19. November 2021
Täglich joggen gehen: 3 Dinge passieren

Diese 3 Dinge passieren, wenn Sie täglich joggen gehen

Joggen ist ein beliebter Ausdauersport, den man auch in der kalten Jahreszeit gut ausüben kann. Wer also keine Lust auf Fitnessstudio und Co. hat, kann immer noch eine Runde an der frischen Luft drehen. Aber wie wirkt sich das regelmäßige Training genau auf unseren Körper aus? Wir erklären, welche 3 Dinge passieren, wenn Sie täglich joggen gehen. 

Ausreichend Bewegung und Sport in den Alltag einzubauen, ist wichtig – nicht nur beim Abnehmen, sondern auch für die Gesundheit. Nicht umsonst empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren, sich wöchentlich mindestens 150 bis 300 Minuten zu bewegen. Beim Joggen handelt es sich dabei um einen beliebten Ausdauersport, der unseren Körper fit hält – besonders in Kombination mit zusätzlichem Krafttraining. Aber wie genau wirkt sich das regelmäßige Training auf unsere Gesundheit aus?

Diese 3 Dinge passieren, wenn Sie täglich joggen gehen

1. Die Durchblutung wird angeregt

Durchblutungsstörungen werden überwiegend durch einen ungesunden Lebensstil hervorgerufen. Beispielsweise zählen Rauchen, Übergewicht, eine ungesunde Ernährung sowie ein Bewegungsmangel zu den Risikofaktoren für einen gestörten Blutfluss im Kreislauf. Da Durchblutungsstörungen gefährliche Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall haben können, ist es wichtig, vorzubeugen oder rechtzeitig entgegenzuwirken. Cardiotraining wie Joggen eignet sich hierbei besonders gut, um den Blutfluss anzuregen und speziell vor Thrombosen zu schützen. Außerdem passt sich das Herz-Kreislauf-System an die regelmäßige Belastung an – Menschen, die Ausdauersport betreiben, haben ein größeres Herz als Nichtsportler und können mit jedem Herzschlag mehr Blut und somit auch Sauerstoff transportieren. Aus diesem Grund schlägt ihr Herz auch langsamer.  

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2. Sie schlafen besser

Laut dem DAK-Gesundheitsreport 2017 leiden rund 80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland an Schlafproblemen. Wenn wir nicht ein- oder durchschlafen können, kommen dafür verschiedene Ursachen infrage – darunter auch der Bewegungsmangel. Wer seine Schlafqualität verbessern möchte, sollte sich also ausreichend bewegen und Sport treiben. Ausdauersport wie Joggen baut zum einen Stress ab und zum anderen verbrauchen wir Energie. Nach dem Training haben wir uns ausgepowert und sind müde, wodurch wir wiederum leichter in den Schlaf finden. Allerdings sollten Sie zwei Stunden vor dem Schlafengehen auf ein intensives Workout verzichten, um besser schlafen zu können.

3. Ihr Körper zeigt Symptome einer Überbelastung

Obwohl sich regelmäßiges Joggen förderlich auf Ihre Gesundheit auswirkt, sollten Sie nicht jeden Tag laufen gehen. Denn eine permanente Überlastung schadet den Gelenken und kann sogar Schäden hervorrufen. Beispielsweise wird ein sogenannter Ermüdungsbruch durch immer wiederkehrende Belastung hervorgerufen. Und nicht nur das: Wer jeden Tag dasselbe Ausdauertraining macht, bei dem wird die Regeneration der Muskeln verhindert. Dadurch kann es im schlimmsten Fall sogar dazu kommen, dass Muskelmasse abgebaut wird. Obendrein werden Sporteinheiten, die länger als 45 Minuten andauern, vom Körper als Stress empfunden, woraufhin der Spiegel des Stresshormons Cortisol im Körper ansteigt. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel kann das Entstehen von Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen begünstigen. 

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