Knochenhautentzündung: Symptome und Ursachen

Knochenhautentzündung: Symptome und Ursachen

Eine Knochenhautentzündung ist sehr schmerzhaft und kann die Beweglichkeit Betroffener stark einschränken. Aber wodurch entsteht sie und kann sie gefährlich werden? Wir klären Sie über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer Knochenhautentzündung auf.

Bei einer Knochenhautenzündung (Periostitis) schwillt die Bindegewebshülle, die den Knochen umgibt, an. In den meisten Fällen wird sie durch Verletzungen oder eine Infektion ausgelöst. Die Beschwerden sind unangenehm und können den Betroffenen stark in seiner Beweglichkeit einschränken. Häufig erkranken Sportler.

Knochenhautentzündung: Das sind die Symptome

Eine Knochenhautentzündung tritt in der Regel an Schienbein, Ellenbogen, Handgelenk, Knie oder Ferse auf. Bei der Knochenhaut handelt es sich um eine Bindegewebshülle, welche nahezu die komplette Oberfläche des Knochens bedeckt. Verschiedene Ursachen können eine Entzündung der Knochenhaut hervorrufen. Aufgrund der vielen Nerven in der Knochenhaut ist diese sehr schmerzhaft. Die Beschwerden einer Knochenhautentzündung können sowohl bei Belastung der betroffenen Körperstelle als auch im Ruhezustand auftreten. Zu den typischen Symptomen zählen:

  • starke Schmerzen
  • Schwellung
  • Rötung
  • Wärme

Selten kann auch Fieber auftreten.

Ursachen einer Knochenhautentzündung

Knochenhautentzündung durch Überlastung

Oft wird eine Knochenhautentzündung durch zu starke Belastung ausgelöst. Viele Spielsportler und Jogger sind betroffen. Bei ihnen tritt die Entzündung vermehrt im Schienbein auf. Auch beim Sport treiben können unterschiedliche Ursachen zu einer Entzündung der Knochenhaut führen. Dazu zählen:

  • Sporttraining, das zu lang oder zu intensiv ist
  • veränderte Trainingsbedingungen
  • veränderte Trainingstechnik
  • Fehlstellungen
  • falsche Schuhe

Knochenhautentzündung durch Krankheitserreger

Abgesehen von einer zu starken Belastung, kann die Entzündung auch durch Bakterien oder Viren hervorgerufen werden, die durch eine Verletzung oder einen operativen Eingriff in den Körper gelangen. Auch durch Krankheiten wie Tuberkulose oder Syphilis können die Erreger über die Blutbahn eine Entzündung auslösen. Bei einer Knochenhautentzündung durch Krankheitserreger sammelt sich Eiter im Bereich der Knochenhaut. Sie muss mit Antibiotika behandelt werden.

Behandlung einer Knochenhautentzündung

Folgende Maßnahmen können zur Heilung einer Knochenhautentzündung beitragen:

  • Bei einer Entzündung, die durch Überlastung entstanden ist, ist vor allem körperliche Ruhe wichtig. Wer sich nicht schont, riskiert, dass die Beschwerden chronisch werden. Pausieren Sie mit dem Sport und steigen Sie erstmal mit leichten Trainingseinheiten wieder ein, wenn Sie wieder genesen sind. 
  • Bei akuten Symptomen hilft vor allem Kühlen.
  • Patienten können ebenfalls entzündungshemmende Medikamente oder Schmerzmittel wie Ibuprofen einnehmen. Ebenfalls wohltuend sind kühle Salben oder entzündungshemmende Gele. 
  • Liegt eine bakterielle Entzündung vor, erfolgt in der Regel die Behandlung mit Antibiotika
  • Ein Kinesiotape kann ebenfalls aufgeklebt werden, um die Schmerzen und die Entzündung zu lindern. 
  • Knochenhautmassagen regen durch den ausgeübten Druck die Durchblutung und die Zellgeneration an.

Video: So bleiben die Knochen stark – Tipps gegen Osteoporose

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