfel kühlen
  • Zwiebel halbieren und auflegen
  • Zitrone halbieren und auflegen oder beträufeln
  • Speisequark kühlt und hilft gegen die Schwellung
  • Spezielles Gel aus der Apotheke 
  • Gänseblümchen enthalten ätherische Öle und Bitterstoffe, die entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken
  • Tuch mit hochprozentigem Alkohol auflegen